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Wissenschaft
UKSH eröffnet eines der europaweit modernsten Rechenzentren im Gesundheitssektor
Montag, der 4.März 2013
UKSH eröffnet eines der europaweit modernsten Rechenzentren im Gesundheitssektor

Kiel | Lübeck: Mit einer Feierstunde ist heute (1.März) das neue Rechenzentrum des UKSH eröffnet worden. „Durch das moderne Zentrum schaffen wir eine zuverlässige, zukunftssichere und leistungsfähige IT-Landschaft für den einzigen Maximalversorger im Land“, sagte UKSH-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jens Scholz. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern biete das neue Zentrum mit seiner zeitgemäßen Architektur ein angenehmes Arbeitsumfeld. Erstmals seit Bestehen des UKSH arbeitet der Großteil der Beschäftigten der Informationstechnologie jetzt unter einem Dach zusammen. Vor dem Umzug waren sie auf bis zu vier Gebäude pro Standort verteilt gewesen.

„Mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nahezu ebenso viele Patientinnen und Patienten sind täglich darauf angewiesen, dass der Informationsfluss am UKSH funktioniert. Mit dem neuen Rechenzentrum wird die Voraussetzung geschaffen, dass dieser auch zukünftig schnell, sicher und zuverlässig erfolgt. Die neue Technik soll somit auch dazu beitragen, die Qualität der medizinischen Versorgung weiter zu verbessern“, betonte Anette Langner, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium.

„Ich freue mich, dass die Konzentration der zentralen Dienste des UKSH am Standort Lübeck mit großen Schritten voranschreitet. Das ist eine Stärkung des Gesundheitsstandorts und ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung am Arbeitsmarkt“, sagte Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, anlässlich der Eröffnung.

„Wir freuen uns sehr, mit diesem neuen Rechenzentrum, dessen Errichtung im Rahmen der IT-Partnerschaft zwischen UKSH und VAMED fest vereinbart wurde, einen weiteren Meilenstein bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur im UKSH zu erreichen“, erklärte Mag. Gottfried Kloos, Mitglied des Vorstands der VAMED.

Das neue Rechenzentrum, eines der modernsten für den Health-Care-Bereich in Europa, befindet sich im Multifunktionscenter (MFC) IV an der Maria-Goeppert-Straße 7 im Hochschulstadtteil. Bauherr und Vermieter ist die TZL Technikzentrum Grundstücksgesellschaft mbH, von der das UKSH die Räumlichkeiten mietet. Die Multifunktionscenter ermöglichen flexible Raumkonzepte bei hoher Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb. Die Bruttogeschossfläche des MFC IV beträgt rund 4.600 Quadratmeter. Von der IT werden die Etagen zwei, drei und vier als Büroflächen sowie der Keller für die technischen Anlagen genutzt, insgesamt rund 3200 Quadratmeter. Die Investitionskosten für die Infrastruktur des Rechenzentrums betrugen ca. 2 Mio. Euro, für die Server-Hardware ca. 4 Mio. Euro.

Die IT des UKSH ist im Januar 2010 erfolgreich teilprivatisiert worden. Daraus resultieren zwei neue Firmen: die Gesellschaft für Informationstechnologie (GfIT) und die Gesellschaft für IT Services. Direkt im UKSH verankert ist die Stabsstelle IT. Diese drei Organisationen nehmen alle Aufgaben für eine leistungsfähige IT im UKSH wahr.

Die beiden Gesellschaften sind ist als Tochtergesellschaften des UKSH in Zusammenarbeit mit dem privaten Partner VAMED zuständig für die Sicherstellung des IT-Betriebes. Sie stellen dem UKSH Ressourcen für IT-Projekte zur Verfügung, beheben Störungen, betreuen die PC-Arbeitsplätze, das Netzwerk, die Rechenzentren sowie alle zentralen Systeme und führen die Erneuerung der entsprechenden Hardwarekomponenten durch. Die Stabsstelle IT ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung von IT-Projekten. Auch die strategischen Entscheidungen der IT am UKSH werden hier getroffen. Zum gesamten IT-System des UKSH zählen ca. 10.000 Anwender, 5500 PC-Systeme, 800 Server-Systeme sowie ca. 150 Terra Byte Daten.

Durch die Zentralisierung der Systeme und Mitarbeiter können die Ressourcen der Informationstechnologie jetzt optimal eingesetzt werden. Mit dem neuen Zentrum wird die Voraussetzung dafür geschaffen, die bestehenden und auch die zukünftigen Anforderungen an das Krankenhausinformationssystem des UKSH langfristig zu erfüllen sowie das Knowhow und die neu geschaffenen technologischen Voraussetzungen auch externen Kunden anzubieten. (Pressemeldung vom 01.03.2013)

Quelle: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein | Foto: UKSH
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