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Wissenschaft
Neues Forschungszentrum für frühe Klinische Studien am Campus Lübeck geht an den Start
Freitag, der 25.Januar 2013
Neues Forschungszentrum für frühe Klinische Studien am Campus Lübeck geht an den Start

Lübeck: Die Entwicklung neuer Arzneimittel und innovativer Therapie-Ansätze bildet die Kernaufgabe des neuen Forschungszentrums für frühe klinische Studien, das die Firma Clinical Research Andernach Services GmbH (CRS) am 24. Januar 2013 auf dem Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein eröffnet hat. CRS betreibt das Zentrum in Kooperation mit dem UKSH und der Universität zu Lübeck. Langfristiges Ziel ist die Verbesserung von Therapien für künftige Patienten.

„Klinische Forschung ist Voraussetzung für medizinischen Fortschritt. In diesem Sinne erweitert das neue Zentrum das universitätsmedizinische Spektrum des UKSH – zu Gunsten unserer Patienten, die künftig von verbesserten Behandlungsmethoden und Arzneimitteln profitieren werden“, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, anlässlich der Eröffnung. „Die Fachexpertise der Mediziner am UKSH und die administrative Routine der CRS werden sich in der neuen Einrichtung bestens ergänzen.“

„Die Neuansiedlung und Investition zusätzlicher Wirtschaftsunternehmen und Dienstleister ist Kerngedanke des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck, zu dem sich die Universität und die Fachhochschule Lübeck vor einem Jahr mit dem Klinikum und mit Firmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen haben“, sagte Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität zu Lübeck, anlässlich der Eröffnung der CRS-Einheit in Lübeck. „Die neue Einrichtung dient in wichtigster Hinsicht dem Wohl der Patientinnen und Patienten, zugleich aber auch der weiteren Stärkung des Biomedizintechnik-Standorts.“

„Das Konzept des neuen Forschungszentrums für Klinische Studien der CRS am Campus Lübeck fügt sich bestens in den innovativen und expandierenden Forschungsstandort der Universität zu Lübeck und des UKSH ein. Mit dem Ziel, in der sehr frühen klinischen Entwicklung tätig zu sein, ist dieses Zentrum komplementär zu den bestehenden Einrichtungen, beispielsweise dem bestehenden Zentrum für Klinische Studien, das Arzneimittel in späteren Phasen untersucht“, sagte Prof. Dr. Dr. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I und Ärztlicher Direktor des Campus Lübeck. „Auf diese Weise wird nicht nur der Forschungsstandort Lübeck gestärkt, sondern es werden neue und wegweisende Erkenntnisse zur besseren Diagnostik und Behandlung unserer Patienten generiert. Schließlich ist auch von besonderer Bedeutung diese sehr interdisziplinäre Ausrichtung des neuen Zentrums, die zu einer weiteren und noch besseren Verknüpfung der Institute und Kliniken auf dem Campus beitragen wird.“

„Die Eröffnung unserer neuen Phase I/II Klinik im Herzen des UKSH auf dem Campus Lübeck ist ein Meilenstein in der Entwicklung der CRS Gruppe. Die Entwicklung innovativer Therapien erfordert, ständig neue Wege zu erschließen. Das UKSH mit höchsten Ansprüchen moderner Wissenschaft ist in besonderer Weise geeignet, seine umfassende Expertise in die enge Zusammenarbeit mit der CRS einzubringen. Neue entstehende Institute wie das Lübecker CBBM – Center for Brain, Behaviour and Metabolism – eröffnen zusätzliche Möglichkeiten der angewandten Forschung. Patienten werden so von der Entwicklung neuer Biomarker, Methoden und Therapien profitieren können. Wir sind stolz, einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Erforschung neuer Therapien für ein besseres Leben, zu leisten“, erklärte Dr. Torben Thomsen, Geschäftsführer der CRS.

Für das neue Forschungszentrum wurde die ehemalige anästhesiologische Intensivstation im Haus 13 am Campus Lübeck zu einer Einheit mit 12 stationären Betten sowie Untersuchungs- und Funktionsräumen ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit dem UKSH umfasst alle Indikationen wie Stoffwechsel-, Magen-, Darm-, Nieren-, Leber-, Herz-, Kreislauf-, Haut- und onkologische Erkrankungen sowie Krankheiten des zentralen Nervensystems. Dabei werden die neuesten Methoden der Medizinischen Kliniken und des neuen Zentrums für Hirn, Verhalten und Stoffwechsel (Brain, Behavior and Metabolism – CBBM) angewandt.

Der Tätigkeitsschwerpunkt der CRS liegt in der frühen klinischen Entwicklung neuer Arzneimittel (Phase I und II a klinischer Studien). Noch immer besteht ein großer medizinischer Bedarf an Arzneimitteln. Für den Standort Lübeck sind Studien geplant, mit denen ein sehr hoher Untersuchungs- und Überwachungsaufwand verbunden ist und solche, die spezielle Patientenpopulation in kleiner Fallzahl benötigen.

Jede Studie wird vor ihrer Zulassung von der zuständigen Bundesbehörde und der Ethikkommission sorgfältig geprüft. Als Studienteilnehmer eignen sich je nach Studienzweck unterschiedliche Zielgruppen. Es können gesunde Männer und Frauen ab 18 Jahren bis ins hohe Alter sein, teilweise sogar bis über 85 Jahre. Andere Studien arbeiten mit stabilen Patienten, die unter Diabetes, Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion, rheumatoider Arthritis, Asthma oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden.

Jeder Proband hilft mit seiner Teilnahme, die Entwicklung neuer Arzneimittel voranzutreiben und neue Erkenntnisse über die Prüfsubstanz zu gewinnen. Die Studienteilnehmer stehen ständig unter Beobachtung von geschultem Personal.

CRS ist als klinisches Auftragsforschungsinstitut seit mehr als 35 Jahren im Bereich der Arzneimittel- und Medizinproduktenentwicklung tätig. Das Unternehme ist in Europa mit ca. 230 Mitarbeitern, fünf Standorten und über 230 klinisch pharmakologischen Betten Marktführer im Bereich der frühen klinischen Forschung der Phase I-IIb. (Pressemeldung vom 24.01.2013)

Quelle: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein | Foto: UKSH
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