Wirtschaft

Windreich sieht keine Engpässe für eigene Offshore-Anbindungen

22.11.2011

Windreich GmbH Wolfschlugen: Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG, erwartet keine Verzögerungen bei der Netzanbindung der von ihm geplanten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee. „Bei uns stehen alle Ampeln auf grün“, sagte Balz am Samstag in Wolfschlugen. Der Windreich-Gründer reagierte damit auf eine Pressemitteilung des zuständigen Netzbetreibers TenneT, in der dieser die Bundesregierung zu einer Diskussion über die weitere Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz aufgefordert hatte.

„Wir sind von der aktuell diskutierten Problematik nicht betroffen“, erklärte Balz weiter. „Alle drei mit insgesamt 1.000 Megawatt in Umsetzung befindlichen Offshore-Projekte der Windreich AG (Global Tech I, MEG 1 und Deutsche Bucht) verfügen über die unbedingte Netzanbindungs-Zusage der Bundesnetzagentur sowie die Netzzusage seitens TenneT.“ Damit zahle sich die vorausschauende Strategie der Windreich AG aus. „Unsere Windparks werden wie geplant ans Netz gehen.“ Heiko Ross, technischer Vorstand der Windreich AG, wies darauf hin, dass sich die Befürchtungen ausdrücklich auf den Zeitraum nach 2015 beziehen würden. Bis zur Mitte des Jahrzehnts sei kein Engpass zu erwarten. „Die von uns benötigten Netzanschlüsse liegen voll im Plan“, so Ross weiter. TenneT hat öffentlich zugesichert, bereits beauftragte Anschlussprojekte unverändert durchzuführen.

Aktuell arbeitet die Windreich AG mit Hilfe namhafter Partner an der Realisierung von gleich drei großen Offshore-Windparks in der Nordsee. Am weitesten fortgeschritten sind die Arbeiten für den 400-Megawatt-Windpark „Global Tech I“, der 2012 den ersten CO2-freien Strom einspeisen wird. Zweites laufendes Projekt ist der Windpark „MEG I“, der 2013 Einspeisebeginn hat. Seine Leistung wird ebenfalls bei 400 Megawatt liegen. Der dritte von Windreich initiierte Offshore-Windpark – die „Deutsche Bucht“ – wird Ende 2014 am Netz sein.

„Wir rechnen bei unseren Projekten weiter mit Rückenwind“, sagte Windreich-Chef Balz. Allerdings sei es im Interesse der gesamten Windenergie-Branche, dass TenneT von allen Seiten die erforderliche Unterstützung erhalte. „Nur wenn Unternehmen und Politik ‚ohne Wenn und Aber’ an einem Strang ziehen, wird die Energiewende ein Erfolg werden.“ Kooperation ist auch das Erfolgsrezept der Windreich AG: Das Geschäftsmodell basiert auf der Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Industrieunternehmen wie Hochtief, Areva und Alstom. „Wir kombinieren unsere Schnelligkeit und Schlagkraft bei der Projektentwicklung mit der Expertise unserer Konzernpartner bei der Baudurchführung – auch deshalb sind unsere Projekte hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Umsetzungsgeschwindigkeit führend. Das sehen auch führende Projektfinanzierungsbanken so.“ Mit einem Projektfinanzierungsvolumen von 1,05 Milliarden Euro ist „Global Tech I“ das weltweit erste und bislang einzige 400-Megawatt-Offshore-Projekt mit erfolgreichem Financial Close. (Pressemeldung vom 20.11.2011)

Quelle: Windreich AG | Foto: Windreich AG
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