Wirtschaft

Schlussbericht der acqua alta in Hamburg

16.10.2011

Hamburg Messe und Congress GmbH Hamburg: Unter dem aktuellen Eindruck der Flutkatastrophe in Südostasien ist in der europäischen Umwelthauptstadt Hamburg die acqua alta, Fachmesse mit internationalem Kongress für Klimafolgen, Hochwasserschutz und Wasserbau, zu Ende gegangen. Drei Tage lang präsentierten mehr als 70 Referenten aus 13 Nationen im CCH-Congress Center Hamburg neueste Forschungsergebnisse und diskutierten über Anpassungsstrategien in Deutschland und anderen Ländern sowie konkrete Maßnahmen insbesondere für den Hochwasser- und Küstenschutz.  „Besonders erfreulich ist, dass sich der Auslandsanteil der Fachbesucher mit 39 Prozent nahezu verdoppelt hat. Damit hat die acqua alta erneut gezeigt, dass sie für Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ein wichtiges Forum für intensiven Wissenstransfer, Dialog und Networking ist“, zog Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress, am Donnerstag Bilanz. „Wir haben viel Bestätigung für die Notwendigkeit dieser Fachveranstaltung und für unser Konzept bekommen. Gerade jetzt wird deutlich, dass sich die globalen Folgen des Klimawandels nur durch gemeinsame internationale Bemühungen bewältigen lassen.“
 
Insgesamt besuchten rund 800 Teilnehmer aus 17 Nationen die acqua alta, um sich über neueste Forschungsergebnisse, Projekte und Anpassungsstrategien zu informieren. Auf großes Interesse stießen ebenso die rund 70 Aussteller aus neun Ländern, die ihre Produktneuheiten und Dienstleistungen, unter anderem für Hochwasser- und Küstenschutz, Risiko- und Katastrophenmanagement, Wasserbau sowie Forschung und Entwicklung, präsentierten.
 
Dr. Helge Wendenburg, Ministerialdirektor im Bundesumweltministerium, das die Schirmherrschaft über die Fachveranstaltung übernommen hatte: „Von der acqua alta sind wertvolle Impulse dafür ausgegangen, wie man Städte und Gemeinden fit macht, auch unter Klimawandel-Bedingungen zukunftsfest zu sein oder zu werden. Diese Fachveranstaltung hat deutlich gezeigt, dass man sich verstärkt über flexible und nachrüstbare Lösungen unterhält. Dies wird für alle Städte und Kommunen ganz wesentlich sein. Wir müssen die Verantwortlichen befähigen, mit den Risiken des Klimawandels umzugehen.“
Prof. Dr. Walter Leal, Leiter des Forschungszentrums „Applications of Life Sciences“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg: „Die acqua alta ist sehr wichtig und stößt auch auf großes internationale Interesse - gerade jetzt, wo die Ereignisse in Südostasien zeigen, wie aktuell die Themen Klimafolgen und Hochwasserschutz sind. Zum einen ist sie ein gutes Forum, bei dem man die neuesten technologischen Entwicklungen präsentieren und über sie diskutieren kann. Zum anderen kamen hier nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Vertreter von Industrie und öffentlicher Hand zusammen. Es ist leider eine Tatsache, dass sich Extremwetterereignisse  wiederholen, daher wird die acqua alta  weiter an Bedeutung gewinnen.“
Dr. Lam Hung Son, Mekong River Commission, Kambodscha: „Die Teilnahme an diesem internationalen Kongress war für uns eine sehr gute Gelegenheit, andere Experten zu treffen und unsere Arbeit darzustellen. Vor allem für das Networking war die acqua alta gut. Es ist sehr wichtig, hinsichtlich der Anpassungsstrategien international voneinander zu lernen.“
Reinhard Vogt, Geschäftsführer HochwasserKompetenzCentrum: „Man hörte auf der acqua alta qualitativ sehr hochwertige Beiträge. Das breite Gesamtspektrum der Thematik Klimafolgen und Hochwasserschutz wurde dargestellt. Außerdem sind hier viele Innovationen an Produkten gezeigt worden, die im Zuge von zunehmenden Starkregen- und Hochwasser-Ereignissen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Beispiele aus anderen Ländern machten deutlich, dass sich Hochwasserschutz-Maßnahmen in vielen Regionen der Erde ähneln.“  (Pressemeldung vom 13.10.2011)
Quelle: Hamburg Messe und Congress GmbH | Foto: ON3 Studio (ON3 S)
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