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Wirtschaft
Buss Port Logistics: Orange Blue Terminal im starken Aufwind
Samstag, der 15.Juni 2013
Buss Port Logistics: Orange Blue Terminal im starken Aufwind

Eemhaven | Hamburg: Gerade mal zwei Jahre nach Zeichnung des Erbpachtvertrags wurde heute das Orange Blue Terminal in Eemshaven feierlich eröffnet. Das mehr als 20 Hektar große Multipurpose-Terminal, das auf der holländischen Seite der Emsmündung liegt, ging schon während seiner Bauzeit Basishafen für die Offshore-Wind-Logistik in Betrieb. Deswegen hatten die rund 200 Gäste der Feier auch beste Aussichten auf ein Terminal, das bereits zur Hälfte ausgelastet ist. Derzeit werden die Anlagenteile des Trianel Windparks Borkum in Eemshaven konsolidiert und vormontiert.

 „Die Entscheidung, ein Terminal in den Niederlanden aufzubauen, war goldrichtig“, so Heinrich Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung von Buss Port Logistics, bei der Eröffnung. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden und Groningen Seaports entstand in kurzer Zeit ein vollfunktionsfähiger Betrieb, der vor allem den Anforderungen der Offshore-Wind-Logistik gerecht wird.

Harm Post, Geschäftsführer Groningen Seaports, sieht die Investition der Buss-Gruppe als wesentlich für die Entwicklung Eemshavens in der Offshore-Windenergie-Industrie. „Dies ist die Bestätigung, dass die Lage Eemshavens optimal ist für den Bau von Offshore-Windparks vor der niederländischen und der deutschen Küste. Die kurze Revierfahrt der teuren Spezialschiffe ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für die Errichtung und Versorgung dieser Parks. Ein idealer Standort ist Eemshaven außerdem, weil keine Schleusen die voluminösen Transporte behindern.“

Diese Standortvorteile nutzen der Hafendienstleister Buss mit seinem Orange Blue Terminal und der Offshore Windkraftanlagenhersteller AREVA, um künftige Windparks effizient aufzubauen. Erstes gemeinsames Projekt ist der Trianel Windpark Borkum. Sämtliche Komponenten der 40 zu installierenden 5 Megawatt produzierenden AREVA Windenergieanlagen werden auf dem Orange Blue Terminal umgeschlagen, zwischengelagert und vormontiert.

Am Julianahaven ist ein leistungsstarker Hafenbetrieb mit rund 220.000 m² Logistikfläche und einer Kailänge von 694 Metern entstanden. Seine Ausstattung und seine Lage qualifizieren das Terminal für den Umschlag für jede Art von Gütern. Einen Schwerpunkt werden Dienstleistungen für die Energiewirtschaft bilden. Dazu gehören Umschlag und alle Hafenservices. Auch die technische Ausstattung, wie zum Beispiel eine Schwerlastplattform an der Kaikante, ist auf die Bedürfnisse der Offshore-Wind-Logistik auslegt. Außerdem können Errichterschiffe der neuesten Generation den Hafen ohne Revierfahrt problemlos erreichen und dort aufjacken.
„Wir fanden hier ideale Bedingungen vor, um einen Basishafen für die Offshore-Wind-Industrie zu planen und einzurichten. Als Experte für Projektladung ist die Windenergie mit ihrer komplexen Logistik für Buss eine wichtige Weiterentwicklung des Geschäftsfelds“, so Ahlers.

Das Orange Blue Terminal ist eines von insgesamt zehn Multipurpose-Terminals von Buss Port Logistics. Mit an Bord ist der niederländische Partner Uniteam Projects B.V. , ein Tochterunternehmen der Marico Holding. Zu Marico gehören Unternehmen aus der Logistikwirtschaft sowie der Schifffahrt. Neben Offshore-Wind-Projekten hat Orange Blue während der Fertigstellung seine Expertise beim Umschlag anderer Güter bewiesen, wie zum Beispiel beim Handling von Generatoren, bei der Ausrüstung eines Kreuzfahrtschiffes oder bei Verladungen von holländischen Militärfahrzeugen. Im August kommt mit der Demontage einer Öl- und Gasplattform ein weiteres Offshore-Projekt auf das Terminal zu. Einer der weltweit stärksten Schwimmkrane, der Matador 3, bringt die Plattform aus von der Nordsee zum Orange Blue Terminal, wo er sie zum Rückbau auf die Kaikante gesetzt.

Die bunte Eröffnungsfeier fand mit Ehrengästen aus der Holländischen Politik, der Hafenwirtschaft und der Offshore-Wind-Industrie statt. Max van den Berg, Kommissar der Königin in der Provinz Groningen, Marc Boumans, Regional Minister für Verkehr, Umwelt und Wasser der Provinz Groningen, und Bürgermeisterin Marijke van Beek überbrachten die besten Wünsche für das junge Unternehmen von zwei erfahrenen Logistikdienstleistern, die sich über die Grenze hinweg zusammengefunden haben. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für eine Rundfahrt auf dem Terminal und eine Bootsfahrt im Hafen, um die Dimensionen des Offshore-Basishafens voll zu erfassen.

Weitere Aufträge der Offshore-Wind-Logistik, aber auch für andere Güter sind für Orange Blue in Aussicht, entsprechende Kapazitäten sind vorhanden. Entscheidend für die Entwicklung ist die weitere Umsetzung der deutschen Energiewende. „Wir haben einen Offshore-Wind-Terminal ohne staatliche Fördergelder geschaffen und uns bereits bewährt. Wir sind bestens aufgestellt für die nächsten Projekte“, so Ahlers. (Pressemeldung vom 14.06.2013) 

Quelle: Buss Group GmbH & Co. KG | Foto: Buss Group
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