Gesellschaft

Wie wird das Wetter im Norden am Sonntag 20. Februar 2022 in Bremen, Hamburg, Hannover, Kiel, Rostock, Schwerin, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein

20.02.2022

DWD Deutscher WetterdienstOffenbach: Deutscher Wetterdienst (DWD) für den Norden - Sonntag 20. Februar 2022, - mit den Wettterlagen für Bremen, Ham­burg, Schles­wig-Hol­stein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Deutschland, Hannover, Kiel, Rostock und Schwerin.

Wetter für Nie­der­sach­sen und Bre­men:

Im Oberharz anfangs Schnee, gebietsweise Dauerregen, allgemein zunehmend windig bis stürmisch, dabei in der Nacht zum Montag Gefahr schwerer Sturmböen und einzelner orkanartiger Böen, kurze Gewitter

Heute Vormittag von Westen her Aufzug dichter Bewölkung und aufkommender Regen. Höchstwerte 8 bis 11, im Oberharz 6 Grad. Zunehmend frischer südwestlicher Wind, an der See sowie im Oberharz stark mit Sturmböen.

In der Nacht zum Montag anhaltender, teils kräftiger Regen. Im Verlauf Übergang zu Schauern, vereinzelt kurzen Gewittern mit Graupel. Abkühlung auf etwa 4 Grad. Zunehmend starker, an der See stürmischer Wind aus Südwest, westdrehend. Gefahr schwerer und vereinzelt orkanartiger Böen. 

Aktuelle Wetterlage Nie­der­sach­sen und Bre­men:
Ein Sturmtief über dem Seegebiet südlich von Island verlagert sich allmählich nach Südskandinavien. Sein Frontensystem greift heute auf Schleswig-Holstein und Hamburg über. 

WIND (UNWETTER): Bis zum Vormittag in Südniedersachsen Windböen um 55 km/h (Bft 7), exponiert sowie im Harz Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9) aus südwestlicher Richtung.

Nachfolgend auch im übrigen Binnenland zunehmend Wind- und Sturmböen, im Harz schwere Sturmböen um 95 km/h (Bft 10). 
 
In der Nacht zum Montag weiter Windzunahme, dabei mit Kaltfrontpassage und anschließender Winddrehung auf West vorübergehend Gefahr schwerer Sturmböen um 95 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartiger Böen um 110 km/h (Bft 11) (UNWETTER). An der See auch abseits der Kaltfront schwere Sturmböen und einzelne orkanartige Böen.

GEWITTER (UNWETTER): In der Nacht zum Montag kurze Gewitter mit Gefahr orkanartiger Böen.  

DAUERREGEN: Im Harz bis Montagmorgen Dauerregen mit Mengen von 30-50 l/qm innerhalb von 24 Stunden, in Staulagen bis 80 l/qm.

Daneben vor allem im Südwesten Niedersachsens bis Montagabend Dauerregen mit Unterbrechungen um 40 l/qm innerhalb von 48 Stunden. 

FROST/GLÄTTE/SCHNEE: Bis zum Morgen im Oberharz leichter Frost um 0 Grad und Glätte durch Neuschnee bis 5 cm.
In der Nacht zum Montag im Oberharz Glättegefahr durch etwas Neuschnee und Schneematsch.              

Wetter für Schleswig-Holstein und Hamburg:

Zunehmend windig bis stürmisch, dabei in der Nacht zum Montag Gefahr schwerer Sturmböen und einzelner orkanartiger Böen, daneben kurze Gewitter

Heute Vormittag von der Nordsee her Aufzug dichter Bewölkung und aufkommender Regen. Höchstwerte um 8 Grad. Zunehmend frischer südwestlicher Wind, an den Küsten stark mit Sturmböen.

In der Nacht zum Montag anhaltender, teils kräftiger Regen. Im Verlauf Übergang zu Schauern, vereinzelt kurzen Gewittern mit Graupel. Abkühlung auf etwa 4 Grad. Zunehmend starker, an den Küsten stürmischer Wind aus Südwest, westdrehend. Gefahr schwerer und vereinzelt orkanartiger Böen.      

Aktuelle Wetterlage Schleswig-Holstein und Hamburg:
Ein Sturmtief über dem Seegebiet südlich von Island verlagert sich allmählich nach Südskandinavien. Sein Frontensystem greift heute auf Schleswig-Holstein und Hamburg über. 

