Wirtschaft

SüdWestStrom investiert in Neubau auf dem Gelände der Stadtwerke Tübingen

24.06.2015

SüdWestStrom | Südwestdeutsche Stromhandels GmbH Tübingen: Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) und die Stadtwerke Tübingen GmbH bauen das gemeinsam genutzte Gelände an der Tübinger Eisenhutstraße aus. Im Juli 2015 beginnen die Bauarbeiten für ein Bürogebäude, in dem ab Ende 2017 bis zu 130 Mitarbeiter Platz finden werden. Das neue Gebäude soll alle Mitarbeiter von SüdWestStrom wieder in einem Gebäude vereinen und den stark gestiegenen Bürobedarf der Stadtwerke Tübingen abdecken. In den letzten Jahren sind sowohl die Mitarbeiterzahlen bei den Stadtwerken als auch bei SüdWestStrom so stark gestiegen, dass der Platz in den bestehenden Bürogebäuden seit 2013 nicht mehr ausreicht.

Ein sechsstöckiges Bürogebäude wird ab 2017 das Stadtwerke-Gelände ergänzen. Die Stadtwerke-Kooperation SüdWestStrom investiert als alleiniger Bauherr und zukünftiger Eigentümer knapp zehn Millionen Euro in den Bau und wird mit den Stadtwerken Tübingen als Grundstückseigentümer einen Erbbauvertrag über 99 Jahre abschließen. Beide Unternehmen sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Mehr als 80 Mitarbeiter arbeiten heute bei SüdWestStrom, 2007 waren es 11. Die Stadtwerke Tübingen beschäftigen aktuell in der Eisenhutstraße mehr als 380 Mitarbeiter (ohne TüBus). 2007 waren es 270 Angestellte.

Christian Köhler, Geschäftsführer Finanzen bei SüdWestStrom sagt: „Wir sind froh, dass wir unseren Standort in der Eisenhutstraße ausbauen können. Ab 2017 sind alle unsere Mitarbeiter endlich wieder unter einem Dach.“ SüdWestStrom ist in den letzten Jahren so stark gewachsen, dass der erst 2010 eingeweihte und gemeinsam mit den Stadtwerken genutzte „Erweiterungsbau A“ schon 2013 nicht mehr ausgereicht hat. Die Windpark-Projektentwickler und die Abteilung Energiedatenmanagement mussten in einen Bürokomplex in der Tübinger Konrad-Adenauer-Straße umziehen. Die Größe und die Einteilung der Büroflächen in dem Neubau („Erweiterungsbau B“) werden sehr individuell gestaltbar sein.

Für Daniel-Klaus Henne, Geschäftsführer Energiewirtschaft, ist der Neubau auch ein Bekenntnis: „Unsere Mitarbeiter fühlen sich wohl in Tübingen. Sie schätzen die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Lebendigkeit einer Universitätsstadt.“ Für ihn sei wichtig, dass eine der größten Stadtwerke-Kooperationen Deutschlands auch in den nächsten Jahren am Gründungsstandort verwurzelt bleibe.

SüdWestStrom wurde 1999 mit dem Start der Liberalisierung des Strommarktes gegründet. Henne erklärt: „SüdWestStrom ist sehr erfolgreich darin, für kommunale Energieversorger zu wettbewerbsfähigen Preisen Strom und Gas zu beschaffen. Wir bündeln die Mengen – so können auch kleine Stadtwerke ihren Kunden einen fairen Tarif anbieten.“

Die Stadtwerke Tübingen sind Gründungsmitglied und der größte Gesellschafter unter den 57 teilhabenden Stadtwerken. Sie beziehen ihre Strom- und Erdgaslieferungen im Verbund mit anderen Stadtwerken über SüdWestStrom. Durch den gemeinsamen Einkauf ist es ihnen so möglich, Energie am Markt zu beschaffen, wie es sonst nur größeren Unternehmen möglich ist. Daher ist die Zusammenarbeit mit SüdWestStrom eine wichtige wirtschaftliche Basis für die Stadtwerke Tübingen. Strategisch ist sie darüber hinaus ein wesentlicher Baustein in der Stadtwerke-Architektur, die auf die Erhaltung und den Ausbau des Kommunalen setzt.

Ortwin Wiebecke, der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen (swt): „In unseren bestehenden Gebäuden sind wir an die Kapazitätsgrenzen gekommen. Um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten zu können, das motiviert und sie bei ihren Tätigkeiten unterstützt, ist ein Neubau dringend erforderlich. Dass wir diesen in Kooperation mit SüdWestStrom als Bauherren in Zukunft nutzen können, ist ein innovativer und wichtiger Schritt. Gleichzeitig bestätigt der Erweiterungsbau als sichtbares Zeichen, dass wir erfolgreich wachsen und unserem Standort, Tübingen, die Treue halten.“

Die Stadtwerke Tübingen GmbH (swt) sind zu 100 Prozent in kommunaler Hand und sorgen in der Universitätsstadt Tübingen mit der Bereitstellung von Strom, Erdgas, Wärme, Wasser, Telekommunikation sowie dem Betrieb von Bädern, Parkhäusern und dem Stadtverkehr für wesentliche Infrastrukturleistungen. Seit dem Umzug der Stadtwerke in die Eisenhutstraße (1984) ist die Anzahl der Beschäftigten um 65 Prozent auf insgesamt 383 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2014) gewachsen. (Pressemeldung vom 24.06.2015)

Quelle: Südwestdeutsche Stromhandels GmbH | Foto: SüdWestStrom, © www.steimle-architekten.com
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