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Wirtschaft
HELLA: Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert
Donnerstag, der 8.September 2011
HELLA: Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert
Lippstadt: Die HELLA KGaA Hueck & Co., einer der weltweit führenden Automobilzulieferer, konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010/2011 um 23 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro (2009/2010: 3,6 Milliarden Euro) steigern und das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielen. Das EBIT erhöhte sich von 146 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 268 Millionen Euro, das Jahresergebnis konnte auf 164 Millionen Euro (2009/2010: 81 Millionen Euro) gesteigert werden. "Wir profitieren davon, dass wir frühzeitig auf die zentralen Trends der Automobilindustrie wie das steigende Umweltbewusstsein, das weiter zunehmende Sicherheitsbedürfnis und die Umstellung konventioneller Lichttechnik auf die LED-Technologie gesetzt haben", sagt Dr. Jürgen Behrend, geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter von HELLA. "Die konjunkturelle Erholung in Europa und den USA sowie das starke Wachstum in Asien haben unseren Absatz zusätzlich gestärkt."
Sowohl das Segment Automotive mit den Kernbereichen Licht und Elektronik als auch das Segment Aftermarket, in dem der weltweite Kfz-Teilehandel sowie das Geschäft mit Spezialausrüstern gebündelt sind, trugen zu der positiven Entwicklung auf Umsatz- und Ergebnisebene bei. Das EBITDA erhöhte sich von 406 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 565 Millionen Euro, das Jahresergebnis konnte auf 164 Millionen Euro (2009/2010: 81 Millionen Euro) gesteigert werden. 
Um die Technologieführerschaft von HELLA abzusichern, wurden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr um 50 Millionen Euro auf 346 Millionen Euro erhöht. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine solide und langfristig ausgerichtete Finanzierungsstruktur im Geschäftsjahr 2010/2011 weiter optimiert; die Eigenkapitalquote stieg von 28 auf 32 Prozent. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich in allen Regionen um insgesamt 10 Prozent auf 25.171 Mitarbeiter (zum 31. Mai 2011).
Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurde auch das weltweite Kooperationsnetzwerk weiter ausgebaut. Insgesamt erzielten die Hella Joint Ventures im abgelaufenen Geschäftsjahr anteilig rund 600 Millionen Euro Umsatz, von denen rund 200 Millionen Euro auf Konzernebene konsolidiert werden.
 
Mit seinen technologisch anspruchsvollen Lösungen aus den Bereichen Licht und Elektronik profitierte das Segment Automotive besonders stark von den gestiegenen Absatzzahlen im Automobilsektor. Der auf Konzernebene konsolidierte Umsatz stieg von 2,6 Milliarden Euro auf 3,2 Milliarden Euro, das EBITDA belief sich auf 458 Millionen Euro. Den starken Volumenanstieg bewältigte der HELLA Konzern aufgrund seiner flexiblen Strukturen sowie der kurzfristigen Erweiterung von Kapazitäten ohne substanzielle Produktions- oder Lieferschwierigkeiten. Im Bereich Licht war die positive Entwicklung insbesondere durch die hohe Nachfrage nach hochwertigen und innovativen Lichtsystemen aus dem LED-Bereich sowie durch das starke Geschäft in China geprägt. "Wir werden hier unsere bereits führende Position durch den weiteren Auf- und Ausbau von Produktions- und Entwicklungsstandorten in den Emerging Markets, vor allem in China, weiter stärken", sagt Dr. Jürgen Behrend. "Es ist wichtig, dort zu wachsen, wo unsere Kunden wachsen." 
Im Bereich Elektronik bietet das Unternehmen eine Vielzahl innovativer Produkte, mit denen es auf die Branchentrends Emissionsreduzierung, Energiemanagement, Sicherheit und Komfort setzt. Hierzu zählen beispielsweise der intelligente Batteriesensor, der den Energieverbrauch beobachtet und reguliert, sowie Ölsensoren, Fahrpedalgeber und Vakuumpumpen und Spurwechselassistenten. Mit vielen dieser Produkte nimmt HELLA eine marktführende Position ein und ist in allen relevanten Wachstumsmärkten und Fahrzeugsegmenten präsent. Auch hier liegt der Fokus auf dem weiteren Ausbau des weltweiten Entwicklungsnetzwerkes, insbesondere in den Emerging Markets, um dort die hohe lokale Nachfrage bedienen zu können. 
 
