Wirtschaft

Rostocker Deutsch-Dänischer Wirtschaftstag mit guten Geschäftsaussichten

20.02.2015

IHK zu Rostock | Industrie- und Handelskammer zu Rostock Rostock: „Von der Nähe zu Dänemark könnten noch mehr Firmen in der Region profitieren“, ist sich Claus Ruhe Madsen, Präsident der IHK zu Rostock, sicher. Um diese Prognose wahr werden zu lassen, hatte die IHK zu Rostock für heute zum Deutsch-Dänischen Wirtschaftstag 2015 – Chancen für Unternehmen aus Dänemark und Deutschland – in die HanseMesse Rostock geladen. 127 Teilnehmer hatten sich angekündigt.

In individuellen Firmengesprächen und im Rahmen einer Kooperationsbörse sagten sich 41 Unternehmen – 24 dänische und 17 deutsche – an. In verschiedenen bilateralen Konstellationen waren 69 individuelle Firmengespräche angemeldet. So nahe Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark einander sind – so wenig hilft das, wenn die wesentliche Verkehrsverbindung plötzlich ausfällt. Und genau die ließ heute zumindest einen Teil der aus Dänemark kommenden Referenten und Teilnehmer des Deutsch-Dänischen Wirtschaftstags im Stich. Die Fähre, auf der für das Gros der Dänen eine Einstiegskonferenz zum Wirtschaftstag gebucht war, war gestern aufgrund eines Defektes kurzerhand für heute gestrichen worden.

Die Veranstaltung war in abgespeckter Form ein Erfolg, wenngleich IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen sehr bedauerte, „dass unsere dänischen Teilnehmer nun nicht alle hier sein können. Aber eine kleine Hürde wie die ausgefallene Fähre nimmt uns nicht den Schwung, ist auch noch kein echtes Handelshemmnis – neue Fähren sind schließlich in Aussicht gestellt.“ Da nicht alle per Schiff nach Rostock kamen, informierten trotz Verkehrspanne die anwesenden Dänen und Dänemarkkenner über die verschiedenen Geschäftskulturen in Dänemark und Deutschland. Eine Erkenntnis nahmen die Teilnehmer mit: Ein intensiver Austausch miteinander ist das A und O für noch bessere Geschäftskontakte zwischen beiden Regionen, die in ihrem jeweiligen Land geografisch in einer Randposition liegen. Eine optimierte Vernetzung über die Ostsee verspricht den Unternehmen auf beiden Seiten in den kommenden Jahren gute Erträge.

Hauptanliegen des Deutsch-Dänischen Wirtschaftstags
Das Hauptanliegen des Deutsch-Dänischen Wirtschaftstages ist es, den Unternehmen beider Länder die jeweiligen Wirtschaftsstandorte noch näher zu bringen, aus Erfahrungsberichten von Unternehmen zu lernen und in bilateralen Gesprächen die Basis für einen Ausbau grenzüberschreitender Kooperationen zu legen. Claus Ruhe Madsen, Präsident der IHK zu Rostock und zugleich Vizepräsident der Deutsch-Dänischen Auslandshandelskammer: „Von der Nähe zu Dänemark könnten noch mehr Firmen in der Region profitieren. Die IHK hilft mit Informationen und stellt Kontakte her, zum Beispiel zur Deutsch-Dänischen Handelskammer, die bei rechtlichen und steuerlichen Fragen hilft.“ Ziel des Deutsch-Dänischen Wirtschaftstags ist auch die Identifikation weiterer Wirtschaftszweige und Themen, um diese in naher Zukunft in weiteren gemeinsamen Veranstaltungen aufzugreifen. Die IHK zu Rostock plant 2015 die Organisation einer Unternehmerdelegation aus Mecklenburg-Vorpommern nach Dänemark.

Wirtschaftsfakten Dänemark/Mecklenburg-Vorpommern:
Dänemark ist für Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren einer der wichtigsten Handelspartner. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 war Dänemark für Erzeugnisse aus Mecklenburg-Vorpommern der zweitwichtigste Absatzmarkt (exportiert wurden 2014

  1. Nahrungs- und Futtermittel,
  2. Produkte im Bereich der Energieversorgung
  3. Chemische Erzeugnisse wie z.B. Düngemittel).

Bei den Einfuhren in unser Bundesland belegte Dänemark den vierten Platz (importiert wurden 2014

  1. Maschinen,
  2. Anlagen der Energieversorgung,
  3. Nahrungs- und Futtermittel).


Unmittelbare Nachbarregion Lolland-Falster:
Nach eigenen Angaben wird diese Region in den kommenden Jahren zum Wachstumszentrum Dänemarks werden.

Ausländische/Dänische Direktinvestitionen in Mecklenburg-Vorpommern:
100 Unternehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung Ende 2012 in Mecklenburg-Vorpommern, darunter 13 Unternehmen mit dänischer Kapitalbeteiligung, diese generieren 1,4 Mrd. Euro Umsatz (von 5,5 Mrd. Euro, d.h. ca. 25 Prozent der Umsätze aller Unternehmen mit ausländischer Beteiligung) und bieten 4.000 von insgesamt 12.000 Arbeitsplätzen in Unternehmen mit ausländischer Beteiligung. (Quelle: Deutsche Bundesbank, April 2014)

Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern und Regionen sind ausbaubar. Dafür bestehen auf zahlreichen Gebieten Perspektiven für dänische und deutsche Unternehmen. (Pressemeldung vom 20.02.2015)

Quelle: Industrie- und Handelskammer zu Rostock | Foto: IHK Rostock
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