Wirtschaft

Nord Stream AG harmonisiert Projektfinanzierung

20.09.2011

Zug: Die Nord Stream AG hat Gespräche mit allen Kreditgebern der ersten Finanzierungsphase aufgenommen. Ziel ist es, die Konditionen der Finanzierung so anzupassen, dass sie die aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten widerspiegeln und auch im Einklang mit der zweiten Finanzierungsphase stehen, die im März dieses Jahres abgeschlossen wurde. Das Volumen der zweiten Finanzierungsphase betrug 2,5 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor – im März 2010 – konnte die Nord Stream AG für die erste Phase der Projektfinanzierung trotz schwieriger Bedingungen auf den Finanzmärkten 3,9 Milliarden Euro sichern.

 
Die Kreditgeber, die sich an der Finanzierung der Nord Stream-Pipeline beteiligen, haben in ersten Sondierungsgesprächen ihr Interesse an einer möglichen Refinanzierung zum Ausdruck gebracht. „Wir freuen uns, dass die Banken die finanzielle Stärke und Stabilität des Nord-Stream-Projekts anerkennen. Hinter diesem bedeutenden europäisch-russischen Infrastrukturprojekt stehen namhafte internationale Energieunternehmen“, erklärt Paul Corcoran, Financial Director der Nord Stream AG. Zu den Anteilseignern gehören die russische OAO Gazprom, die deutschen Unternehmen BASF/Wintershall Holding AG und E.ON Ruhrgas AG, GDF SUEZ S.A. aus Frankreich und N.V. Nederlandse Gasunie aus den Niederlanden.
 
Der erste Leitungsstrang der Nord Stream-Pipeline wurde planmäßig fertiggestellt. Er ist bereits an das russische und deutsche Gasleitungsnetz angeschlossen. Die Verlegung des zweiten Strangs schreitet weiterhin zügig voran.
 
Der planmäßige Projektverlauf begünstigt das Anliegen, die beiden Finanzierungsphasen zu harmonisieren zusätzlich, denn das Risiko wird so weiter reduziert. In Anbetracht der derzeitigen Lage auf den Finanzmärkten wird die Nord Stream AG die Zinsmargen der Darlehensgeber sowie der Exportkreditgarantien von Deutschland (Hermes) und der Garantien der Bundesrepublik Deutschland für ungebundene Finanzkredite (UFK) anpassen. Die Exportkreditgarantien von Italien (SACE) bleiben davon unberührt. (Pressemeldung vom 13.09.2011)
Quelle: Nord Stream AG | Foto: Nord Stream AG
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