Wirtschaft

Zukunftssichere digitale Patient*innenversorgung im Landkreis Lörrach mit der Telekom

05.01.2022

Deutsche Telekom AGBonn, 05.01.2022 - Ein richtungsweisender Schritt in Richtung Digitalisierung: Die Kliniken des Landkreises Lörrach haben kurz nach der physischen Grundsteinlegung für das neue Zentralklinikum auch das Fundament für die Zukunft der Patient*innenversorgung gelegt. Die Telekom wird die Einrichtung mit dem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) iMedOne® ausstatten. Die bisherigen vier Standorte in Lörrach, Schopfheim und Rheinfelden ziehen auf digitaler Ebene bereits zwei Jahre vor Inbetriebnahme des Klinikneubaus 2025 zusammen. Insgesamt nutzen rund 240 Krankenhäuser in Deutschland das System des Bonner Telekommunikationskonzerns.

Gehen gemeinsam in die digitale Zukunft: Das neue Klinikum des Landkreises Lörrach und die Telekom. © Telekom
Gehen gemeinsam in die digitale Zukunft: Das neue Klinikum des Landkreises Lörrach und die Telekom. © Telekom

„Dank des Krankenhauszukunftsgesetz können wir diese Digitalisierungsoffensive weit vor der Eröffnung unseres neuen Klinikums starten und nach dem Umzug reibungslos mit dem iMedOne®-System weiterarbeiten“, erklärt Geschäftsführer Marco Clobes, der den Bereich IT bei den Lörracher Kliniken verantwortet. Der Bund hat Fördergelder in Höhe von rund 4,3 Milliarden Euro bereitgestellt, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, die Digitalisierung und ihre IT-Sicherheit investieren können. „Davon können unsere Kliniken profitieren - zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Mitarbeitenden“, ergänzt Clobes. iMedOne erfüllt alle Voraussetzungen des KHZG, um die entsprechenden Fördergelder zu erhalten.

Mobile Visiten: alle Krankenakten in der Kitteltasche

Nach der Ablösung der bestehenden Systeme erfolgen ab 2023 die Visiten in allen Häusern mit mobilen Helfern: Anstatt durch dicke Papierakten zu blättern, werden die Klinikmitarbeiternden einfach auf den Displays ihrer Tablets die gewünschten Informationen abrufen. Sie können Röntgenbilder, Laborwerte oder Behandlungsverläufe unabhängig von Ort und Zeit betrachten und darüber direkt mit Kolleg*innen oder Patient*innen sprechen. Aktuelle Änderungen im Krankheitsverlauf lassen sich zudem ohne Zeitverlust vor Ort dokumentieren und kontrollieren. 

Schnelle und sichere Dokumentation

Pflegekräfte können mit iMedOne® während der Visite die Vitalwerte erfassen, Auffälligkeiten notieren und Aufgaben verwalten. Besonders praktisch: Es lassen sich Fotos aufnehmen und direkt in der Krankenakte speichern, zum Beispiel um Wundheilprozesse festzuhalten. „Die Bedienoberflächen des Systems und der App haben wir so konzipiert, dass jeder damit sehr schnell zurechtkommt“, erklärt Michael Waldbrenner, Geschäftsführer Telekom Healthcare Solutions. „Wir gestalten unsere Lösungen so einfach, dass die Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte entlastet werden und so mehr Zeit für die Patient*innen haben.“ 

Datenschutzkonforme Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb der Kliniken sowie die Anbindung an die Telematikinfrastruktur wird komfortabler und zu hundert Prozent datenschutzkonform erfolgen: Das Personal hat den Verlauf eines Auftrags stets im Blick, Automatisierung erleichtert das Verfassen von Aufnahme-, Verlegungs- und Entlassungsbriefen oder OP-Berichten. Aufträge an Leistungsstellen oder Datenübermittlung an externe Stellen wie Hausärzt*innen oder Rehazentren erfolgen per Mausklick. 

Zuweisende Ärzt*innen oder auch die Patient*innen selbst können künftig über das integrierte Patientenportal Termine in den Kliniken des Landkreises Lörrach buchen, Dokumente hochladen oder Medikationspläne abrufen.  

„Es ist besonders wichtig, dass Röntgenbilder, Laborwerte oder Behandlungsverläufe immer zur Verfügung stehen und wir diese ohne Zeitverzug mit Patientinnen, Patienten, Kolleginnen und Kollegen besprechen können“, sagt Jeanette Reimann, Bereichsleiterin Pflege- und Funktionsdienst der Kliniken des Landkreises Lörrach.

Kliniken des Landkreises Lörrach

Die Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus verfügen über 20 Fachabteilungen. 2019 kümmerten sich über 2.200 Mitarbeitende um etwa 35.000 stationäre Fälle.

(Pressemeldung vom 05.01.2022)
Quelle: Deutsche Telekom AG | © Telekom
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