Wirtschaft

Stadler produziert die neuen Züge der vesuvianischen Linien

27.03.2021

Stadler Rail AGBussnang: Stadler hat am 8. März 2021 von EAV S.r.l. den Zuschlag für die Rahmenvereinbarung zur Lieferung von bis zu 40 elektrischen Zügen für den Nahverkehr auf den vesuvianischen Linien in Süditalien erhalten. Die Rahmenvereinbarung beinhaltet die Full-Service-Instandhaltung der Züge für einen Zeitraum von fünf Jahren nach deren Inbetriebnahme. Im ersten Abruf ist die Lieferung von 23 Fahrzeugen vorgesehen.

Ente Autonomo Volturno (EAV) hat Stadler den Zuschlag für einen Rahmenvertrag, der die Produktion, Lieferung und Instandhaltung von bis zu 40 elektrischen Zügen über acht Jahre umfasst, erteilt. Die neuen Züge werden im Stadt- und Vorortverkehr auf der Vesuv-Schmalspurstrecke (950 mm) eingesetzt.

Stadler hat von EAV S.r.l. den Zuschlag für die Rahmenvereinbarung zur Lieferung von bis zu 40 elektrischen Zügen für den Nahverkehr in Süditalien erhalten.

Mit der Anschaffung der neuen Flotte werden die ältesten Fahrzeuge schrittweise ersetzt und die Qualität und das Angebot an Transportdienstleistungen erhöht. Der Fahrgastkomfort soll durch den Einsatz moderner Fahrzeuge verbessert werden. Diese enstprechen zudem den neuesten Standards in Bezug auf Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Umberto De Gregorio, Präsident von EAV, drückte seine Zufriedenheit aus: «Der Beginn der Zusammenarbeit mit Stadler, die schliesslich den Bau von vierzig neuen Zügen ermöglichen wird, bereichert die Flotte der vesuvianischen Linien. Wir starten einen Erneuerungsprozess, der es uns in den kommenden Jahren ermöglichen wird, angemessen auf den Wunsch nach Mobilität in einem für die Region Kampanien besonders wichtigen Gebiet zu reagieren.»

Iñigo Parra, CEO von Stadler Valencia, sagte: «Wir sind stolz darauf, mit der Lieferung der modernen Züge für den Betrieb von Stadt- und Vorortdiensten in einem der charakteristischsten und bekanntesten Netze der italienischen Eisenbahn beauftragt worden zu sein. Wir freuen uns, unsere Technologie und unser Know-how in dieses wichtige Mobilitätsprojekt einzubringen und das Reiseerlebnis für Anwohner und Touristen zu verbessern.»

Die neuen elektrischen Züge bestehen aus drei Aluminium-Wagen, die das Gesamtgewicht des Fahrzeugs reduzieren und damit den Energiebedarf deutlich senken. Auf einer Gesamtlänge von rund 40 Metern sind die neuen Züge mit fünf Türen auf jeder Seite ausgestattet, um einen schnellen Fahrgastwechsel in den Bahnhöfen und einen optimalen Passagierfluss an Bord zu ermöglichen. Auch Personen mit eingeschränkter Mobilität können sich aufgrund des breiten Ganges problemlos über die gesamte Länge des Zuges bewegen.

EAV repräsentiert das wichtigste öffentliche Verkehrsunternehmen in Kampanien, sowohl in Bezug auf das bediente Gebiet als auch in Bezug auf die betroffene Bevölkerung, und eine der wichtigsten in Italien.
Die Linien, die die Städte der verschiedenen Provinzen Kampaniens mit dem Zentrum von Neapel verbinden, enden im Herzen des historischen Zentrums einer Stadt von unbestrittenem historischem, kulturellem und künstlerischem Wert. EAV unterstützt die Region Kampanien auch bei der Planung, Gestaltung, Programmierung und Kontrolle regionaler Projekte und Investitionen im Bereich Mobilität und Verkehr.

Stadler baut seit über 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten sowie über 40 Servicestandorten arbeiten gegen 12 300 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität bewusst und steht daher für innovative, nachhaltige und langlebige Qualitätsprodukte. Die Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs umfasst Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

(Pressemeldung vom 24.03.2021)
Quelle: Stadler Rail AG | Foto: Stadler Rail AG
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