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Wirtschaft
AKN Eisenbahn AG: Zweigleisig in die Zukunft
Donnerstag, der 9.Mai 2013
AKN Eisenbahn AG: Zweigleisig in die Zukunft

Altenkirchen: Mit einem hochkarätig besetzten Festakt würdigte die schleswig-holsteinische AKN Eisenbahn AG am 8. Mai gleich zwei bedeutende Ereignisse: Im April dieses Jahres wurde das Bahnunternehmen, das zu gleichen Teilen dem Land Schleswig-Holstein und der Stadt Hamburg gehört, 130 Jahre alt. Zudem wurde der zweigleisige Ausbau der AKN-eigenen Strecke Kaltenkirchen – Eidelstedt nach mehrjähriger Bauphase erfolgreich beendet. Zu den Rednern zählten der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Meyer, der Hamburger Senator Horch sowie stellvertretend für den Bund der Abgeordnete Storjohann.

AKN-Vorstand Wolfgang Seyb blickte zufrieden auf den zweigleisigen Ausbau der AKN-Stammstrecke A 1 zwischen Kaltenkirchen und Eidelstedt zurück: „Wir haben nicht nur den Zeitplan, sondern auch den Kostenrahmen eingehalten, was uns natürlich besonders freut.“ Die Fertigstellung des letzten Abschnitts zwischen der Halstenbeker Straße und dem Bahnhof Burgwedel war im Frühjahr dieses Jahres mit der Anbringung der elektronischen Zugzielanzeiger in Burgwedel abgeschlossen worden. Die Bauarbeiten waren in drei in sich abgeschlossene Bauphasen unterteilt: Von 1995 bis 2000 wurde zwischen Ulzburg Süd und Kaltenkirchen Süd gearbeitet. Parallel begannen bereits die Arbeiten auf dem zweiten Abschnitt zwischen Eidelstedt und der Halstenbeker Straße, die 2006 beendet wurden. Während der dritten Bauphase wurde in mehreren Abschnitten zwischen Quickborn Süd und Eidelstedt umgebaut. „Durch den zweigleisigen Ausbau konnten wir unsere Pünktlichkeit weiter erhöhen“, freut sich Wolfgang Seyb. „Es entfällt das Warten auf den Gegenzug, was grundsätzlich immer Verspätungen nach sich zieht“, erläuterte der Vorstand weiter. Die hohe Pünktlichkeit und damit Zuverlässigkeit bezeichnet Seyb als einen wichtigen Grund, warum die AKN im Jahr 20 ihrem eigenen Netz so viele Fahrgäste befördert hat wie noch nie.

Foto: Stellten gemeinsam die Weichen für die Zukunft der AKN: AKN-Vorstand Wolfgang Seyb, Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann, Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer und Hamburgs Senator Frank Horch.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer lobte die Aktivitäten der AKN in den letzten Jahren: „Die AKN fährt nicht nur im Hamburger Rand – unserem wichtigsten Verkehrsmarkt in Schleswig-Holstein – die AKN ist als Nordbahn zwischen Bad Oldesloe, Neumünster, Heide und Büsum unterwegs. Ab 2014 wird sie die Regionalbahn zwischen Itzehoe und Hamburg Hauptbahnhof ersetzen und als Eisenbahninfrastrukturunternehmen hat sie Bahnhöfe wie zum Beispiel den Bahnhof Burg auf Fehmarn gebaut. Bei der Weiterentwicklung des Eisenbahnverkehrs in Schleswig-Holstein werden wir dieses umfangreiche Know How unserer AKN noch stärker als bisher nutzen. So wünsche ich mir als vierten Bauabschnitt des zweigleisigen Ausbaus eine S-Bahn bis Kaltenkirchen.“

Senator Frank Horch überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hamburg: „Die AKN bietet Pendlern zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein eine zuverlässige Verbindung. Bei weiter steigenden Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung ist ein attraktiver Schienenpersonennahverkehr essentiell – und eben diesen bietet die AKN. Ich wünsche dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Zukunft alles Gute.“

Der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann überbrachte die Grußworte des parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann. Storjohann betonte in seiner Rede, dass der wachsende Autoverkehr Probleme für Städte und Ballungszentren mit sich bringe. Um so wichtiger sei es, dem öffentlichen Personennahverkehr als einer vernünftigen und umweltgerechten Alternative den Weg zu bahnen. So werden mit den Verbesserungen im Streckennetz der AKN Entlastungen vom Autoverkehr in der Region erreicht und ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr möglich. (Pressemeldung vom 08.05.2013)

Quelle: AKN Eisenbahn AG | Foto: AKN Eisenbahn AG
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