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Wirtschaft
Scandlines und HERO bauen auf Tradition Zukunft
Mittwoch, der 24.August 2011
Puttgarden | Rostock: Mit Investitionen von insgesamt 230 Millionen Euro für Schiffneubauten und den Hafenausbau in Rostock und Gedser, trägt die Reederei Scandlines der wachsenden Bedeutung des östlichen Korridors für Passage- und Frachtverkehre Rechnung. Scandlines’ Route Rostock–Gedser blickt auf eine lange und stolze Tradition als Seebrücke zwischen Deutschland und Dänemark zurück. Auch noch nach zwei Weltkriegen sowie der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands gilt sie bis heute als stabile, komfortable Transportverbindung für Individualreisende und Güterverkehr. Als logische Konsequenz wurde die Verbindung im Rahmen des EU-Projektes ‚Motorways of the Sea‘ offiziell zu einer Meeresautobahn erklärt. Bei zweistündlichem Betrieb mit täglich neun Abfahrten von den Häfen Rostock und Gedser sind die Fähren ganzjährig in Betrieb. Seit Ende 2010 ist die Fährlinie offiziell Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (Trans European Network TEN).
 
Die diesjährige offizielle Vertragsunterzeichnung für den Neubau des Fähranlegers am Pier I, Liegeplatz 54 im Rostocker Hafen, bildete den festlichen Schlusspunkt monatelanger, konstruktiver Verhandlungen zwischen der Reederei Scandlines und der Hafen- Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH, HERO. Wenn 2012 die beiden modernen Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“, die zur Zeit auf den P+S Werften in Stralsund gebaut werden, die Fähren „Kronprins Frederik“ und „Prins Joachim“ ersetzen, dann erfordert das eine passende Infrastruktur in den Zielhäfen: Maßgeschneiderte Rampen zur schnellen Be- und Entladung der Fährschiffe in nur 15 Minuten, erweiterte Vorstellflächen, die der erhöhten Kapazität der neuen Schiffe Rechnung tragen und verbesserte Zufahrtswege für eine planmäßige Abwicklung des Pkw- und Lkw-Verkehrs.
 
Der eigentliche Baubeginn erfolgte nach ersten Abrissarbeiten. Hier musste unter anderem die alte Kaihalle 8 den erweiterten Vorstellflächen weichen, und es erfolgte eine Neuausrichtung der Vorstellflächen des Nachbaranlegers. Spätestens Ende Januar 2012 sollen alle wasserbaulichen Anlagen und der Gangwayturm fertig gestellt werden. Die Fertigstellung der Doppeldeckbrücke ist für Mitte März 2012 geplant. Auch in der P+S Werft in Stralsund laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Der erste der beiden Neubauten hat bereits den letzten großen Akt der Schiffskörpermontage hinter sich: Am 28. Juli wurde das Achterschiff der „Berlin“ an das bereits verbundene Vor- und Mittelschiff gesetzt. Im November ist der Roll-out geplant, dann verlässt die „Berlin“ die Werfthalle zum ersten Mal. Die erste Schiffstaufe lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten: Am 09. März 2012 ist es soweit.
 
Wenn sich im Frühjahr 2012 die Baustelle im Rostocker Hafen in einen modernen Fähranleger und die Rohbauten auf der Werft in zwei moderne Fährschiffe verwandelt haben, dann ist der Reederei Scandlines in Kooperation mit der Hafenentwicklungsgesellschaft HERO etwas Beachtliches gelungen: die Schaffung eines qualitativ hochwertigen, langfristig wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Transportprodukts mit annähernd doppelter Kapazität, das zu einer effizienteren und umweltfreundlicheren europäischen Infrastruktur beiträgt.
 
Für die Passagiere der Fährschiffe bedeutet das Ende der Um- und Ausbauarbeiten in
Verbindung mit dem neuen Anleger ein weiteres sichtbares Ergebnis der Neuaufstellung der Traditionsroute Rostock–Gedser. Denn die Erhöhung der Funktionalität und Attraktivität des Rostocker Hafens – ein Prozess der bereits im Frühjahr dieses Jahres mit der Eröffnung der ScanRo LKW-Waschanlage und dem neuen BorderShop eingeleitet wurde –ist dabei ein wesentlicher Faktor.
 
Hauptdaten über die neuen Gedser-Rostock-Schiffe:
Länge: 169 Meter
Breite, max.: 24,80 Meter
Tiefgang: 5,50 Meter
Kapazität: 1.500 Passagiere
460 Pkw oder 90 Lkw (ca. 1.600 Lademeter)
Hauptmotoren: 15.800 kW
Geschwindigkeit: 20,5 Knoten
 
(Pressemeldung vom 17.08.2011)
Quelle: Scandlines GmbH | Foto: Scandlines
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