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Wirtschaft
HWG - Cuxhaven: Interview mit Kai-Uwe Bielefeld - Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen nicht auf die lange Bank schieben
Montag, der 1.April 2013
HWG - Cuxhaven: Interview mit Kai-Uwe Bielefeld - Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen nicht auf die lange Bank schieben

Cuxhaven: Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven im Interview mit der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.

Herr Bielefeld, schon jetzt gehört Cuxhaven zu den Top-Standorten, wenn es um Offshore-Windenergie geht. Wie kann der Landkreis dazu beitragen, diesen Trend fortzusetzen?

Durch die immer weiter zunehmende Bedeutung Cuxhavens als Offshore-Basishafen müssen mehr Flächen- und Kaikapazitäten geschaffen werden. Mit der Herstellung der raumplanerischen Voraussetzungen zur Umsiedlung der Testanlagen hat der Landkreis Cuxhaven einen wichtigen Schritt getan, die Offshore-Industrie am Standort zu stärken. Im Sommer 2013 sollen die Testanlagen bereits abgebaut und auf einer Ersatzfläche an anderer Stelle im Landkreis neu errichtet werden. Somit entsteht eine freie Hafenfläche von 114 Hektar in direkter Lage am Fahrwasser, die für neue Industrieansiedlungen genutzt werden kann. Die zentrale Lage in der Deutschen Bucht, der unmittelbare Küstenzugang mit tiefseewassernahen Umschlageplatz und die bereits vorhandene Offshoreindustrie bieten optimale Voraussetzungen für ein großes Entwicklungspotential.

2015 soll eine Novelle des Bundesverkehrswegeplans verabschiedet werden, die den bisherigen aus 2003 ersetzen soll. Herr Bielefeld, welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht für Cuxhaven wichtig?

Insbesondere der Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Gerade für Cuxhaven sind der Ausbau der B 73, A 26 und der A 20 von immenser Bedeutung. Beispielweise würde durch den Ausbau der A 20 nicht nur die Hinterlandanbindung der Seehäfen an der Nordsee verbessert werden, sondern auch die gesamte Erreichbarkeit des Unterweser- und Unterelberaumes würde davon profitieren. Auch Minister Lies hat sich für die Realisierung der Küstenautobahn A 20 ausgesprochen. Das halte ich zwar für ein klares Signal der Landesregierung, eine leistungsfähige Anbindung der Häfen sicherzustellen, aber es muss auch zügig passieren. Die SPD darf sich in dieser wichtigen Frage nicht ihrem kleineren Koalitionspartner unterordnen.

Wie würden Sie die zukünftige Hafenentwicklung Cuxhavens beurteilen?

Die Umschlagszahlen des Hafens sprechen für sich: Im Umschlag von Komponenten für Offshore-Anlagen in der Nordsee und bei der Automobillogistik kann Cuxhaven ein gleich hohes Umschlagsniveau vorweisen, beim Stückgutumschlag konnte 2012 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von sechs Prozent verzeichnet werden. Die Entwicklung des Hafens darf jedoch nicht ins Stocken geraten. Zusätzliche Flächen für weiteres Wachstum werden dringend benötigt. Gerade die Hafenwirtschaft ist der Jobmotor der Region, hier gilt es das Wirtschaftswachstum voranzutreiben und die Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

nordic market bedankt sich bei Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (Pressemeldung vom 28.03.2012)

Quelle: HWG Cuxhaven e.V | Foto: HWG Cuxhaven,©Cuxport GmbH
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