Wirtschaft

WEMAG AG: Mehr Ökoenergie aus eigener Erzeugung

20.01.2012

WEMAG AG Schwerin: Der kommunale Energieversorger WEMAG, der die Ökostrommarke wemio.de betreibt, hat im vergangenen Jahr sein Engagement im Bereich erneuerbarer Energien ausgebaut. Dazu errichtete die WEMAG eigene regenerative Kraftwerke, gründete eine Kundengenossenschaft und beteiligte sich an verschiedenen Projektgesellschaften.
 
Im Jahr 2011 errichtete das Unternehmen sechs eigene Ökokraftwerke. Fünf Photovoltaikanlagen entstanden auf eigenen Gebäuden und auf einer Konversionsfläche. In Rodenwalde errichtete das kommunale Unternehmen zusammen mit einem ortsansässigen Landwirtschaftsbetrieb eine Biogasanlage. Seit 2009 brachte die WEMAG insgesamt 12 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.058 kWp und eine Biogasanlage mit 400 kWel ans Stromnetz.
 
Seit dem Februar 2011 bietet die WEMAG allen Bürgern die Möglichkeit, sich an Investitionen in Ökokraftwerke direkt zu beteiligen. Dazu rief der kommunale Energieversorger zusammen mit fünf Volks- und Raiffeisenbanken die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG ins Leben. In wenigen Monaten gewann die Genossenschaft 780 Mitglieder, die über 3 Mio. Euro Genossenschaftskapital zeichneten. Damit konnte die Energiegemeinschaft bis Ende 2011 elf Ökokraftwerke errichten. Im Dezember nahm die Genossenschaft zusammen mit der WEMAG zwei gemeinsame Photovoltaikanlagen in Betrieb. 
 
Über die „Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG“ beteiligt sich die WEMAG an der Errichtung von drei Windparks in Brandenburg und Rheinland-Pfalz. Zum Jahreswechsel konnten 17  Windkraftanlagen der Projekte in Bibersdorf, Neuerkirch und Unzenberg in Betrieb genommen werden. Nach der Fertigstellung werden 27 Windräder mit einer Leistung von 56.000 kW Ökostrom erzeugen. An der Gesellschaft beteiligen sich mehr als 30 kommunale Energieversorger mit dem Ziel, bis 2020 eine Milliarde Euro in die Energiewende zu investieren.
 
Für das Jahr 2012 plant die WEMAG die Fortsetzung ihrer Investitionen und die Errichtung weiter Ökokraftwerke. Nach Abschluss der aktuellen Baumaßnahmen werden in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein weitere regenerative Anlagen geplant.

Foto: Die NEG-Vorstände Cornelia Meissner und Rolf Bemmann prüfen die Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlage auf der Deponie Paarsch mit dem so genannten „Glühlampentest“. (Pressemeldung vom 19.01.2012)
Quelle: WEMAG AG | Foto: WEMAG AG
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