Wissenschaft

Unsere Blaue Zukunft

29.01.2012

Berlin: Die Sondersitzung der NWMK ist ein Beitrag Norddeutschlands zu den Beratungen um die Meeres- und Maritime Forschung im Horizon2020 Programm sowie den Förderthemen des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie. Sie weist auf die Bedeutung der Ozeane für unsere Zukunft hin und verdeutlicht, dass Deutschland bei ihrer Erforschung eine tragende Rolle spielt. KDM bündelt wissenschaftliche und technische Kompetenzen Deutschlands im Bereich der Meeresforschung – betont aber auch deren Interessen.
 
Zu ihrer ersten Sitzung in Brüssel warteten die Wissenschaftsminister und –senatorinnen Schleswig-Holsteins, Hamburgs, Bremens, Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns am 24. Januar 2012 mit umfangreicher Kompetenz auf. Die Landesvertreter führten Gespräche mit Entscheidungsträger auf EU-Ebene mit dem Ziel, die Meeres- und maritime Forschung in Horizon2020 auf strategischer Ebene zu verankern und „Ressourcen aus dem Meer“ als Thema auf der Förderliste des Europäischen Technologieinstituts zu platzieren.
 
Hintergrundinformation:
Deutschland ist der größte und am breitesten aufgestellte Meeresforschungsstandort in Europa. Mit ca. 5000 Mitarbeitern in fast 200 Forschungsinstitutionen, ist die deutsche Meeresforschung von herausragender struktureller Bedeutung für die norddeutschen Küstenländer.
 
Das Konsortium Deutsche Meeresforschung versteht sich als nationale Vertretung der deutschen Meeresforschungsinstitutionen. KDM ist ein eingetragener Verein mit allen großen Forschungsinstituten und Einrichtungen von Universitäten auf den Gebieten der Meeres-, Polar- oder Küstenforschung. Arbeitsschwerpunkte sind
 
  • die Förderung der Wissenschaft und Forschung, insbesondere aller Belange der deutschen Meeresforschung einschließlich der meereswissenschaftlichen Polarforschung sowie der Küstenforschung,
  • die Intensivierung der verbindlichen Kooperation der beteiligten Institutionen und die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprogramme,
  • die Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb der deutschen, europäischen und internationalen Meeresforschung hinsichtlich der verbindlichen Koordination, Planung und Ausrichtung der Forschungsprogramme - insbesondere bei Planung, Betrieb und Nutzung großer Infrastruktur
  • die Interessen der Meeresforschung gegenüber nationalen Entscheidungsträgern und der Europäischen Union sowie gegenüber der Öffentlichkeit einheitlich und gemeinsam zu vertreten.
(Pressemeldung vom 23.01.2012)
Quelle: Konsortium Deutsche Meeresforschung | Foto: KDM
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