WIND (UNWETTER): Ab dem späten Vormittag an den Küsten zunehmend Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9), im Binnenland Windböen um 55 km/h (Bft 7) aus südwestlicher Richtung.

In der Nacht zum Montag weiter Windzunahme, dabei mit Kaltfrontpassage und anschließender Winddrehung auf West vorübergehend Gefahr schwerer Sturmböen um 95 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartiger Böen um 110 km/h (Bft 11) (UNWETTER). An den Küsten auch abseits der Kaltfront schwere Sturmböen und einzelne orkanartige Böen.  

GEWITTER (UNWETTER): In der Nacht zum Montag kurze Gewitter mit Gefahr orkanartiger Böen. 

GLÄTTE: Anfangs im nördlichen Schleswig-Holstein streckenweise Glätte durch überfrierende Nässe. 

Wetter für Mecklenburg-Vorpommern:

Ab Nachmittag auffrischender Wind mit starken Windböen, ab der Nacht zum Montag Sturmböen, an der Küste und in Gewitternähe teils schwere Sturmböen.

Heute Vormittag meist stark bewölkt, trocken. Zum Mittag von der Elbe aufkommend Regen, rasch auch Vorpommern erreichend. Höchstwerte 6 bis 9 Grad. Anfangs schwacher, zum Nachmittag mäßiger, an der Küste frischer Süd bis Südwestwind, gebietsweise Windböen bis 60 km/h (Bft 7).
In der Nacht zum Montag stark bewölkt bis bedeckt und Regen, in der zweiten Nachthälfte in Schauer übergehend, örtlich eingelagert Gewitter möglich. Tiefstwerte um 5 Grad.

Frischer bis starker Südwest- bis Westwind, anfangs mit Windböen um 60 km/h, ab Mitternacht auch stürmische Böen und Sturmböen mit 60 bis 85 km/h (Bft 8-9), im Küstenumfeld und in Gewitternähe schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen. An der Vorpommerschen Küste orkanartige Böen  bis 110 km/h (Bft 11) (Unwetter) nicht ausgeschlossen.  

Aktuelle Wetterlage Mecklenburg-Vorpommern:
Heute und auch in den nächsten Tagen bleibt das Wetter in Mecklenburg-Vorpommern wechselhaft, mild und zeitweise stürmisch.

STURM/WIND:  Ab dem Nachmittag auffischender Wind mit Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Südwest. 
In der Nacht zum Montag aufkommende Sturmböen zwischen 60 und 85 km/h (Bft 8-9) aus Südwest bis West, an der See teils schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), auch am Tage anhaltend.
In den Frühstunden des Montags vor allem an der vorpommerschen Küste orkanartige Böen um 110 km/h (Bft 11)(UNWETTER)nicht ausgeschlossen.

STARKE GEWITTER:  In der zweiten Nachthälfte zum Montag örtlich Gewitter, dabei schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen.

Wetter für Deutschland: 

Weiterhin windig mit starken bis stürmischen Böen, im Bergland teils schwere Sturmböen. Kommende Nacht vorübergehend auch im Tiefland schwere Sturmböen, orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Im Nordwesten und in den Mittelgebirgen Dauerregen, in höheren Lagen anfangs Schnee.

Heute Vormittag im äußersten Osten anfangs noch etwas Regen, rasch ostwärts abziehend, sonst stark bewölkt. Im Westen und Nordwesten bereits neu aufkommender Regen, vom Niederrhein bis ins Emsland und in einigen westlichen und zentralen Mittelgebirgen länger anhaltend und teils kräftiger ausfallend. Bis zum frühen Nachmittag rasch nach Osten ausweitender Regen. Im Südwesten und südlich der Donau dagegen kaum Niederschlag und Richtung Alpen aufgelockert bewölkt. Mit Höchstwerten zwischen 7 und 13 Grad weiter sehr mild. Im Nordosten mäßiger, sonst frischer bis starker und in Böen stürmischer West- bis Südwestwind. Im Bergland Sturmböen, exponiert schwere Sturmböen und orkanartige Böen.
In der Nacht zum Montag nach Süden verlagernde Regenfälle, sonst von Nordwesten bis in die Mitte Übergang zu wechselnder Bewölkung mit Schauern, teils mit Graupel und kurzen Gewittern, im Bergland oberhalb 300 bis 500 m Schneeschauer. Verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen, vorübergehend auch schwere Sturmböen, in Schauer- und Gewitternähe orkanartige Böen, auf Gipfeln Orkan. Tiefstwerte 7 bis 2 Grad, im höheren Bergland um 0 Grad.       

