Wirtschaft

RWE Dea baut Position in Südamerika durch Lizenzeinstieg in Guyana aus

31.12.2013

Hamburg: RWE Dea hat mit Repsol Exploración Guyana (Repsol) den Einstieg in die Lizenz Kanuku vor der Küste von Guyana vereinbart. Mit dem Eintritt in das südamerikanische Land baut RWE Dea die eigene Position in der Region an der nordöstlichen Küste Südamerikas weiter aus. Guyana verfügt über ein aussichtsreiches Potenzial an Kohlenwasserstoffvorkommen.

Im Rahmen des Farm-in Abkommens erwirbt RWE Dea eine Beteiligung von 30 % an der Lizenz Kanuku. Nach behördlicher Zustimmung wird die Kanuku-Lizenz von einem Konsortium untersucht werden, zu dem neben RWE Dea (30%) auch Repsol (Betriebsführer mit 40%) und Tullow Oil (30%) gehören.

Die Lizenz befindet sich im prospektiven Guyana-Suriname-Becken, 80 Kilometer vor der nordöstlichen Küste Südamerikas und umfasst eine Fläche von 6.525 Quadratkilometer. Bei Kanuku handelt sich um ein sehr aussichtsreiches Untersuchungsgebiet mit kohlenwasserstoffhöffigen Strukturen aus dem Kreidezeitalter in Wassertiefen von bis zu 200 Meter.

„Dieses gemeinsame Projekt mit Repsol und Tullow Oil dokumentiert unsere Strategie, bereits frühzeitig in neue, sich entwickelnde Gebiete mit großem Potential einzusteigen“, sagte Hans-Hermann Ecke, Senior Vice President New Ventures der RWE Dea AG. „Die Ergebnisse der vorangegangenen Explorationsaktivitäten unserer Partner haben vielversprechende erste Anzeichen für die Präsenz von Kohlenwasserstoffen im Lizenzgebiet gezeigt, und wir sehen der Auswertung der Ergebnisse der aktuellen Seismikkampagne mit großen Erwartungen entgegen“, so Ecke weiter.

Im Dezember wurde in der Lizenz Kanuku die Akquisition von seismischen 2D-Daten über 860 Kilometer und von 3D-Daten über ein Gebiet von rund 3.200 Quadratkilometer erfolgreich abgeschlossen. Nach Bearbeitung der Seismikdaten werden diese gemeinsam mit bereits existierenden 3D-Daten ausgewertet mit dem Ziel bis Ende 2014 mögliche Kohlenwasserstofflagerstätten im gesamten prospektiven Teil der Lizenz zu identifizieren. Auf Basis der Ergebnisse wird über eine mögliche zweite Explorationsphase entschieden, in der die Durchführung einer Explorationsbohrung vorgesehen wäre.

Der Äquatoriale Raum Südamerikas hat für RWE Dea große strategische Bedeutung und zählt zu den Kernregionen des Unternehmens. Mitte des Jahres hat sich RWE Dea bereits den Einstieg in Block 52 im Nachbarland Suriname gesichert und im November gemeinsam mit dem Partner PETRONAS eine 3D-Seismik-Kampagne erfolgreich abgeschlossen.

Das Farm-In Abkommen mit Repsol gilt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden der Republik Guyana. (Pressemeldung vom 30.12.2013) 

Quelle: RWE Dea AG | Foto: RWE Dea AG
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