Wirtschaft

Traditionelles Hamburger Logistik Dinner - ökologische Aspekte eines leistungsstarken Logistikstandorts

05.12.2013

Senat Hansestadt Hamburg Hamburg: Nachhaltige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln, ist heute Bestandteil der meisten Unternehmensstrategien. Auch in der Logistik. Logistiker richten ihr Augenmerk immer mehr auch auf ökologische Aspekte. Ein Thema, das Hamburg ebenfalls stark bewegt. Ein leistungsstarker Logistikstandort zeichnet sich durch eine hohe Dynamik und eine damit einhergehende Innovationstätigkeit aus. Die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft hat besondere Priorität, um Wachstumsziele erreichen zu können. Die Logistikinitiative ist auf diesem Feld ein wichtiger Impulsgeber.

Heute - bei der zweiten Deutschen Nachhaltigkeitskonferenz Logistik in Hamburg nahmen Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Stellung zu diesen Themen und diskutierten darüber. Um zu zeigen, dass sich das Engagement auszahlt, stellten Gewinner von Logistikpreisen ihre bestehenden Nachhaltigkeitskonzepte und deren Ergebnisse vor.

Das traditionelle Hamburger Logistik Dinner fand heute Abend um 18:30 Uhr im Anschluss an die Zweite Deutsche Nachhaltigkeitskonferenz Logistik statt. Als Gastgeber hat der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, seine beiden Gäste und Festredner Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG, willkommen geheißen.

Gerade bei der maritimen Logistik gibt es zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen eine intensive Verbindung. Hannelore Kraft hob das in ihrer Rede hervor: „Trotz der guten Anbindung Nordrhein-Westfalens an die Westhäfen, nimmt jeder fünfte Standardcontainer aus oder nach NRW seinen Weg über Hamburg. Insgesamt sind das mehr als 500.000 Container pro Jahr. Damit ist Hamburg auch für Nordrhein-Westfalen ein echtes Tor zur Welt.“ Die Ministerpräsidentin hob in ihrer Rede die Bedeutung des Fraunhofer-Center für Maritime Logistik hervor, das einen großen Mehrwert für Logistikunternehmen habe. Dieses Center sei eine Einrichtung des Dortmunder Fraunhofer-Instituts, das gewissermaßen als Pate fungiere. „Auch wenn wir um Ansiedlungen von Unternehmen und Arbeitsplätzen konkurrieren, sollte uns das nicht daran hindern, gemeinsam an optimalen Standortbedingungen für die Branche zu arbeiten, die sowohl bei Ihnen hier in Hamburg, als auch in NRW eine Schlüsselstellung hat“, so Kraft weiter in ihrer Rede.

Auch für Bürgermeister Olaf Scholz hat die Logistikbranche am Standortort Hamburg eine große Bedeutung: „Logistik ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands.“ Wie sehr unsere Gesellschaften auf eine funktionierende Logistik angewiesen sind, habe zuletzt auf den Philippinen der Taifun Haiyan gezeigt, der das Transport- und Informationssystem zerstört hatte. „Die Versorgungsketten so zu organisieren, dass die Hilfe so schnell wie möglich dort ankommt, wo sie benötigt wird, ist die Königsdisziplin der Logistik. Sie hilft, das Leben von Kindern, Frauen und Männern zu retten“, sagte Scholz. „Logistik verbindet Waren und ihre Empfänger mit Hilfe von ausgefeilter Informationstechnik. „Logistik lebt Zukunft“ sagt die Logistik-Initiative Hamburg und hat das Jahr 2013 unter dieses Motto gestellt. Zu Recht. Und ich füge hinzu: Hamburg, als einer der größten, modernsten und dynamischsten Logistikstandorte in Europa ist das richtige Schaufenster dafür.“

Im Rahmen des Logistik Dinners wird alljährlich der Hanse Globe verliehen. Senator Frank Horch: „Das ist Hamburgs Preis für nachhaltige Logistik. Er wird alljährlich zusammen mit der Logistik-Initiative an ein logistiknahes Unternehmen, eine Institution oder öffentliche Einrichtung verliehen. Damit werden herausragende Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit in der Logistikbranche ausgezeichnet. Unter anderem wurde diese Ehre schon den Firmen dm drogerie markt, TNT Express, Hermes oder auch den Immobilienentwickler Gazeley zu Teil. Die hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern der Logistik, der Industrie, des Handels, des Umweltschutzes, der Medien, des Finanzwesens und der Wissenschaft, beschränkt sich bei der Auswahl des Preisträgers aber nicht nur auf Hamburg und die Metropolregion. Der Hanse Globe würdigt herausragende Leistungen aus ganz Deutschland. Liebe Frau Kraft, wir hatten auch schon Preisträger aus NRW!“
In diesem Jahr hat sich die Jury für die Hamburg Port Authority entschieden. Ihr Geschäftsführer, Jens Meier hat den Preis für das Projekt „Anreizsystem für die Verwendung von hochwertigem RC-Material im Straßenbau“ erhalten. Die HPA erneuert jährlich ca. 45.000 m2 Straßen im Hamburger Hafen. Während die Verwendung von Recycling-Material bereits in der unteren Tragschicht mit einen Anteil in Höhe von 60% Stand der Technik ist, konnte für die Deckschicht bislang aus Qualitätsgründen nur 30% des Ausbauasphalts wieder eingebaut werden. Aus diesem Anlass entwickelte die HPA ein Anreizsystem für ein Vollrecyclingverfahren (90%), welches die Recyclingquote von 30% auf 90% steigern soll. (Pressemeldung vom 04.12.2013)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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