Wirtschaft

Vermarktung der Hafenkooperation Unterelbe wird intensiviert

16.02.2012

Brunsbüttel Ports GmbH Brunsbüttel: Die Geschäftsführer der zur Hafenkooperation Unterelbe gehörenden Seehäfen Jens Meier (Hamburg Port Authority), Dr. Jens-Albert Oppel (Niedersachsen Ports) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports und Glückstadt Port), trafen sich am 15.2.2012 in Brunsbüttel, um ihre Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. An dem Gespräch nahmen auch die Experten für Gewerbeflächen nördlich und südlich der Elbe von der egeb Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel und der Süderelbe AG teil. 
 
Im Mittelpunkt stand bei diesem Treffen die Frage, wie die Seehafenregion Unterelbe als eine Region noch besser auf dem Markt platziert werden kann. Mit dem Input der leitenden Marketing-Experten Frau Claudia Roller von Hamburg Hafen Marketing, und Herrn Andreas Bullwinkel von Seaports of Niedersachsen, wurden Maßnahmen vorgeschlagen und diskutiert, um das weitere zielführende gemeinsame Vorgehen abzustimmen. 
Neben gemeinsamen Veröffentlichungen in Fachbroschüren, im Internet und der Teilnahme an verschiedenen Zielgruppenveranstaltungen präsentiert sich die Hafenkooperation Unterelbe bereits seit einigen Jahren erfolgreich auf Messen. Diese Zusammenarbeit soll auch in Zukunft weiter gefestigt und ausgebaut werden.
 
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Vermarktung ist das gemeinsame Flächenmanagement in der Unterelberegion. Geeignete ausgewiesene Flächen für Hafenwirtschaft sind knapp. Regelmäßig werden die Seehäfen von Unternehmen mit Flächenwünschen angesprochen, die nicht immer befriedigt werden können. In diesen Fällen tauschen die Hafenverwaltungen Unternehmensanfragen zu Ansiedlungswünschen aus und empfehlen den anfragenden Unternehmen die Partnerhäfen an der Unterelbe. Die Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, Unternehmen in der Unterelberegion zu halten und Potentiale des Seeverkehrswachstums für die Region zu sichern. Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority betont: „Die Hafenkooperation Unterelbe lebt. Sie muss aber bekannter werden. Wir haben heute vereinbart, dass dies ein Schwerpunkt unserer weiteren gemeinsamen Arbeit sein wird.“ 
 
Brunsbüttel Ports führt schadstoffabhängiges Hafenentgelt ein 
Ab dem 01.04.2012 wird die Brunsbüttel Ports GmbH eine Rabattierung auf Hafengebühren für umweltfreundliche Schiffe anbieten, die bei dem Environmental Ship Index (ESI) registriert sind. Der ESI wurde von der World Ports Climate Initiative (WPCI) entwickelt und verfolgt das Ziel, die Umweltfreundlichkeit der Seeschiffe zu verbessern. Reedereien haben die Möglichkeit, ihre Schiffe für die ESI-Rabattierung anzumelden. Dafür wird die Umweltfreundlichkeit des Schiffes anhand einer von der WPCI vorgegebenen Formel errechnet. Hierbei werden der Stickstoff-, Schwefel-und Kohlendioxidausstoß berücksichtigt. Je umweltfreundlicher ein Schiff ist, desto höher kann die Rabattierung auf die Hafengebühren ausfallen. Die Registrierung bzw. die Teilnahme am ESI erfolgt sowohl von Seiten der Reedereien, als auch von Seiten der Hafenstandorte auf freiwilliger Basis. Die Hamburg Port Authority hat die Einführung des ESI im Jahr 2011 vorgenommen und stand der Brunsbüttel Ports unterstützend zur Seite.

„Die Brunsbüttel Ports schließt sich konsequent dem Thema „Green Port“ an und wird in diesem Zusammenhang auch den Rabatt auf umweltfreundliche Schiffe einführen. Wir sehen eine große Chance darin, die Hafenregion Unterelbe als führend in der Umsetzung von Standards im Bereich „Grüne Hafenlogistik“ zu etablieren. Wir als Brunsbüttel Ports und Glückstadt Port wollen diese positive Entwicklung maßgeblich mitgestalten“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der beiden Hafengesellschaften.
 
Hafenkooperation Unterelbe 
Die Verwaltungen der fünf Seehäfen an der Unterelbe -Cuxhaven, Stade, Hamburg, Glückstadt und Brunsbüttel -haben sich auf ein "Hafenkonzept Unterelbe" verständigt. Ziel ist es, die Unterelbe als eine Hafenregion mit gemeinsamen Interessen und gemeinsamer Identität zu entwickeln.
 
Um im Wettbewerb mit anderen europäischen Hafenregionen besser bestehen zu können, wurde die Zusammenarbeit in technischen und kaufmännischen Bereichen, beim Informations-und Know-how-Austausch und bei Marketing-Aufgaben vereinbart. 
Das Hafenkonzept wurde am 21. August 2009 in Glückstadt von den damaligen Amtsinhabern der Wirtschaftsressorts vorgestellt.

v.l.n.r. Ingo Fehrs, Dr. Jürgen Glaser, Jens Wrede, Claudia Roller, Frank Schnabel, Andreas Bullwinkel, Jens Meier, Dr. Jens-Albert Oppel, Werner Repenning

(Pressemeldung vom 15.02.2012)
Quelle: Brunsbüttel Ports GmbH | Foto: Brunsbüttel Ports GmbH
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