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Wirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Selbstbewusstsein bei der Vermarktung heimischer Produkte
Freitag, der 17.Mai 2013
Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Selbstbewusstsein bei der Vermarktung heimischer Produkte

Schwerin: Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist nach dem erfolgreichen Wirtschaftsjahr 2012 auch für 2013 auf einem positiven Weg. "Mecklenburg-Vorpommern befindet sich in einem schon länger andauernden Konjunktursommer. Verarbeitendes Gewerbe, Tourismus, Gastgewerbe, Dienstleistungsbereich und auch das Handwerk haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Die Nachfrage im Bereich Forschung und Entwicklung steigt deutlich an. Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen beweisen, dass Mecklenburg-Vorpommern als Investitionsstandort Beachtung gefunden hat. Auch für dieses Jahr sind wir optimistisch gestimmt", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag anlässlich des Unternehmertreffens bei der Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV.

In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Wirtschaftsleistung im Jahr 2012 (Bruttoinlandsprodukt, BIP) preisbereinigt um +1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Das war das beste Ergebnis aller Bundesländer. Mit 36,9 Milliarden Euro wurde das historisch höchste BIP des Landes erzielt. Mecklenburg-Vorpommern befindet sich im Vergleich zu den alten Bundesländern weiter im Aufholprozess", so Glawe weiter. "Erfreulich ist, dass wir im Export zum Jahresbeginn deutlich zugelegt haben."

Nach Angaben des Statistischen Amtes ist der Export in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 13,8 Prozent angestiegen. Insgesamt wurden Waren im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro exportiert.

Der Wirtschaftsminister mahnte dennoch an: "Unsere Stärken können wir noch besser betonen. Hier ist auch mehr Selbstbewusstsein gefragt. Eins ist klar, Mecklenburg-Vorpommern braucht sich auch auf internationalem Parkett nicht zu verstecken. Das Marketing wird konsequent weiter ausgebaut. Messeteilnahmen sind dafür ein gutes Instrument. Es geht insgesamt darum, neue Absatzmärkte zu erschließen und Investoren zu gewinnen." Das Wirtschaftsministerium stellt zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hierfür zusätzlich zur Verfügung. Dabei geht es unter anderem darum, die Präsenz auf Messen weiter auszubauen sowie um verschiedene Marketing- und Akquiseaktivitäten. Im Rahmen des Konzeptes werden sowohl einzelne Wachstumsregionen in Deutschland und Europa sowie bestimmte Branchen, wie z. B. die Ernährungswirtschaft, Life Science/Gesundheitswirtschaft, die Kunststoffindustrie und der Bereich Windenergie gezielt angesprochen.

"Gestärkt durch diese zusätzlichen Marketingmittel konnte die Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV in den letzten Monaten bereits neue Wege in der Vermarktung für den Standort MV gehen", so der Geschäftsführer der Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Michael Sturm. "Ob in Russland, der Schweiz, Österreich oder auch auf der weltgrößten Baumaschinenmesse BAUMA warben wir mit Unterstützung der Landesregierung und Minister Glawe zum Teil bereits erste konkrete Projekte für MV ein."

Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" einschließlich EU-Mittel [(Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)] für die gewerbliche Wirtschaft 205 neue Investitionsvorhaben mit Investitionszuschüssen von rund 125 Millionen Euro unterstützt, damit wurden Gesamtinvestitionen von rd. 666 Millionen Euro angeschoben, rund 2.257 neue Arbeitsplätze gefördert und 6.830 Arbeitsplätze gesichert. Aktuell haben wir 376 Anträge für Neuansiedlungen und Erweiterungen in der Prüfung. "Dies zeigt, wir haben eine kontinuierlich hohe Nachfrage an Fördermitteln. Sind die Voraussetzungen erfüllt, unterstützen wir gern", so Glawe weiter. "In diesem Jahr werden wir insbesondere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten insbesondere durch Unterstützung der Verbundforschung weiter vorantreiben. Bau, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswirtschaft haben wir im Fokus. Wir brauchen mehr Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. Hierfür werden wir auch künftig die zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen", sagte Glawe abschließend. (Pressemeldung vom 16.05.2013)

Quelle: WM MV Nr. 132/ 2013 | Foto: MV, Wirtschaftsministerium MV
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