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Wirtschaft
DNV: Die Hafenbehörde Antwerpen unternimmt nächsten Schritt beim Bunkern von Flüssiggas
Dienstag, der 2.April 2013
DNV: Die Hafenbehörde Antwerpen unternimmt nächsten Schritt beim Bunkern von Flüssiggas

Hamburg: In Vorbereitung auf die Unterstützung sauberer Schifffahrt in der Region hat die Hafenbehörde Antwerpen DNV beauftragt, Prozeduren für das Bunkern von Flüssiggas zu entwickeln. Der Hafen will sich im Vorfeld des Inkrafttretens der verschärften Emissionsvorschriften im Jahr 2015 unter den führenden Häfen im Bereich Hamburg-Le Havre positionieren.

Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will die Hafenbehörde Antwerpen die Verwendung von Flüssiggas als Treibstoff für Schiffe und Lastkähne in der Region fördern. „Wir sind in diesem Projekt den höchsten Sicherheitsstandards verpflichtet und erwarten durch die richtige Infrastruktur und durch die besten Bunkerprozeduren ein starkes Wachstum im Flüssiggasbereich“, erläuterte Eddy Bruyninckx, Geschäftsführer der Hafenbehörde Antwerpen. Weiter sagt Bruyninckx: „Antwerpen fungiert als ‚Pionierhafen‘ der Flüssiggas-Arbeitsgruppe unter der Leitung der World Ports Climate Initiative.

Die Hafenbehörde erwartet zunehmenden Einsatz von Flüssiggas insbesondere im Kurzstreckensektor, wo Schiffe sich auf einem Großteil ihrer Reisen innerhalb von IMO-Emissionsbeschränkungszonen bewegen werden. 2020 könnte jedes zweite Schiff zur Verwendung von Flüssiggas als Brennstoff gebaut werden.“ Der Beitrag von DNV umfasst eine Gefährdungsbeurteilung des Gefahrgut-Massentransports vor und nach der Einführung des Flüssiggasbunkerns sowie die Entwicklung der betrieblichen Abläufe, die sicheres Bunkern garantieren.

Die zu betrachtenden Risiken umfassen den Hafen, die größere Allgemeinheit und die Umwelt. „Wir verfolgen bei der Analyse von Transport und Lagerung von Flüssiggas in der Region einen multidisziplinären Ansatz“, sagte Mohamed Houari, Head of Solutions für Mitteleuropa bei DNV. Jan Tellkamp, DNV Deutschland, ergänzt: „DNV stand an vorderster Linie bei der Entwicklung von Flüssiggasschiffen und -bunkerung, zuerst in Norwegen, aber jetzt zunehmend in ganz Europa.

DNV leitet auch die ISO-Arbeitsgruppe, die globale Normen zum Flüssiggasbunkern entwickelt“. Im Jahr 2012 führte DNV Vorstudien für die Hafenbehörde Antwerpen einschließlich von Marktstudie, Risikoanalyse und Logistikmodellierung für das Flüssiggasbunkern durch. „Mit diesem Projekt schreitet das Flüssiggasbunkern in Europa jetzt von den Machbarkeitsstudien zum Betrieb voran, und unsere Zusammenarbeit mit dem Hafen von Antwerpen wird die gefahrlose Einführung von Flüssiggas als Bunkertreibstoff gewährleisten“, sagte Houari. (Pressemeldung vom 28.03.2012)
 

Quelle: DNV Germany GmbH | Foto: DNV Germany GmbH
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