Wirtschaft

SüdWestStrom setzt Wachstumskurs fort - im Geschäftsjahr 2012 mehr als 937 Millionen Euro Umsatz

02.08.2013

SüdWestStrom | Südwestdeutsche Stromhandels GmbH Tübingen: Für die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) war das Geschäftsjahr 2012 erneut erfolgreich: 937 Millionen Euro Umsatz bedeuten wieder einen Rekord in der vierzehnjährigen Geschichte der Stadtwerke-Kooperation. Der Betriebsrohüberschuss stieg auf 9,3 Millionen Euro, der Jahresüberschuss lag bei 3,4 Millionen Euro. Die Gesellschaft hat im vergangenen Jahr 18 neue Mitarbeiter in allen Geschäftsbereichen eingestellt – mehr als je zuvor innerhalb eines Jahres.
Im Geschäftsjahr 2012 hat SüdWestStrom mehr als 937 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Im Jahr zuvor waren es 782 Millionen Euro. Der Betriebsrohüberschuss stieg auf 9,3 Millionen Euro. Der Zuwachs von 4,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr ist begründet in dem deutlich verbesserten Dienstleistungsergebnis. Dass der Jahresüberschuss um 2,6 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro zurückging, liegt an außerordentlichen Erträgen, die im Geschäftsjahr 2011 erzielt wurden.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr um 18 auf 66. Vor allem die Teams Energiedatenmanagement, Energiebeschaffung und Bilanzkreismanagement haben Verstärkung bekommen. Die neuen Mitarbeiter betreuen neu gewonnene Kunden und bauen das Kerngeschäft der Stadtwerke-Kooperation weiter aus.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Trotz rückläufiger Großhandelspreise im Strombereich haben wir unsere Umsatz-und Dienstleistungserlöse deutlich gesteigert“, sagt Christian Köhler, Geschäftsführer Finanzen von SüdWestStrom. Ziel von SüdWestStrom sei es, Strom und Gas gebündelt zu beschaffen und die erzielten Preisvorteile ohne Aufschlag eins zu eins an die Stadtwerke weiterzugeben. Die teilnehmenden Energieversorger erhalten so einen direkten und kostengünstigen Zugang zu den großen Handelsplattformen für Strom und Gas.

„Das Unternehmen ist kerngesund“, beurteilt der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Kleck den Jahresabschluss. „SüdWestStrom hat auch für 2012 einen attraktiven Gewinnanteil an die Gesellschafter ausgeschüttet – und das Eigenkapital um drei Millionen Euro erhöht. Dieser Schritt war wichtig. Mit einem höheren Eigenkapital ist es einfacher, an der Börse und auf den Großhandelsmärkten Strom und Gas zu beschaffen“, sagt Kleck. Er sei zudem auch sehr zufrieden mit den im Geschäftsjahr 2013 greifenden Innovationen im Bereich der Energiedienstleistungen. Vor allem bei der Umsetzung von Energiemarktprozessen bräuchten kleine und mittlere Stadtwerke am meisten Unterstützung – und hier helfe SüdWestStrom mit neu entwickelten webbasierten Datenportalen und seit Anfang 2013 mit einer neuen Dienstleistung für die Abrechnung und Vergütung von EEG-/KWK-Anlagen.
Im vergangenen Jahr sicherte die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH die Beteiligung kommunaler Unternehmen am 32,5-MW-Windpark Suckow in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Ende 2012 besitzt die SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG – ein Zusammenschluss aus Stadtwerken, Bürgergenossenschaften und privaten Investoren – den Windpark, der seit dem ersten Quartal 2013 Strom einspeist.
Außerdem realisiert SüdWestStrom seit diesem Jahr als Projektpartner den Bau eines Virtuellen Stromspeichers auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Biberach. Das Land Baden-Württemberg erteilte Mitte Juni die Baufreigabe für das Pilotprojekt und wird 2,3 Millionen Euro investieren. Ein Team von Ingenieuren bei SüdWestStrom hat das Konzept entwickelt und ist auch verantwortlich für die Umsetzung. Ein Virtueller Stromspeicher kombiniert die Strom-und Wärmesektoren. Der grundlegende Ansatz: Wärme für Gebäude kann oft mit Strom oder Gas erzeugt werden. In Biberach werden eine Wärmepumpe sowie ein Durchlauferhitzer mit zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) kombiniert. Durch regenerativ erzeugten Überschussstrom wird Erdgas bei der Wärmeerzeugung substituiert und gespeichert. Bei geringer regenerativer Erzeugung erzeugen die BHKW mit dem gespeicherten Erdgas Strom und Wärme. So wird die fluktuierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien integriert und das Netz kurzfristig sowie saisonal ausgeglichen. Der Stromspeicher ist Teil des Energie-und Klimaschutzkonzepts für Landesgebäude. Die Energiekosten der Bereitschaftspolizei Biberach können so um bis zu 250.000 Euro pro Jahr reduziert werden.

Zusammen mit den Gesellschaftern hat SüdWestStrom darüber hinaus das Konzept des Preisorientierten Lastmanagements entwickelt. Diese neue Dienstleistung hat zum Ziel, Stromerzeuger oder Stromverbraucher voll automatisiert und optimiert nach Börsenpreisen zu steuern. Dieses Geschäftsfeld wird SüdWest-Strom im Jahr 2013 weiter ausbauen. (Pressemeldung vom 01.08.2013) 

Quelle: Südwestdeutsche Stromhandels GmbH | Foto: SüdWestStrom
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