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Wissenschaft
Meeresforscher bekommen neues Schiff
Donnerstag, der 3.März 2011
Meeresforscher bekommen neues Schiff

Wolgast | Leer | Schwerin: Die „Schwedeneck“, wird das nach fast 60 Jahren ausgemusterte Forschungsschiff „Professor Albrecht Penck“ ersetzen. Nach einem Umbau wird das Schiff künftig unter neuem Namen für das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) unterwegs sein. Die 54,50 Meter lange „Schwedeneck“ wird bald als Forschungsschiff für das Institut für Ostseeforschung im Einsatz sein.



Die „SCHWEDENECK“, das bisherige Mehrzweckboot für die wehrtechnische Forschung der Bundesmarine, wurde am 03.03.2011 an den neuen Betreiber übergeben. Am Standort Wolgast der P+S Werften, wo das Schiff in den nächsten Monaten zu einem modernen Forschungsschiff umgebaut wird, wurde die Flagge der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG, die den Umbau federführend begleitet, und die Landesflagge von Mecklenburg-Vorpommern gehisst.
Zeitgleich fand die Unterzeichnung des Auftrages zum Umbau des Schiffes zwischen den P + S Werften und der Reederei Briese als künftigem Bereederer statt. Für den Ankauf und den umfangreichen Umbau des 1987 auf der Kröger Werft in Schacht-Audorf entstandenen, 56,50 Meter langen Schiffes stehen derzeit 6,5 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln des Bundes und des Landes im Rahmen der institutionellen Forschungsförderung zur Verfügung.
Unter neuem Namen wird die „SCHWEDENECK“ ab Juni 2011 die wissenschaftliche Arbeitsplattform des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) sein. Zudem wird es in das Meeresmonitoring in der Nord- und Ostsee eingebunden werden. Diese Aufgaben nimmt das IOW auf der Basis einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg und Rostock wahr, einschließlich der Verpflichtung Deutschlands aus der Helsinki- Kommission zum Schutz der Ostsee (HELCOM).
 

Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Land Mecklenburg-Vorpommern sieht vor, dass das Verteidigungsministerium die  „SCHWEDENECK“ in den nächsten 10 Jahren 70 Tage pro Jahr für seine Zwecke nutzen kann.

Das ehemalige Versorgungs- und Hilfsschiff der deutschen Marine „Schwedeneck“ (Y 860) gehört zur sogenannten „Schweden-Klasse“.Gestern hat die „Schwedeneck“ ihren Heimathafen Eckernförde verlassen, um zur Peenewerft Wolgast zu fahren. Schiff und Crew unterstanden dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung. Auf der Werft steigt die 13-köpfige Besatzung ab. „Die letzte Fahrt geht schon ein bisschen unter die Haut“, gestand Kapitän Holger Rosenhagen. Der Kapitän der ausrangierten „Penck“, Uwe Schulz , übernimmt jetzt die Verantwortung für das künftige Forschungsschiff. „Ich bin schon in Eckernförde aufgestiegen und lerne das Schiff so schon kennen“, sagt Uwe Schulz.

Zum gestrigen Zwischenstopp in Warnemünde war auch Bildungsminister Henry Tesch an Bord, um mit mit dem alten und dem neuen Kapitän mit einem Bier anzustoßen. Einen solchen Deal hat es bisher noch nicht gegeben: Ein Schiff wird aus dem Bestand des Verteidigungsministeriums für die zivile Forschung gekauft, und gleichzeitig wurde eine Kooperation vereinbart. Zehn Jahre lang darf das Verteidigungsministerium das Schiff für eigene Forschungsvorhaben auf der Ostsee nutzen. Ein Teil des Kaufpreises wird sozusagen in Sachleistungen erbracht.

Für den Ankauf und den Umbau des Schiffes wurden 6,5 Millionen Euro je zur Hälfte vom Bund und vom Land aufgebracht. Ein Neubau hätte  ca. 25 Millionen Euro gekostet. (Pressemeldung vom 03.03.2011)
Quelle: Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG | P+S Werften
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