Wirtschaft

Wie wird das Wetter im Norden am Dienstag - 02.09.2014 in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein

01.09.2014

DWD Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst für den Norden: Kommt er noch einmal, der Sommer? - Durch die vergleichsweise noch recht hohen Wassertemperaturen der Nordsee verfügt Tief "Angelika" über ein großes Feuchtereservoir, welches sie auf ihrem Weg über Ostdeutschland hinweg nach Südosten leert.

Wetter für Niedersachsen/Bremen: Am Dienstag ziehen zeitweise dichte Wolkenfelder durch und es regnet vor allem im südöstlichen Niedersachsen leicht. Zum Nachmittag lockert die Bewölkung aber vielerorts auf und es bleibt dann meist trocken. Bei 22, an der See und im Harz um 18 Grad weht ein schwacher nordöstlicher Wind.
In der Nacht zum Mittwoch klart es besonders nach Westen hin auf. Bei schwachem Wind bilden sich Nebel- oder Hochnebelfelder. Bis zum Morgen kühlt sich die Luft an der See auf 14 Grad, im Binnenland auf etwa 11 Grad, im Oberharz bis 8 Grad ab.

Wetter für Schleswig-Holstein/Hamburg: Am Dienstag hält sich anfangs noch dichte Bewölkung, meist ist es aber schon trocken. Am Nachmittag lockert die Bewölkung vor allem nördlich des Kanals weiter auf und die Sonne setzt sich durch. Bei 19 bis 22 Grad weht ein schwacher Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch bilden sich bei längerem Aufklaren Nebelfelder. Bis zum Morgen kühlt sich die Luft im schwachen Ostwind auf 9 bis 13 Grad ab.

Wetter für Mecklenburg-Vorpommern: Am Dienstag ist es im Süden anfangs wolkig und vereinzelt kann noch etwas Regen fallen, später setzen sich von Norden her auch dort zunehmend Auflockerungen und Aufheiterungen durch und es bleibt dann überall trocken. Die Temperatur steigt auf 18 bis 23 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus Nordost.
In der Nacht zum Mittwoch ist es gering bewölkt, teils auch klar und trocken. Vor allem in den südlichen Landesteilen kann sich stellenweise Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 Grad entlang der Küste und 8 Grad im Binnenland. Der Nordostwind weht schwach, entlang der Küste auch mäßig.

Wetter - Deutschlandvorhersage: Das Tiefdruckgebiet "Angelika" tropfte von der Höhenströmung ab und wanderte nachfolgend, vorderseitig des Hochs "Görge", von der Nordsee in südöstliche Richtung. Durch die vergleichsweise noch recht hohen Wassertemperaturen der Nordsee verfügt Tief "Angelika" über ein großes Feuchtereservoir, welches sie auf ihrem Weg über Ostdeutschland hinweg nach Südosten leert. Entsprechend muss heute vor allem im direkten Umfeld von "Angelika" in Nord- und Ostdeutschland mit verstärkten Regenfällen gerechnete werden.

Im weiteren Verlauf der Woche verabschiedet sich Tief "Angelika" unter deutlicher Abschwächung nach Südosteuropa. Gleichzeitig schiebt sich Hoch "Görge" immer weiter ins Land, um sich schließlich mit dem ausgeprägten Russlandhoch zu verknüpfen. Nachfolgend kann sich eine kräftige Hochdruckzone von den Britischen Inseln bis ins Baltikum ausbilden. Davon profitiert in Deutschland vor allem die Nordhälfte. Dort wird es bis zum Wochenende vielfach sonnig werden. Nur über den Mittelgebirgen können sich am Nachmittag hin und wieder ein paar Quellwolken bilden, die mit der Luftströmung nach Westen wandern. Durch die östliche Windrichtung werden jedoch nur mäßig warme Luftmassen nach Deutschland geführt, sodass die Temperaturen trotz längerem Sonnenschein in der Spitze nur auf 23 bis maximal 27 Grad ansteigen.

Zwischen Schwarzwald und Bayerischen Wald sowie an den Alpen halten sich zudem noch größere und teilweise auch dichtere Wolkenfelder, die bis Mittwoch auch noch etwas Regen bringen können. Dort unter den Wolken steigen die Temperaturen im Wochenverlauf zwar auch an, liegen aber insbesondere südlich der Donau mit Werten um 16 Grad am Montag und bis 23 Grad am Freitag weiterhin nicht im sommerlichen, sondern eher im herbstlichen Bereich.

Ein gewisses herbstliches Feeling zeigt sich derzeit jedoch in vielen Regionen des Landes. Bei Tiefstwerten zwischen 13 und 6 Grad, im höheren Bergland teils bis 3 Grad, konnte sich schon vielerorts dichter Nebel bilden. Im Südosten von Deutschland und an den Alpen regnete es länger anhaltend. Eine Schneefallgrenze von um 2000 Meter kann dabei ebenfalls als Indiz für die herbstliche Saison gewertet werden. Gleichermaßen beginnen auch die Blätter an den Bäumen zunehmend die Farben gelb und rot anzunehmen. (Pressemeldung vom 02.09.2014)   

Quelle: Deutscher Wetterdienst | Foto: Deutscher Wetterdienst
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