Wirtschaft

Windreich durch kluge Partnerwahl von den Siemens-Qualitätsproblemen verschont

27.07.2013

Windreich GmbH Wolfschlugen: In den letzten Tagen häufen sich die negativen Mitteilungen über Qualitätsprobleme bei verschiedenen ausländischen Windkraftanlagenherstellern. Diese resultieren hauptsächlich daraus, dass überwiegend große Energiekonzerne der Meinung sind, besonders billig bauen zu müssen und bei Offshore-Windkraftanlagen Onshore-Technologie anwenden.

Den Themen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Arbeitssicherheit und Zugänglichkeit durch Helikopter wird viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Diese Fehler hat die Windreich GmbH aufgrund Ihrer langjährlichen Projektentwicklungs- und Windkrafterfahrung stets konsequent vermieden. Als Zulieferer werden nur Hersteller mit höchster Qualität verwendet.

So besteht zum Beispiel die in Bremerhaven gebaute AREVA-Anlage fast ausschließlich aus deutschen Komponenten von führenden Zulieferern wie Renk Augsburg, Liebherr, Schwäbische Hüttenwerke, Schäffler usw. Eine sorgfältige Qualitätssicherung und der weltweit einzigartige AREVA 10.000 PS Prüfstand bringen weitere Sicherheit.

Insbesondere die Rotorblätter als leistungserzeugende und damit ertragsbestimmende Komponente bestechen aufgrund ihres hohen Kohlefaseranteils durch geringes Gewicht (16 Tonnen statt 24 Tonnen) und weiterhin durch eine sehr hohe Blattspitzengeschwindigkeit von 320 km/h anstatt der üblichen 240 km/h. Durch die Kohlefasern ist es möglich Flügelprofile dünner zu bauen, dies ermöglicht höhere Drehzahlen und nimmt Lasten aus dem ganzen System.

Durch die konsequente Anwendung der bekannten Formel Leistung = Drehzahl x Drehmoment ist es also durch dieses Hightech-Blatt möglich, bei kleinerem Rotordurchmesser höhere Leistungen mit geringer Kräften und damit längerer Lebensdauer zu erreichen. Das geht mit Billigkomponenten definitiv nicht.

Auch die AREVA-Rotorblätter werden ausgiebig im speziell hierfür errichteten Fraunhofer-Teststand, ebenfalls in Bremerhaven getestet.

Sollten trotz aller klugen Entscheidungen und getroffenen Vorsichtsmaßnahmen Schäden eintreten, so sind diese für den Windparkbetreiber durch zehnjährige Garantien im dreistelligen Millionenbereich durch die AREVA Muttergesellschaft (zu 96 % im Besitz des französischen Staates) abgedeckt.

Auch die technische Verfügbarkeit und das Erreichen der Leistungskennlinie sind im Rahmen dieser Verträge garantiert. Dies war einer der wesentlichen Gründe für das Erreichen der weltweit größten Projektfinanzierung von 1,047 Milliarden Euro. Es ist kein Zufall, dass gerade von Windreich entwickelte Projekte unter Verwendung von AREVA-Technologie und HOCHTIEF-Errichtungskompetenz diesen Projektfinanzierungweltrekord erreicht haben. (Pressemeldung vom 26.07.2013)

Quelle: Windreich GmbH | Foto: Windreich GmbH
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