Wirtschaft

wpd: Ausbauoffensive Wind in Europa: wpd und SWM bündeln ihre Kompetenzen

09.09.2011

wpd AG Bremen: Mit der wpd AG als führendem Planer und Betreiber von Windenergie sowie den Stadtwerken München (SWM), die ihre Ausbaustrategie im Bereich Wind forcieren, bündeln zwei Unternehmen Know-how und Finanzstärke. Gemeinsames Ziel: Der Ausbau der Windenergie im europäischen Ausland. Hierfür halten die SWM nunmehr 33% an der wpd Tochter wpd europe GmbH. Das Joint-Venture umfasst die internationalen Wind-Onshore-Aktivitäten von wpd in Europa und Kanada; nicht Bestandteil dieser Kooperation sind hingegen Planungen in Deutschland, Südamerika, Asien sowie im Offshore-Segment.
 
Konkret verfolgen die Partner die Errichtung von Windparks in zwölf europäischen Staaten und Kanada. Hier hält die wpd europe eine Projekt- Pipeline von mehr als 4.200 Megawatt in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Rund 160 MW hat wpd bereits in sechs europäischen Ländern gebaut und in Betrieb genommen. Im Eigenbestand führt wpd europe derzeit Anlagen mit 70 MW in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien und Portugal, auch daran sind die SWM mit 33 Prozent beteiligt.
 
Das gemeinsame Ziel lautet nun, die geplanten Projekte zu realisieren, die neuen Anlagen zu betreiben sowie darüber hinaus zukünftig eine Vielzahl weiterer Vorhaben in Europa zu akquirieren und zu bauen.
 
Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: „Ich freue mich, dass wir mit wpd das führende europäische Windenergieunternehmen als Partner gewinnen konnten. In der Vergangenheit haben wir bereits sehr erfolgreich zusammengearbeitet. 2009 haben die SWM fünf Windparks in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sowie gemeinsam mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und der Mainova AG neun Windparks im brandenburgischen Havelland von wpd erworben. Diese nun neu eingegangene Kooperation ist für uns ein wichtiger Baustein im Rahmen unserer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien: Bis 2025 wollen wir soviel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, dass wir damit den Verbrauch ganz Münchens decken könnten. München wird damit weltweit die erste Millionenstadt sein, die dieses Ziel erreicht! Wir sind sehr optimistisch, dieses ehrgeizige Ziel nicht zuletzt durch das Potenzial dieser Onshore-Kooperation zu erreichen. Bis 2020 rechnen wir hier mit einem zusätzlichen Volumen von rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden.“
 
Mit der Beteiligung an der europaweit agierenden Projektentwicklungsgesellschaft gehen die SWM bewusst upstream und unterstreichen darüber hinaus, „dass eine Energiepolitik, die zu 100 Prozent auf Erneuerbare setzt“, so Dr. Mühlhäuser, „eine europäische sein muss.“ Dabei gelte es, innerhalb Europas die energetisch und wirtschaftlich am besten geeigneten Standorte für den Bau von Erneuerbaren auszuwählen und zu nutzen. „Generell hat in Europa die Windkraft das größte Potenzial unter den Regenerativen. Bei der Onshore Windenergie handelt es sich um die derzeit kosteneffizienteste regenerative Energie, die die geringsten Zuschüsse benötigt und in absehbarer Zeit kostengünstiger sein wird als fossile Energien.“ Über das Engagement von Projektentwicklern und Energieversorgern, wie wpd und SWM, hinaus, sei der Gesetzgeber auf nationaler und europäischer Ebene in der Pflicht. Er müsse die wesentlichen Rahmenbedingungen für eine aus Bürger- und Unternehmenssicht ökologisch und ökonomisch sinnvolle Realisation des gesteckten Ziels schaffen, bis 2050 die Stromversorgung überwiegend aus Erneuerbaren Energien zu decken.
 
„Unabhängig von unseren selbständigen Geschäftsbereichen Wind Onshore Deutschland und Wind Offshore haben wir für den langfristigen Ausbau der europäischen Projektpipeline nach einem nachhaltigen Joint-Venture-Partner für die wpd europe gesucht. Diesen Partner haben wir in SWM gefunden und freuen uns auf die Zusammenarbeit in diesem so gestärkten Geschäftsbereich“, so Dr. Hartmut Brösamle, Vorstand der wpd AG. „Wir sehen uns durch diese Kooperation sehr gut aufgestellt: Die Geschäftsführung wird auch weiterhin durch wpd gestellt, eine deutliche Aufstockung der Eigenkapitalbasis gewährleistet die Realisierung und die Umsetzung der Windparks. Wir sind darüber hinaus offen für die zusätzliche Erweiterung der Projekt-Pipeline in diesen Ländern sowie für Gespräche mit weiteren Co-Investoren“, umreißt wpd-Vorstand Dr. Gernot Blanke den Handlungsrahmen der Gesellschaft. (Pressemitteilung vom 06.09.2011)
Quelle: wpd AG | Stadtwerke München | Foto: nordic market
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