Wirtschaft

transfluid Maschinenbau: Top 7 - echte Herausforderungen weltweit in Sachen Rohrbearbeitung

09.11.2013

transfluid Maschinenbau GmbH Schmallenberg: Auf Reisen kommt man rum, lernt Land und Menschen kennen. Und echte Herausforderungen erlebt, wer weltweit in Sachen Rohrbearbeitung unterwegs ist. Da türmt sich schon mal eine undurchschaubare Auswahl am Hotelbuffet, wilde Tiere zischeln vorbei und der fahrbare Untersatz zeigt plötzlich Krallen. „Alles schon passiert“, schmunzelt Gerd Nöker, Transfluid-Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing. Das sind die kleinen Überraschungen am Rande.

Richtig spannend wird es, wenn beim offenen Gespräch die Fragen auf den Konferenztisch kommen. Die sind zwar meistens gleich, dafür haben es die Antworten in sich, was Gerd Nöker so erklärt: „Die Wünsche und Anforderungen sind fast immer sehr individuell. Man muss zu technischen Details und neuen Möglichkeiten aufklären und sich ganz offen austauschen, um gemeinsam die richtige Lösung zu finden.“

Um was es sich dreht, bringt die folgende Top 7 der meist gestellten Fragen an „Transfluid-on-tour“ auf den Punkt. Die ersten vier steigen direkt richtig ein – in Sachen Technik:

Was ist der kleinste Biegeradius / die geringste Ovalität / die minimalste Wandstärkenverschwächung beim Biegevorgang?
Dazu Gerd Nöker: „Wir schaffen, je nach Material und Rohrdurchmessern, Radien von 0,7 x Rohrdurchmesser. Ovalitäten von maximal 5% können selbst bei diesen engen Radien hergestellt werden. Um Wandstärkenverschwächungen zu reduzieren arbeiten wir mit einem Centreline Booster. Hierbei wird das Rohr gesteuert nachgedrückt, um den Biegeprozess positiv zu unterstützen. Die Wandstärkenverschwächung kann hierdurch extrem reduziert werden.“

Auch zu elektrischen Antrieben für Rohrumform- und Biegemaschinen sowie ihren Vor- und Nachteilen gibt es häufig Klärungsbedarf.
„Grundsätzlich lässt sich hier sagen, dass je geringer der Rohrdurchmesser ist, desto interessanter wird es, Biegemaschinen mit elektrisch betriebenen Achsen auszustatten – erst recht bei Durchmessern unter 120 mm. Die Geschwindigkeit ist ein entscheidender Effekt. Und natürlich auch die Präzision, da diese Antriebe absolut reproduzierbare Ergebnisse ermöglichen“, fasst Nöker zusammen.


Software-Schnittstellen und zu welchen Systemen eine Anbindung erfolgen kann, ist ein wichtiges Thema.
Hierfür bietet das Unternehmen die leistungsstarke Software t control. Damit beispielsweise eine CNC-gesteuerte Biegemaschine an die entsprechenden CAD-Systeme angebunden werden kann, wird die Bearbeitungseinheit mit einem PC (Windows-Betriebssystem) und der hauseigenen Biege-Software ausgestattet. Sie ermöglicht die einfache Erstellung von Fertigungslisten und eine schnelle Datenübertragung.

Zukunftsmärkte ...
„Wir arbeiten für den Fortschritt, um unseren Kunden Ergebnisse zu sichern, die sie im Wettbewerb nach vorne bringen. Zukunftsthemen sorgen da selbstverständlich für reichlich Gesprächsstoff. Und weil wir selbst für unsere Arbeit die Märkte unserer Kunden im Blick haben, wird oft beraten, wo der Markt hingeht. Wo Tendenzen erkennbar sind“, erläutert Gerd Nöker. So sieht der erfahrene Geschäftsführer aktuell, dass die technischen Herausforderungen, die in Zukunft an sein Unternehmen gestellt werden, aus Deutschland bzw. aus Europa kommen. „Zukunftsmärkte in der 'Masse' sind sicher in Asien und Südamerika zu sehen.“

… und Neuentwicklungen
Dabei ins Spiel kommen auch Neuentwicklungen, wie das Verfahren der CNC-gesteuerten rollierenden Rohrumformung. Mit dieser Innovations-Technologie wurde Transfluid 2013 ins „Verzeichnis der Weltmarktführer“ der südwestfälischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) eingetragen. Das patentierte Verfahren ermöglicht auch hoch- und höchstfeste Werkstoffe weitgehend werkzeugunabhängig effizient zu bearbeiten. Dies ist immer häufiger eine entscheidende Anforderung, um etwa den konsequenten Leichtbau in der Automobilindustrie zu gewährleisten.

Eine zuverlässige Qualitätskontrolle ist natürlich immer gewünscht.
„Hier bieten wir z.B. im Softwarebereich kundenorientierte Lösungen, mit denen unsere Systeme direkt mit der Software unseres Auftraggebers kommunizieren. Auch 100%-Kontrollen verschiedenster Bauteile werden über eigene Systemlösungen und mit unseren Technologiepartnern umgesetzt“, erläutert Gerd Nöker.

Bei der Frage nach Referenzen hat man bei Transfluid in der Regel schnell einen Partner parat.
„Und natürlich machen wir auch schon mal einen Besuch möglich. Oftmals zeigen machen bereits Musterrohre viel von dem, was wir möglich machen.“ Nichts geht schließlich über die Praxis. Das belegt diese aufschlussreiche Top 7 einmal mehr.

Im Film sind die aktuellen Technologien von transfluid u.a. hier zu sehen: http://www.youtube.com/user/transfluidTV/videos
(Pressemeldung vom 07.11.2013)

Quelle: transfluid Maschinenbau GmbH | Foto: transfluid Maschinenbau GmbH
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