Wirtschaft

SKF: Radialwellendichtringe - ganzheitlicher Ansatz

03.06.2013

SKF GmbH Schweinfurt: Radialwellendichtringe sollen speziell den Spalt zwischen einer umlaufenden und einer feststehenden Komponente oder zwischen zwei sich entgegengesetzt bewegenden Elementen abdichten, etwa am Austritt einer Welle am Maschinengehäuse. Sie verhindern das Austreten von Schmierstoff und gleichzeitig das Eindringen von Verunreinigungen – oder sie trennen zwei verschiedene Medien.

Für die wirkungsvolle Abdichtung sollten Reibung und Verschleiß des Radialwellendichtrings so niedrig wie möglich sein. Dabei herrschen gerade an der Dichtungslauffläche oft ungünstige Betriebsbedingungen: Durch die Rotation der Welle entsteht Reibung und somit Hitze. Zudem sind die Schmierstoffe, etwa im Motoren- oder Maschinenbau, oft mit aggressiven Additiven versetzt. Das alles stellt höchste Anforderungen an die Wellendichtringe, die sowohl temperaturbeständig als auch resistent gegen Chemikalien sein müssen.

SKF verwendet für seine Wellendichtringe verschiedene Materialien, um die Bedürfnisse unterschiedlicher Anwendungen zu erfüllen. Die Standard-Dichtringe werden aus Nitrilkautschuk (NBR) oder Fluorkarbon-Kautschuk (FKM) gefertigt. Beides sind hochwertige Elastomere mit unterschiedlichen Eigenschaften, die sie für bestimmte Anwendungsfälle prädestinieren. NBR ist zum Beispiel temperaturbeständig von -40 bis 100 °C, FKM von -15 bis 200 °C. Beide Materialien sind sehr robust und verfügen über eine hervorragende Ölverträglichkeit. Das macht sie universell einsetzbar. Somit bietet SKF für sämtliche Betriebsbedingungen den optimalen Radialwellendichtring.SKF: Radialwellendichtringe - ganzheitlicher Ansatz

Die hohe Qualität der SKF Radialwellendichtringe liegt auch in der ausgeprägten Systemkompetenz des Unternehmens begründet. SKF ist nicht nur führender Anbieter von Dichtungen, sondern auch von Wälzlagern, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen. Damit liefert das Unternehmen Komplettsysteme, in denen alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Zudem entwickelt SKF die Produkte gemeinsam mit Anwendern aus der Industrie kontinuierlich weiter, um sie den steigenden Anforderungen bedarfsgerecht anzupassen. Auch beim Service ist es hilfreich, mit SKF einen kompetenten Ansprechpartner für das gesamte System zu haben: Speziell geschulte Mitarbeiter helfen mit umfassender Beratung und Support, und auch eine Produkt-Onlineschulung steht dem Anwender zur Verfügung.

SKF fertigt seine Standard-Radialwellendichtringe in 510 verschiedenen Größen – von sechs bis 250 Millimeter. Jede Größe ist in vier Produktvarianten erhältlich: Mit oder ohne Schutzlippe gegen Verunreinigungen, gefertigt aus Nitrilkautschuk oder Fluorkarbon-Kautschuk. Insgesamt ergeben sich somit 2040 verschiedene Ausführungen. Und diese sind sofort lieferbar: Sämtliche Größen der ISO Reihe 6194-1 und DIN 3760 bis 250 Millimeter sind im europäischen Zentrallager von SKF bevorratet. Zwischen- und Sondergrößen können auf Anfrage bereitgestellt werden. Damit deckt SKF das komplette Produktspektrum der Radialwellendichtringe ab.

Die Vorteile für den Anwender liegen auf der Hand: Liefert SKF die Radialwellendichtringe für sämtliche Anwendungen im Unternehmen, reduziert sich zugleich die Variantenvielfalt, was für eine größere Übersicht sorgt. Zudem können durch weniger Lieferanten Kosten eingespart werden. SKF verfügt über ein globales Netzwerk, das schnelle und zuverlässige Lieferungen garantiert. Somit sind auch kurzfristige Bestellungen kein Problem.

Auch bei Bestellung und Versand setzt SKF Maßstäbe. Bestellungen können schnell und benutzerfreundlich über den SKF Customer Link aufgegeben werden. Mit dem SKF Sealfinder steht dem Anwender zudem ein Onlinetool zur Verfügung, mit dem er aus allen verfügbaren Dichtungen die beste für den jeweiligen Anwendungsfall herausfinden kann. Alle Radialwellendichtringe werden von SKF einzeln feuchtigkeits- und UV-geschützt verpackt und in optimal bemessenen Kartons versandt. Das reduziert Versandkosten und Verpackungsmaterialien. (Pressemeldung vom 28.05.2013)

Quelle: SKF GmbH | Foto: SKF GmbH
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