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Wirtschaft
Hamburg: Schiedsgerichtsbarkeit kann Konflikte vermeiden
Dienstag, der 12.Februar 2013
Hamburg: Schiedsgerichtsbarkeit kann Konflikte vermeiden

Hamburg: Vertragsverhandlungen gehören für norddeutsche Unternehmen zum täglichen Geschäft. Wer eine gute Konfliktlösungsklausel vereinbart kann im Streitfall viel Zeit und Geld sparen. Wie man dabei vorgehen kann hat die IHK Nord, ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern, gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg, der German Maritime Arbitration Association (GMAA) und dem Rechtsstandort Hamburg e.V. am 08.02.2013  in Hamburg beim 1. Norddeutschen Schiedsgerichtstag gezeigt.

Welche Regelungen für den Streitfall getroffen werden können, welche Vor- und Nachteile Schiedsgerichtsverfahren und staatliche Gerichte bieten und welche Institutionen es gibt, erläuterten die Referenten der Veranstaltung. Dazu zählten Jennifer Kirby, Kirby Arbitration Paris und ehemalige Vize-Generalsekretärin des Internationalen Schiedsgerichtshofs der Internationalen Handelskammer ICC, Dr. Francesca Mazza, designierte Generalsekretärin der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) Berlin und Professor Dr. Eckart Brödermann, Geschäftsführer des 2008 in Hamburg gegründeten Chinese European Arbitration Center (CEAC).

Am Nachmittag wurde ein Forum zum diesjährigen Branchenschwerpunkt Windenergie durchgeführt, in dem die für diese Branche geltenden Besonderheiten im Fokus standen. Außerdem führten Mitglieder der German Maritime Arbitration Association die Simulation einer Schiedsgerichtsverhandlung durch, die sonst unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Hier wurde der Fall eines von Piraten gekaperten Schiffes verhandelt und die Frage diskutiert, ob der Reeder oder der Charterer die Kosten für den dadurch entstandenen Zeitverlust zu tragen hat.

„Viele Unternehmen betrachten den Abschluss von Schiedsgerichtsklauseln nach langen, zum Teil schwierigen Vertragsverhandlungen als bloßen Punkt zum „Abhaken“. Dabei verkennen sie jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten, die sie dabei haben", erklärt Michael Westhagemann, Vertreter der IHK Nord und Vizepräses der Handelskammer Hamburg. „Die Aufnahme der richtigen Konfliktlösungsklausel ist oft entscheidend für die Vollstreckbarkeit im Ausland und für die Dauer und die Kosten eines Verfahrens.“
(Pressemeldung vom 08.02.2013) 

Quelle: IHK Nord e.V. | Foto: IHK Nord e.V.
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