Wirtschaft

Offshore-Park -Global Tech I- zum -Wind Deal of the Year- gekürt

02.02.2012

Windreich GmbH Wolfschlugen | London: Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG, hat in London für sein Offshore-Projekt „Global Tech I“ die Auszeichnung „Wind Deal of the Year“ entgegengenommen. An der feierlichen Preisverleihung, die von dem international renommierten Fachmagazin Project Finance International veranstaltet wurde und in diesem Jahr am 25. Januar stattfand, nahmen rund 600 Vertreter der internationalen Finanzwelt teil.
 
„Wir freuen uns einfach riesig über diesen Ritterschlag“, sagte Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Balz über die Auszeichnung von „Global Tech I“. Der 400-Megawatt-Windpark, der derzeit in der deutschen Nordsee realisiert wird, ist das einzige Offshore-Windprojekt mit Fremdkapital im Umfang von über einer Milliarde Euro. Der erste Strom wird bereits im laufenden Jahr ins Netz eingespeist, im Jahr 2013 werden alle 80 Windkraftanlagen mit einer Leistung von je fünf Megawatt installiert und ans Netz angeschlossen sein.
 
Offshore-Park -Global Tech I- zum -Wind Deal of the Year- gekürt
 
Der Windreich- Nordsee Windpark „Global Tech I ist der weltweit beste Offshore-Windpark – und er hat süddeutsche Wurzeln“, erläuterte Balz. Das gesamte Eigenkapital von 800 Millionen Euro habe man im Umkreis von 200 Kilometern des Windreich-Firmensitzes in Wolfschlugen bei Stuttgart gewinnen können. Zudem stammten alle wesentlichen Komponenten und Dienstleistungen für den Windpark aus Deutschland. „Damit fließen die 1,8 Milliarden Euro, die wir in ‚Global Tech I’ investieren, in den deutschen Wirtschaftskreislauf und schaffen tausende Arbeitsplätze“, so Balz weiter. So produziere beispielsweise die Areva Wind GmbH ihre Offshore-Anlage M5000 in Bremerhaven. Von den insgesamt 252 Anlagen dieses Typs, die bislang bestellt wurden, werden 202 für Projekte der Windreich AG verwendet.
 
Anteilseigner von „Global Tech I“ sind neben der Windreich AG, die HSE (HEAG Südhessische Energie AG), die Axpo-Gruppe, das Family-Office der Familie Meltl, die Fondsgesellschaft „Green Utility“, die Stadtwerke München GmbH sowie namhafte mittelständische Unternehmer aus Süddeutschland. Das Fremdkapital wurde von einem Bankenkonsortium bereitgestellt, dem unter anderem die Nord LB, die Dexia-Gruppe sowie die Société Générale angehören. Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen das Projekt jeweils in großem Umfang.
 
An der Realisierung des Windparks sind neben der Areva-Gruppe weitere namhafte Unternehmen beteiligt: Der Baukonzern Hochtief hat die Errichtung übernommen, die Umspannplattform stammt von der Alstom Grid GmbH, das Versicherungskonzept wurde von der Marsh-Gruppe, einem international führenden Industrieversicherungsmakler, entwickelt. Für die Windgutachten und das Windparklayout zeichnet die European Weather Consult GmbH verantwortlich, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BW Partner ist für Wirtschafts- und Steuerprüfungsangelegenheiten zuständig. Zuschüsse und Bürgschaften der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland wurden von der Windreich AG sichergestellt. Technischer Geschäftsführer von „Global Tech I“ ist der Windreich-Manager Tim Kittelhake.“ (Pressemeldung vom 30.01.2012)
Quelle: Windreich AG | Foto: Windreich AG
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