Aktuelle Wetterlage Deutschland: 
Die Warmfront eines Sturmtiefs südlich von Island überquert heute Deutschland ostwärts. Die nachfolgende Kaltfront folgt abends und nachts von Nordwest nach Südost nach und sorgt verbreitet für schweren Sturm.   

WIND/STURM: Ab dem Vormittag dann von Westen her erneut auffrischender Südwestwind. Mit Ausnahme des Nordostens verbreitet steife bis stürmische Böen bis 7-8 Bft (bis 70 km/h). Im Bergland verbreitet Sturmböen oder schwere Sturmböen 9-10 Bft (80 bis 100 km/h). In einzelnen exponierten Lagen zunehmend wieder orkanartige Böen oder Orkanböen 11-12 Bft (zwischen 100 und 130 km/h). 

In der Nacht zum Montag weiter zunehmender Wind! Mit Durchzug einer Kaltfront von Nordwest nach Südost kurzzeitig Gefahr schwerer Sturmböen 10 Bft, in Verbindung mit kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern auch orkanartige Böen 11 Bft (eventuell erfolgt am Vormittag eine entsprechende Vorabinformation). Auf den Bergen Orkanböen 12 Bft.  

SCHNEE/GLÄTTE/FROST: Morgens in den Mittelgebirge (ab 600 bis 700 m) gebietsweise leichter Frost und zeitweise Schneefall. Örtlich Glättegefahr, teils auch Neuschneehöhen bis 5 cm. Vorübergehend auch in tieferen Lagen Schnee oder Schneeregen möglich, aber kaum Glättegefahr.
Tagsüber bis in die höchsten Kammlagen steigende Schneefallgrenze.

In der Nacht zum Montag erneut Absinken der Schneefallgrenze auf etwa 600 m und in höheren Lagen etwas Neuschnee. Bei kräftigeren Schauern vorübergehend auch in tiefen Lagen Glättegefahr durch Schnee- bzw. Graupelmatsch.

DAUERREGEN: Bevorzugt im Norden, Westen und in den mittleren Landesteilen immer wieder und teils länger anhaltender Regen, ab dem Vormittag auch in Hochlagen von Schnee in Regen übergehend.
Dann vor allem in den Staulagen einiger Mittelgebirge Intensivierung der Regenfälle. Bis Montagfrüh/Montagabend sowohl im nordwestlichen Flachland sowie in den nördlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirgen teils Niederschlagssummen zwischen 30 und 50 l/qm. Im Bergischen Land, Rothaargebirge und Harz bis 60 l/qm, in Staulagen auch noch mehr. Niederschläge am Montag tagsüber in Hochlagen allerdings wieder als Schnee.     

Wetter-Vorhersage für Deutschland - Montag 21. Februar 2022:

Am Montag an den Alpen bis in den Mittag hinein in Schnee übergehende Niederschläge. Ansonsten wechselhaftes Wetter mit vielen, teils gewittrigen Schauern oder schauerartigen Niederschlägen, oberhalb von 400 bis 600 m Schnee. Höchsttemperaturen zwischen 5 und 11 Grad, im Bergland und bei Schauern darunter. Frischer bis starker Westwind mit stürmischen Böen und Sturmböen, auf den Bergen schwere Sturmböen oder orkanartige Böen, exponiert auch Orkanböen. 
In der Nacht zum Dienstag an den Alpen länger anhaltende Schneefälle, ansonsten weitere Regen- und Graupelschauer, ab 500 m Schnee. Im Verlauf von Norden nachlassende Schauer und gebietsweise Aufklaren. Tiefsttemperaturen 5 bis 1 Grad, im Bergland und bei Aufklaren leichter Frost und Glätte. Allmählich nachlassender Wind, anfangs im Mittelgebirgsraum, im Südosten und an der See stürmische Böen, im Bergland mit zunehmender Höhe Sturmböen bis schwere Sturmböen.

(Pressemeldung vom 20.02.2022)
Quelle: Deutscher Wetterdienst | Foto: DWD
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