Wirtschaft

RWE Innogy schließt Installation der Fundamente des weltweit zweitgrößten Windparks ab

29.04.2014

Hamburg: Die Errichtung aller 160 Fundamente in Gwynt y Môr, dem zweitgrößten Windpark der Welt, wurde erfolgreich abgeschlossen. Das letzte Übergangsstück wurde am Mittwoch, dem 23. April, mehr als acht Meilen vor der Küste von Nordwales durch das RWE-eigene Hub- und Errichterschiff Friedrich Ernestine installiert. Das Schiff hat seinen Einsatz abgeschlossen und macht sich nun auf den Weg nach Deutschland, um Windkraftanlagen im Windpark Nordsee Ost, dem Schwesterprojekt von Gwynt y Môr, zu installieren.RWE Innogy schließt Installation der Fundamente des weltweit zweitgrößten Windparks ab

Gwynt y Môr ist ein 2 Milliarden Pfund Offshore-Windpark, der gemeinsam von RWE Innogy, Stadtwerke München GmbH und Siemens finanziert wird. Der Bau läuft nach Plan und soll 2014 abgeschlossen werden. Mit der aus regenerativen Quellen erzeugten Energie kann umgerechnet der Bedarf von ca. 400.000 Haushalten – rund ein Drittel aller Haushalte in Wales – gedeckt werden.

Toby Edmonds, Project Director von Gwynt y Môr bei RWE Innogy UK, erklärt dazu: „Dies ist ein bedeutender Meilenstein für das Projekt. Die Fundamente bestehen aus einem Monopile und einem Übergangsstück. Das erste Fundament wurde am 8. August 2012 mit Hilfe des Kranschiffs Stanislav Yudin installiert.
Seitdem waren weitere Schiffe, darunter auch die Friedrich Ernestine, mit der Installation von Fundamenten an diesem Projekt beteiligt. Die Errichtung von Fundamenten stellt immer eine besondere technische Herausforderung im Rahmen des Bauvorhabens dar. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projektabschnitts können wir uns nun auf die Installation der letzten 19 Windturbinen, die Inbetriebnahme der gesamten Anlage und den Anschluss dieser leistungsfähigen regenerativen Energiequelle ans Netz konzentrieren.”

Die Friedrich Ernestine wurde von der RWE OLC GmbH, einem Tochterunternehmen von RWE Innogy, gebaut und betrieben. Peter Sharman, Chief Financial Officer von RWE OLC, ergänzt: „Wir sind sehr stolz, dass der erste Auftrag für die Friedrich Ernestine erfolgreich abgeschlossen wurde. Dieses Projekt hat den Ganzjahresbetrieb unter harten Offshore-Bedingungen, für die dieses Schiff ausgelegt wurde, umfangreich demonstriert. Die Friedrich Ernestine wird nun nach Bremerhaven reisen, um gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff, der Victoria Matthias, die Installation der Windturbinen im Windpark Nordsee Ost durchzuführen.”

Durch den Bau von Gwynt y Môr wurden bisher 350 Millionen Pfund in die britische Wirtschaft investiert und Arbeit für über 2.500 Menschen in Großbritannien geschaffen und gesichert. Der Windpark soll langfristig mehr als 100 Arbeitsplätze durch eine neue Service- und Betriebsstation erhalten, die für mehrere Millionen Pfund im Hafen von Mostyn, Nordwales, gebaut wird. (Pressemeldung vom 29.04.2014) 

Quelle: RWE Innogy GmbH | Foto: RWE Innogy GmbH
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