Wirtschaft

RWE Dea: Zielgerade erreicht - Erdgasfelder Breagh und Clipper South

04.09.2011

Hamburg: Die Feldesentwicklungen von RWE Dea UK für die Erdgasfelder Breagh und Clipper South liegen beide voll im Zeitplan. Während seines heutigen Besuchs auf der Heerema-Produktionsanlage in Zwijndrecht (Niederlande) betonte der CEO von RWE Dea, Thomas Rappuhn: „Die nachgewiesenen Reserven beider Felder sind wichtig für unser Ziel, die Gasförderung in der Nordsee weiter zu entwickeln.“ „Bei Breagh handelt es sich um einen der größten Erdgasfunde in der südlichen britischen Nordsee. Es ist unser Anspruch, unsere Feldesentwicklungsprojekte schnell in Produktion zu bringen“, erläuterte René Pawel, Managing Director RWE Dea UK.

 
Die Bruttoinvestitionen belaufen sich auf 430 Millionen GBP (Breagh) bzw. 240 Millionen GBP (Clipper South). RWE Dea hält als Betriebsführer eine 70-prozentige Beteiligung (Sterling Resources UK: 30 Prozent). Auch in Clipper South ist RWE Dea mit einem Anteil von 50 Prozent Betriebsführer, Fairfield Energy und Bayerngas sind mit jeweils 25 Prozent beteiligt.
René Pawel: “Wir sind weiterhin auf Kurs, um in weniger als drei Jahren nach Übernahme der Breagh-Lizenz mit der Förderung aus dem Gasfeld starten zu können. Den Produktionsbeginn von Clipper South erwarten wir in der zweiten Jahreshälfte 2012, von Breagh im ersten Halbjahr 2012.“
 
Beide Plattformen wurden von der Heerema Fabrication Group errichtet. Die Tragkonstruktion der Breagh-Platform hat eine Höhe von rund 85 Metern und wiegt zusammen mit den Gründungspfählen etwa 4.000 Tonnen. Das Gewicht der Aufbauten beträgt etwa 1.400 Tonnen. Die Plattform wurde bereits aus der Fertigungshalle verbracht und soll Mitte September zur Offshore-Installation geschleppt werden. Die Clipper South-Plattform (Gewicht mit Aufbauten ca. 1.900 Tonnen) hat Unterkünfte für 40 Mann Besatzung. Der so genannte „sail away“ fand am 25. August, die erfolgreiche Installation auf See am 27. August statt. Clipper South wurde in einer Wassertiefe von ca. 23 Metern errichtet. Das Erdgas soll mit Hilfe einer 12 Zoll-Pipeline zum Theddlethorpe Gasterminal in England transportiert werden.
 
Das Gasfeld Breagh liegt in den Blöcken 42/12a und 42/13a in der südlichen Nordsee, etwa 100 Kilometer östlich von Teesside (Nordengland). Eine rund 100 Kilometer lange Pipeline (Durchmesser: 20 Zoll) ist erfolgreich verlegt worden. Die Plattform wird von Heerema Marine Contractors installiert werden.
 
Die Feldesentwicklung findet in zwei Phasen statt. In Phase 1 wird das geförderte Gas zunächst über eine 20-Zoll-Pipeline von der Breagh-Alpha-Plattform nach Coatham Sands/Redcar auf dem britischen Festland und dann über eine 10 Kilometer lange Onshore-Pipeline in die Aufbereitungsanlage Teesside Gas Processing Plant (TGPP) in Seal Sands geleitet. Der TGPP-Standort ist Eigentum des Unternehmens Teesside Gas & Liquids Processing. Nach der Aufbereitung in den Teesside-Anlagen wird das Gas in das britische Versorgungsnetz eingespeist. Für die zweite Phase der Feldesentwicklung, für die eine Genehmigung voraussichtlich Ende 2011 vorliegen dürfte, sind zusätzliche Bohrungen im Osten des Feldes vorgesehen, die voraussichtlich von einer weiteren Breagh-Plattform mit Rückanbindung an die Alpha-Plattform abgeteuft werden sollen.
 
Die RWE Dea AG mit Sitz in Hamburg ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl. Das Unternehmen verfügt über modernste Bohr- und Fördertechniken und bringt langjährige Erfahrung in seine Aktivitäten ein. In den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz hat RWE Dea Maßstäbe gesetzt. RWE Dea ist an Förderanlagen und Gewinnungsberechtigungen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Dänemark und Ägypten beteiligt und verfügt über Explorationslizenzen in Algerien, Irland, Libyen, Marokko, Mauretanien, Polen, Trinidad und Tobago sowie Turkmenistan. In Deutschland betreibt RWE Dea darüber hinaus große unterirdische Erdgasspeicher. RWE Dea gehört zur RWE-Gruppe, einem der größten Energieversorgungsunternehmen Europas. (Pressemeldung vom 31.09.2011)
Quelle: RWE AG | RWE Dea | Foto: RWE Dea
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