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Wirtschaft
Norderstedt: Baudezernat bestätigt Konzept von Elektroauto-Pionier Karabag
Donnerstag, der 15.September 2011
Norderstedt: Baudezernat bestätigt Konzept von Elektroauto-Pionier Karabag
Norderstedt | Hamburg: Energieautarkes Wohnen, CO2-neutral, stadtnah, modern und trotzdem im Grünen – was für viele Stadtplaner noch Vision ist, wird in Norderstedt jetzt Realität. Vor wenigen Tagen hat dort das Baudezernat das Konzept von Elektroauto-Pionier Sirri Karabag und Schilling Immobilien (als Erschließungsträger) bestätigt. Die Firma Schilling Immobilien hat bereits in Norderstedt im Ortsteil Harksheide in der Straße Feldweg ein Neubaugebiet erschlossen. Dabei werden die geplanten Häuser nahezu komplett über eine hauseigene Photovoltaikanlage und ein vor Ort befindliches Blockkraftwerk mit Energie versorgt. Der Clou: Ein im Hauspreis enthaltenes Elektroauto übernimmt die Funktion des Energiespeichers. In wenigen Wochen erfolgt die Grundsteinlegung für die drei Musterhäuser.
 
Die Generierung von Ökostrom hat einen Haken: Man kann hier nicht – wie z. B. bei einem Kohlekraftwerk – die Stromerzeugung dem Bedarf anpassen. Denn Wind und Sonne kann man nicht mal eben an und abschalten. Zum Beispiel wird, wenn die Sonne scheint, per Photovoltaik wesentlich mehr Energie produziert, als im Haushalt verbraucht werden kann. Diese Energie wurde bislang ins Netz eingespeist und gemäß Einspeiseverordnung mit einer gewissen Summe vergütet. Wenn dann die Sonne untergangen ist, fehlt wiederum Energie, da die Photovoltaikanlage ohne Sonne keinen Strom produziert. Jetzt muss der Hausbesitzer wieder Strom aus dem Netz zurückkaufen. Im Konzept von Karabag und Schilling wird überschüssige Energie nun nicht mehr in das Netz zurückgeführt, sondern in der hochmodernen Lithium-Polymer-Batterie eines Elektroautos zwischengespeichert. Ist die Sonne untergegangen, kann die Energie wieder aus dem Auto abgerufen werden. Sollte das Elektrofahrzeug unterwegs sein, übernimmt eine konventionelle Batterie die Zwischenspeicherung.
„Ein Elektrofahrzeug ist ein hervorragender Energiespeicher, eine moderne Batterie kann nahezu die gesamte im Haushalt benötigte Energie zwischenlagern und man kann mit diesem Speicher sogar zum Einkaufen fahren,“ fasst Sirri Karabag, Elektroauto-Pionier, die Vorteile zusammen. „Eine enge Verzahnung von Elektromobilität und energieautarkem Wohnen ist also doppelt sinnvoll: Die Bewohner machen sich unabhängig von großen Stromversorgern und erzeugen ihren Energiebedarf größtenteils selbst. Diese Energie wird ökologisch verträglich erzeugt. Durch die eingesparten Energiekosten ist dieses Modell gegenüber konventionellen Immobilien nicht nur kostenneutral, sondern langfristig sogar günstiger.“
 
Rund 18 Monate arbeitete die Karabag GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Erschließungsträger Schilling Immobilien an dem Konzept, zu dem vergangene Woche in Norderstedt einstimmig der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst wurde. Nun beginnen die Bauarbeiten für die ersten drei Musterhäuser. Bereits im kommenden Jahr sollen in Norderstedt dann ganze Siedlungen nach diesem Muster entstehen. Karabag und Schilling liefern dann gemeinsam mit Partnern architekten-, bauträger- und courtagefreie voll erschlossene Grundstücke inklusive Energieversorgung und dem Elektrofahrzeug an die neuen Bewohner aus.
 
„Als Teil der Metropolregion Hamburg sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung. Die Stadt Norderstedt geht mit der Aufstellung des Bebauungsplanes und der damit verbundenen Bestätigung des Konzeptes vom energieautarken Wohnen einen weiteren konsequenten und mutigen Schritt für ökologisch nachhaltige Lebens- und Wohnqualität“, so Thomas Bosse, Baudezernent und 1. Stadtrat der Stadt Norderstedt, abschließend.
 
Die KARABAG GmbH und ihre Elektrofahrzeuge
 
Die Karabag GmbH bietet neben dem Verkauf von Fiat-Nutzfahrzeugen seit 2009 auch Elektrofahrzeuge an. Dabei handelte es sich zunächst von Karabag in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd homologierte Fahrzeuge der Firma Micro-Vett aus Modena/Italien. Seit 2011 baut Karabag Elektrofahrzeuge auch in eigenen (europäischen) Produktionsstätten. Zusammen mit verschiedenen Partnerunternehmen entwickelte Karabag außerdem ein berührungsloses Ladesystem mittels einer Induktionsschleife und eine CO2-neutrale konventionelle Fahrzeugheizung durch die Verbrennung von Bioethanol (zusammen mit Eberspächer).
 
Die Produktpalette der Karabag GmbH umfasst den FiorinoE, den DoblòE als weiteren etwas größeren Kleintransporter, den ScudoE als Vertreter der sogenannten VITO-Klasse und schließlich den DucatoE in allen Größen und Gewichtsklassen bis 4 Tonnen zul. Gesamtgewicht als Vertreter der Sprinterklasse. Als Kleinwagen bietet Karabag den 500E auf Basis des Fiat 500 an. Der FiorinoE und die Transporter-Range erreichen eine Geschwindigkeit von bis 140 km/h. Der 500E fährt bis zu 110 km/h schnell.
 
Das Aufladen des Fahrzeuges ist an einer 230V/50Hz-Steckdose oder mittels berührungsloser Induktionsschleife möglich. Die Komplettladezeit beträgt dann ca. sieben Stunden. Die Alternative ist ein 9-kW-Drehstromanschluss. Hier beträgt die Ladezeit ca. drei Stunden.
 
Mittlerweile haben Karabag-Elektrofahrzeuge über drei Millionen Kilometer auf der Straße zurückgelegt. Gemessen an den Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge war die Karabag GmbH im Jahr 2010 Marktführer in Deutschland. In den nächsten Tag präsentiert die Karabag GmbH mit dem Karabag new 500E ein Elektroauto, das unter den Kosten eines konventionellen vergleichbaren Autos liegt. (Pressemeldung vom 05.09.2011)
Quelle: KARABAG GMBH | Foto: KARABAG
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