Wirtschaft

Telekom investiert in israelisches Software-Unternehmen Teridion

08.11.2022

Deutsche Telekom AGBonn: Die Deutsche Telekom hat ihre strategische Beteiligung an Teridion Technologies, Ltd. mit einer Investition in Höhe von 25 Millionen US-Dollar erweitert und damit die Partnerschaft mit dem israelischen Anbieter von Multi-Cloud-WAN-Konnektivitätslösungen weiter ausgebaut. 

  • Start-up bietet Konnektivität aus der Cloud
  • Zusätzliche Telekom-Beteiligung soll Partnerschaft stärken
  • Gopalan: "Kunden wollen es sicher, agil, flexibel, global verfügbar"

Telekom investiert in israelisches Software-Unternehmen Teridion

Foto: Die Deutsche Telekom investiert in das israelische Software-Unternehmen Teridion. Das Start-up bietet Konnektivität für Geschäftskunden aus der Cloud. Foto: Deutsche Telekom AG © DTAG

Teridion ist ein israelisches Softwareunternehmen. Es wurde 2013 gegründet und hat 50 Beschäftigte. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Raanana und ist einer der führenden Anbieter von cloudbasierten Konnektivitätsplattformen.

Die Deutsche Telekom schließt sich bestehenden Investoren wie Jerusalem Venture Partners, Singtel's innov8 und Magma Venture Partners an.

Bereits seit 2022 Partner
Die Telekom Deutschland arbeitet bereits seit Anfang 2022 mit Teridion zusammen. Teridion bietet der Telekom und ihren Geschäftskunden eine einzigartige, virtuelle Konnektivitätslösung. Über das Teridion Liquid Network können Unternehmen Cloud-gehostete Konnektivität nach ihren Bedürfnissen dynamisch aufbauen und nutzen: Sie können ihre Standorte mit Cloud-Zentren und Anwendungen verbinden und ihre Mitarbeiter von jedem Ort aus unterstützen. Damit dies funktioniert, arbeitet Teridion mit 25 verschiedenen Cloud-Anbietern zusammen und verteilt sein Netzwerk auf 500 Präsenzpunkte weltweit.

In der Fachsprache wird dies als Software-defined Networking im Wide Area Network (SD-WAN) bezeichnet. Damit entfällt das aufwändige Managen physischer Netze mit verteilten Zugangsknoten. Geschäftskunden verwalten ihre virtualisierten Netzwerke zentral. Standorte, Cloud-Anwendungen und die zunehmende Zahl mobiler Mitarbeiter, ob im Home-Office oder am Unternehmensstandort, lassen sich so einfach in das Unternehmensnetz integrieren. Das macht die Unternehmens-IT deutlich flexibler und senkt die Administrationskosten erheblich.

Unternehmensnetzwerke über Standorte hinweg
Mit der Beteiligung an Teridion und der Nutzung des Produktportfolios erweitert die Deutsche Telekom ihr eigenes Serviceangebot weltweit. Der Premium-Internet-Service der Telekom umfasst die Bereitstellung und den Betrieb von Unternehmensnetzen für Geschäftskunden in aller Welt. 

Die Kunden erwarten von der Deutschen Telekom Premium-Netzqualität mit einer durchgängigen Prozesskette und definierten Service Level Agreements (SLAs) - und das weltweit verfügbar. Genau das liefert die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit Teridion.

Im Rahmen der Investition wird Matthias Budde, Senior Vice President Group Strategy and Transformation der Deutschen Telekom, in das Board of Directors von Teridion berufen.

 „Unsere Investition in Teridion ist in zweierlei Hinsicht ein wichtiger Schritt: Die Beteiligung an diesem Start-up ist wirtschaftlich attraktiv. Wir sind davon überzeugt, dass Teridion sich zu einem führenden Unternehmen im Bereich der cloudbasierten Konnektivität entwickeln wird. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden mit dem Produktportfolio von Teridion die beste Konnektivität, die derzeit über die Cloud verfügbar ist. Kunden wollen sich auf ihr Geschäft konzentrieren und sich dabei auf optimale Konnektivität verlassen. Sie wollen, dass diese sicher, agil, flexibel und global verfügbar ist - das Portfolio unseres Partners bietet all das“, sagt Srini Gopalan, Deutschland-Vorstand der Telekom.
 
„Teridion ist stolz auf das anhaltende Vertrauen und die wachsende Partnerschaft mit der Telekom. Unser gemeinsames Angebot wird im Bereich der Unternehmensnetzwerke eine optimale Lösung bieten. Unsere einzigartige Liquid Routing-Technologie hebt die Konnektivität in Unternehmen auf eine neue Stufe. Unsere Lösung ergänzt die Fähigkeiten von CSPs in diesem Bereich, indem sie cloudbasierte Lösungen bereitstellt, als Backbone fungiert und eine überragende Leistung garantiert. Wir freuen uns, dass die Telekom auf diesem Weg unser Partner ist und wir sind davon überzeugt, dass unsere gemeinsamen Fähigkeiten den Telekom-Kunden ein neues Kundenerlebnis bieten“, sagt Yaron Ravkaie, CEO von Teridion. 

Teridion Liquid Network ist eine zuverlässig schnelle, globale WAN-as-a-Service-Lösung, die die Konnektivität von Unternehmen verbessert. Sie garantiert eine gleichbleibend gute Internetleistung. Die Lösung von Teridion bietet Lösungen für standortübergreifende Aktivitäten, Remote-Benutzer und SaaS-Konnektivität zwischen Standorten. Die Multi-Cloud-Lösung nutzt die Infrastruktur von globalen Cloud-Anbietern. Teridion betreibt ein globales Netzwerk mit Hunderten von virtuellen Zugangspunkten, die mit Hilfe von patentierten Algorithmen und KI-Fähigkeiten ein optimiertes Routing des Datenverkehrs rund um den Globus ermöglichen. 

 

Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „anstreben“, „zum Ziel setzen“, „planen“, „werden“, „erstreben“, „Ausblick“ und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA-Marge AL, Core EBITDA, bereinigtes EBIT, EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), bereinigtes Ergebnis je Aktie, Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

(Pressemeldung vom 08.11.2022)
Quelle: Deutsche Telekom AG | Foto: Deutsche Telekom AG
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