Der auf Konzernebene konsolidierte Umsatz des Segments Aftermarket erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010/2011 auf 1,2 Milliarden Euro (2009/2010: 936 Millionen Euro), das EBITDA lag bei 138 Millionen Euro. HELLA bündelt in diesem Segment zwei Aktivitäten, die starke Synergien zum Erstausrüstungsgeschäft aufweisen: Über ein globales Vertriebsnetz betreibt HELLA den Kfz-Teilehandel, ist Service-Partner der freien Werkstätten und beliefert die Ersatzteilorganisationen großer Automobilhersteller. Zudem ist das Unternehmen in Nord- und Osteuropa als Großhändler aktiv. Ebenfalls im Segment Aftermarket wird das Geschäft mit speziellen Erstausrüstern geführt, das die Herstellung und den Vertrieb von Produkten insbesondere aus den Bereichen Licht und Elektronik für Kundengruppen außerhalb des Pkw-Bereichs umfasst. Hierzu zählen beispielsweise Hersteller von Bussen, Caravans sowie Bau- und Landmaschinen. 
Ausschlaggebend für die positive Entwicklung des Segments Aftermarket waren die Erweiterung des Produktportfolios insbesondere im LED-Bereich, ein starkes Großhandelsgeschäft sowie das deutliche Wachstum in Asien. Das Segment wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr um Kooperationen in Polen und China sowie eine eigene Vertriebsgesellschaft für die Region Mittlerer Osten in Dubai erweitert. Auch hier ist eine weitere Expansion fest geplant.
 
HELLA konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die regionale Diversifizierung weiter ausbauen und den Umsatzanteil im Wachstumsmarkt Asien erhöhen. 15 Prozent des Umsatzes nach Endkunden erzielte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland, 44 Prozent im übrigen Europa. In der Region NAFTA betrug der Umsatzanteil 18 Prozent, in der Region Asien/Pazifik 23 Prozent. 
Nachdem im abgelaufenen Geschäftsjahr für das Segment Automotive bereits die Entwicklungskapazitäten an den Standorten in Shanghai (China) und Pune (Indien) ausgebaut wurden, ist für das laufende Geschäftsjahr der Aufbau eines weiteren Entwicklungsstandortes mit Schwerpunkt auf Lichttechnik und Energiemanagement in Nanjing (China) geplant. 
 
Der HELLA Konzern konnte seine solide und langfristig ausgerichtete Finanzierungsstruktur im Geschäftsjahr 2010/2011 weiter optimieren. Die Eigenkapitalquote stieg von 28 auf 32 Prozent. Die Nettofinanzschulden, als Saldo der Zahlungsmittel und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte sowie der kurz- und langfristigen Finanzschulden, lagen am Bilanzstichtag beim 0,7-fachen des EBITDA. Im Februar 2011 hob die Ratingagentur Moody?s das Rating für den HELLA Konzern auf Baa3 (Investment Grade) an und bescheinigte einen positiven Ausblick.
 
Weiteres Wachstum in den etablierten Segmenten und neuen Geschäftsaktivitäten angestrebt
"Wir wollen als Familienunternehmen weiterhin zügig, aber mit Augenmaß wachsen - hierfür sehe ich uns in allen Geschäftsbereichen hervorragend aufgestellt", sagt Dr. Jürgen Behrend. "Dabei werden wir unseren starken Fokus auf Innovation und Entwicklung beibehalten und die internationale Expansion weiter vorantreiben." Neben dem angestrebten organischen Wachstum in den etablierten Geschäftsbereichen plant HELLA, den Technologietransfer in neue Anwendungen außerhalb des automobilen Kerngeschäfts weiter zu forcieren. In der noch relativ jungen Geschäftsaktivität Industries nutzt HELLA die Technologie- und Prozesskompetenz aus den Bereichen Licht und Elektronik, um Lösungen für Zielgruppen außerhalb des Automotive-Segments zu entwickeln, etwa im Bereich Straßenbeleuchtung, bei der Flughafenbefeuerung oder bei Personenzählgeräten. (Pressemeldung vom 07.09.2011)
Quelle: Hella KGaA Hueck & Co.
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