Wirtschaft

Rostock - Städtebauförderung unterstützt die ganzheitliche Entwicklung der Städte

16.12.2015

Rostock: Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung mit dem Bau- und Planungsausschuss werden am 08.12.2015 unter anderem ein Rückblick und eine Vorschau zur Entwicklung im Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ und der Fördergebiete gegeben.

Städtebauförderung ist ein gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune. Die verschiedenen Städtebauförderprogramme dienen der Anpassung der städtischen Infrastruktur, der Sicherung und Erhaltung des historischen Stadtkerns sowie der Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Auch in der Hansestadt Rostock flossen seit 1991 bis 2014 rund 306 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln und Eigenanteilen der Hansestadt Rostock in die Sanierung des Stadtzentrums und über 79 Millionen Euro in die Entwicklung der Fördergebiete Evershagen, Schmarl, Groß Klein, Dierkow und Toitenwinkel. 2015 wurden rund 12 Millionen Euro in die weitere infrastrukturelle Entwicklung des Sanierungsgebietes „Stadtzentrum Rostock“ und 9,4 Millionen Euro in die Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel und Schmarl investiert. Mithilfe dieser Mittel entstanden zum Beispiel in den Stadtteilen die beiden Begegnungszentren in Dierkow und Toitenwinkel. Aber auch Geh- und Radwege oder die Spiel-, Sport- und Freizeitanlage in Schmarl wurden saniert bzw. neu gebaut und die Sanierung der Integrierten Gesamtschule (Baltic-Schule) in Toitenwinkel vorangebracht. Im Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ dienten die Mittel insbesondere dem weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur, wie der Fertigstellung der öffentlichen Erschließung im Petriviertel, der Sanierung der Anliegerstraßen in der Nördlichen Altstadt oder der Kröpeliner-Tor-Vorstadt nördlich vom Doberaner Platz. In den Vorjahren partizipierte dort aber auch die Sanierung von Gebäuden, wie der Großen Stadtschule (Haus der Musik), dem Rathaus, der Kunst- und Medienschule Frieda 23 und des Kulturhistorischen Museums von der Förderung. Über die Stadterneuerung der letzten 25 Jahre berichtet anschaulich eine neue Broschüre, welche unter www.rgs-rostock.de/downloads heruntergeladen werden kann. „Auch in den kommenden Jahren könnte die Stadtentwicklung durch Städtebaufördermittel unterstützt werden. Für die im Jahr 2016 auf Basis der durch die Bürgerschaft bestätigten Prioritätenliste vorgesehenen Maßnahmen sind die Anträge gestellt und teilweise schon bestätigt.“ hebt Reinhard Wolfgramm, der zum Jahresende in den Ruhestand gehende Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung, Stadtsanierung und Wohnungsbau mbH (RGS) hervor. Sigrid Hecht, welche ab Januar 2016 die Geschicke des städtischen Sanierungs- und Entwicklungsträgers lenkt, hofft auf eine schnellstmögliche Bestätigung des städtischen Haushalts 2015/2016. „Nur so ist die Gesamtfinanzierung der vorgesehenen Maßnahmen abgesichert.“ Für 2016 ist ein Investitionsvolumen von rund 12,4 Millionen im Sanierungsgebiet und 3,5 Millionen Euro in den Fördergebieten mit Unterstützung der Städtebaufördermittel vorgesehen. Dabei liegt der Fokus zum einen auf der Sanierung weiterer Straßen und Grünanlagen, wie zum Beispiel der Grapengießerstraße in der Nördlichen Altstadt oder der Heubastion in den Wallanlagen. Zum anderen sollen damit aber auch eine Kindertagesstätte in Toitenwinkel, ein Spielplatz in Schmarl oder Sporthallen in Dierkow saniert werden. Die Städtebauförderung zielt ebenso auf die Verbesserung des soziokulturellen Angebots in den Stadtteilen ab. So werden das Quartiermanagement mit den drei Stadtteilbüros, den 50.000 Euro-Bürgerprojekten und den Verfügungsfonds in Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel unterstützt, um die Entwicklung und Stabilisierung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Stadtteilen zu sichern. Die Quartiermanager stellen den direkten Kontakt zu den Einwohnerinnen und Einwohner und weiteren Akteuren in den Stadtteilen her, um sie so optimal in die Gestaltung einbeziehen zu können. (Pressemeldung vom vom 08.12.2015)
Quelle: Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH
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