Wirtschaft

Windreich-Fahrzeugflotte auf smart fortwo electric drive umgestellt.

04.07.2013

Windreich GmbH Wolfschlugen | Neu-Ulm: Die Windreich GmbH stellt ihren Fuhrpark weiter konsequent auf Elektrofahrzeuge um. Am 2. Juli 2013 nahm Geschäftsführer Dipl.-Wirt.- Ing. (FH) Willi Balz in der Niederlassung Neu-Ulm zwölf smart fortwo electric drive von Niederlassungsleiter Thomas Witzel entgegen. Mit dieser Übernahme setzten beide schwäbischen Unternehmen, der älteste Automobilhersteller Daimler sowie der seit 15 Jahren erfolgreiche Windkraftspezialist Windreich, ein weiteres Zeichen für die E-Mobilität unter Berücksichtigung der gesamten Prozess-kette. Denn E-Mobilität macht nur Sinn, wenn der Strom für die Aufladung aus erneuerbaren Ener-giequellen kommt. Vor rund einem Jahr hat die Daimler AG deshalb vor der Markteinführung der neuen E-Generation weitsichtig in eine von Windreich gebaute und von der Windreich-Tochter Natenco bewirtschaftete Windkraftanlage investiert, um die ersten 2.500 Fahrzeuge konsequent mit sauber erzeugter Energie betreiben zu können.Windreich-Fahrzeugflotte auf smart fortwo electric drive umgestellt.

Foto: Die fahrenden E-Mobilitäts-Meilensteine der Windreich-Gruppe auf dem Segelflugplatz Hahnweide

„Da wir auf der schwäbischen Alb einige Windparks betreiben und dort das Wind-Testfeld von Windkraft-Pionier Prof. Dr. Ulrich Hütter beheimatet war, haben wir für die Abholung eine erstmalig völlig CO2-freie Rallye organisiert“, erklärt Willi Balz. „Zwar haben wir schon einige e-Rallyes durchgeführt, aber noch nie wurden alle Fahrzeuge ausschließlich mit sauber und effizient erzeugtem Windstrom geladen. Die Windenergie ist und bleibt die Königin der Erneuerbaren Energien, dies gilt insbesondere für die grundlastfähige, hocheffiziente Nordsee-Windenergie“, betont Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz im Dialog mit Ulms Bürgermeister Alexander Wetzig beim Empfang auf dem Marktplatz. Auch Geislingens Oberbürgermeister Wolfgang Amann empfing den CO2-freien Rallye-Tross vor dem alten Rathaus begeistert und hob die Bedeutung der Windenergie für die Energiewen-de hervor.

Nach den landschaftlich reizvollen 121 Kilometern auf den Spuren des Windkraft-Pioniers Prof. Dr. Ulrich Hütter erreichten die zwölf Teams das Ziel auf dem Segelfluggelände Hahnweide in Kirch-heim unter Teck und nach der Datenauswertung war die Sensation perfekt: Die zwölf Fahrzeuge verbrauchten durchschnittlich jeweils lediglich zehn kWh auf 100 Kilometer, im Äquivalent entspre-chen diese zehn kWh etwa 1 Liter Benzin. Die Kosten hierfür betragen bei der Produktion durch Windenergie gerade einmal 1 Euro. Die Restreichweite der Fahrzeuge betrug nach dem Zieleinlauf noch über 50 Kilometer, was einer Gesamtreichweite von gut 170 Kilometern entsprechen würde; und das, obwohl die Streckenführung mit den vielen Steigungen der Schwäbischen Alb äußerst anspruchsvoll war.

Die Hahnweide ist ein weiterer traditioneller Ort mit einer hohen Bedeutung für die E-Mobilität auf Basis der Windenergie. Angefangen haben die E-Mobilitäts-Aktivitäten für Willi Balz in der Luft. Die Leidenschaft für das Segelfliegen sowie sein Umweltbewusstsein führten zur Entwicklung des „Windreich Arcus E“, des ersten völlig CO2-frei startenden doppelsitzigen Motorseglers. Der Segler kann sein Triebwerk ausfahren und auf Motorflug umstellen – beim Start, aber auch, wenn fehlende Thermik eine Heimkehrhilfe nötig macht. Um die Akkus des 20-Meter-Flugzeuges mit sauberem Strom zu laden, wurde eine 3,5-kW-Windkraftanlage auf dem Dach der Flughalle auf der Hahnweide montiert. Für diese innovative Entwicklung wurde der Windreich Arcus E im Jahr 2011 im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ von Ministerpräsident Kretschmer ausgezeichnet.

Auf dem Segelflugplatz Hahnweide waren die fahrenden E-Mobilitäts-Meilensteine der Windreich-Gruppe ausgestellt. Dazu gehörte der im Jahr 2011 in Eigenregie elektrifizierte Jaguar E, mit dem Windreich eindrucksvoll zeigte, dass sich Stil, Performance und Effizienz in der E-Mobilität nicht ausschließen. Ausgestellt war auch der Windreich Kabinenroller, mit dem Willi Balz im letzten Jahr bei der Future Car Challenge in London mit einem unglaublichen Realverbrauch auf die 101,6 Kilometer von nur 3,8 kWh - dies entspricht 0,4 Litern Benzin! - die Mitbewerber deutlich distanzierte.

Unter Federführung des königlichen Automobilclubs messen sich in London jährlich alle Automobil-hersteller und Konstrukteure mit alternativen Antrieben. Auch die von Windreich entwickelte mobile Wind-Ladestation mit 3,5 kW Leistung und einer Nabenhöhe von bis zu neun Metern war beim Zieleinlauf zu sehen.

„Mit unserem 400 MW Offshore-Windpark Global Tech I in der Deutschen Nordsee, der nach 12 Jahren Projektarbeit mittlerweile Erlöse generiert, versorgen wir über eine Million Menschen oder „betanken“ mehr als zweieinhalb Millionen Elektrofahrzeuge mit sauber und sicher erzeugtem Strom", erklärt Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz. (Pressemeldung vom 03.07.2013)

Quelle: Windreich GmbH | Foto: Windreich GmbH
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