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Wirtschaft
Lloyd Werft: MS National Geographic Explorer - Spezialist für die Pol-Regionen kommt zur Klasse-Erneuerung
Samstag, der 27.April 2013
Lloyd Werft: MS National Geographic Explorer - Spezialist für die Pol-Regionen kommt zur Klasse-Erneuerung

Bremerhaven: Besonderes waren auch die Passagiere an Bord des einstigen Hurtigruten-Schiffes "Midnatsol" schon gewohnt. Nach dem Verkauf des Linienschiffes aus dem innernorwegischen Küstendienst an die US-Reederei Lindblad Expeditions Inc. ist das Normale zum Erlebnis geworden. Als Spezial-Kreuzliner "National Geographic Explorer" (112 m lang, 16,50 m breit) bietet die Reederei seit dem Umbau 2008 Spezialkreuzreisen zu exotischen Plätzen an.

Am 27. April läuft der Spezialist für Reisen in den Regionen von Arktis und Antarktis erstmals die Lloyd Werft Bremerhaven an. Auf dem Programm stehen für drei Wochen umfangreiche technische Arbeiten und die Klasse-Erneuerung für Det Norske Veritas.

"Das ist ein Auftrag, der genau zu uns passt", stellt Werft-Vorstand Rüdiger Pallentin zufrieden fest. Bis zum 15. Mai ist im Kaiserdock I eine ganze Liste von grundsätzlichen technischen Arbeiten - vor allem aufwändige Reparaturen an der Strahler-, Ruder- und Wellenanlage - abzuarbeiten. Für Projektleiter Carl Ratjen und seine Mannschaft geht es dabei nicht nur um das Arbeitspensum, sondern auch um den anspruchsvollen Terminplan. Zusätzlich sind alle Klasse-Arbeiten für das Expeditionsschiff mit Eisklasse für Det Norske Veritas zu erledigen.

"Das Schiff muss in relativ kurzer Zeit pünktlich wieder in seinen Fahrplan zurück. Das kennen wir und das gehört zu unseren besonderen Fähigkeiten, auch komplexe Aufträge in kürzester Zeit abzuarbeiten", sagt Rüdiger Pallentin, der den ersten Besuch der "National Geographic Explorer" auch als Test sieht für Folgeaufträge, zumal die Reederei auch noch ein zweites Schiff ähnlicher Bauart besitzt.

Nach dem Umbau 2008 setzt die Lindblad Expeditions Inc, ihren kleinen und wendigen Kreuzliner (6.471 BRT, 81 Kabinen, 148 Passagiere, 84 Mann Crew) unter der Flagge der Bahamas vor allem in den beiden Pol-Regionen ein für einen wachsenden Markt von Passagieren, die diese Nischen im Kreuzreisemarkt besonders nachhaltig beleben. Die Namensbezeichnung "National Geographic Explorer" ist deshalb auch gleichzeitig Programm des Schiffes.

Für Lloyd Werft-Vorstand Rüdiger Pallentin entspricht nach der Ablieferung des Kreuzliners "AIDAbella" auch dieser Auftrag genau dem Profil, das die Lloyd Werft Bremerhaven AG für die Zukunft auf ihre Fahnen geschrieben hat. "Über 155 Jahre Schiffbautradition und eine vorzügliche Reputation im Markt sind schön. Unser Zukunftsprofil profitiert auch davon, aber wir haben das Morgen und Übermorgen im Blick: Bau, Umbau und Überholungen/Reparaturen von Ro/Pax-Fähren, Kreuzlinern, Neubau und Fertigbau von Schiffen vor allem im Spezialschiff-Bereich und der wachsende Offshore-Bereich, der so neu für uns nicht ist. Schon vor gut 40 Jahren haben wir mit der "Danwood Ice" ein Bohrschiff umgebaut bzw. vor wenigen Jahren mit "Blue Giant" und "OIG Giant II" bei uns gebaute Dockschiffe für den Offshore-Einsatz aufwändig und anspruchsvoll umgebaut. Es sind hochkomplizierte Spezialschiffe, die sich im Markt bestens bewähren."

Vor allem dieser Bereich des Spezialschiffsbaus ist der Lloyd Werft seit vielen Jahren vertraut, und hier will sich Pallentin weiter engagieren und bietet einen ganzen Katalog von innovativen Leistungen an, die selber in der Werft entwickelt wurden oder aber für die Anforderungen und Vorgaben im Umweltschutz auf dem Meer zugeschnitten werden.

Die Lloyd Werft Bremerhaven AG musste sich nach der Neuausrichtung des Schiffbaus in Bremerhaven nicht neu erfinden, "aber wir setzen hier zum Vorteil unserer Kunden und auch des Unternehmens neue Akzente", nennt Rüdiger Pallentin vor allem die strategischen Veränderungen im Schiffbauzentrum Kaiserhafen. Pallentin: "Über viele Jahre haben wir das Gegeneinander der Werften beklagt. Das ist Geschichte. Mit dem Einbringen der einstigen Lloyd Werft Tochter Rickmers Lloyd und des Schiffbaubereichs der Motorenwerke Bremerhaven in die neue GDD German Dry Dock GmbH & Co. KG vermarkten wir heute sechs Trocken- und Schwimmdocks gemeinsam und ergänzen uns im internationalen Markt. Wir spüren schon nach wenigen Monaten die Synergien und Vorteile. Alle Mitarbeiter sind voll beschäftigt. Wir als Lloyd Werft spezialisieren uns konsequent weiter bei Umbau, Neubau und Offshore während die GDD ihr Augenmerk vor allem auf den Reparaturbereich von Handels- und Marineschiffen konzentriert.

Und vor allem im Offshore-Geschäft läuft es bei der "neuen" Lloyd Werft gut: Dienstleistungen und Reparaturen/Nachrüstungen bei Errichterschiffen, ein attraktiver Umbau zum Spezialschiff für die Reaktivierung von Öl- und Gasquellen in großer Tiefe im Umbau und ein potenzieller Neubau eines großen Rohrverlegerschiffes für den Offshore-Bereich ebenfalls in Arbeit. Die Vorstände Rüdiger Pallentin und Carsten J. Haake sind zufrieden mit der Kursjustierung der Lloyd Werft.  (Pressemeldung vom vom 26.04.2013)

Quelle: Lloyd Werft Bremerhaven AG| Foto: Lloyd Werft Bremerhaven AG
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