Gesellschaft

Touristenfischereischein bleibt eine Erfolgsgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern

25.04.2013

MV Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz  Mecklenburg-Vorpommern Schwerin: Auf der heutigen Landtagssitzung fand die 2. Lesung zum "Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Landesfischereigesetzes und zur Änderung anderer Gesetze" statt. Inhaltlich geht es in der Änderung hauptsächlich um die Beibehaltung der Fischereischeinpflicht.

"Hinter uns liegt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gesetzentwurf der Landesregierung. Es gab zwischen den Fraktionen teilweise sehr unterschiedliche Auffassungen, in welche Richtung das Fischereigesetz zukünftig gehen soll. Daher freue ich mich, dass es uns gelungen ist, im Agrarausschuss einen – wie ich finde - sinnvollen Kompromiss zu finden", sagte Dr. Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.

An dem Prinzip der Fischereischeinpflicht wird festgehalten. Nach der neuen Regelung sind jedoch Kinder und Jugendliche nunmehr bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres von der Fischereischeinpflicht ausgenommen.

Damit setzt die Landesregierung mit Ziffer 138 eine weitere Vorgabe der Koalitionsvereinbarung um. "Ich bin sehr froh darüber, dass es in Zeiten von Internet und Spielekonsolen immer noch so viele junge Menschen gibt, die sich für das Angeln interessieren. Nimmt man die Fischereischeinprüfung wirklich ernst - so wie bei uns im Land, dann war es für diese Kinder und Jugendlichen bislang sehr schwer, die anspruchsvolle Prüfung zu bestehen", so der Minister.

Mit der Anhebung des Alters werden Kinder frühzeitig an die Natur, an das Gewässer und an das Geschöpf Fisch herangeführt ohne dass sie kriminalisiert werden. So können sie außerdem unter Anleitung den tierschutzgerechten Umgang mit der Kreatur Fisch erlernen.

Ein weiterer Aspekt der Lesung war die Beibehaltung des Touristenfischereischeins. Wurden im Jahr 2005 noch 4.291 zeitlich befristete Fischereischeine ausgestellt, so kam es in den Folgejahren zu einer regelmäßigen Steigerung. Im letzten Jahr wurden 20.128Touristenfischereischeine ausgereicht.

Der überwiegende Teil von 15.874 Scheinen ging an Gäste aus anderen Bundesländern. Außerdem können Scheininhaber nach Ablauf der Gültigkeit einen weiteren erwerben.

Die Einführung des Touristenfischereischeins bedeutet, dass eine Wertschöpfung für das Land Mecklenburg-Vorpommern erbracht wurde, die insbesondere für das familienfreundliche Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern positiv zu Buche schlägt. "Für mich gibt es daher keine Veranlassung, von der Erfolgsgeschichte "Touristenfischereischein" abzurücken", betont der Dr. Backhaus. (Pressemeldung vom 24.01.2013)

Quelle: LU MV Nr. 115/ 2013 | Foto: MV, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz,©Privat
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