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Wirtschaft
alfasolar: Solar Made in Germany? Jetzt erst recht!“
Donnerstag, der 20.Dezember 2012
alfasolar: Solar Made in Germany? Jetzt erst recht!“

Hannover: Als einer der letzten in Deutschland produzierenden Solarmodulhersteller lässt alfasolar das turbulente Solarjahr mit einem ganz besonderen Highlight ausklingen. Unter dem Motto „Solar Made in Germany? Jetzt erst recht!“ lud alfasolar am 18.12.2012 namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu einer spannenden und lebhaft geführten Podiumsdiskussion ein.

Martin Denz, Inhaber und Geschäftsführer der alfasolar GmbH, eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Status Quo und skizzierte mit der hocheffizienten Modulproduktion und dem UnlimitedSun-Vertriebskonzept den zukünftigen Weg des Unternehmens. Mit „100% Erneuerbare Energien - Solarenergie sichert die Zukunft“ beeindruckte Hans-Josef Fell (MdB, Bündnis 90/Die Grünen und Mitbegründer des EEG) die rund 100 geladenen Gäste mit den Hintergründen der wahren Kosten zu erneuerbaren Energien und wie die „Abkühlung der Erde“ realisiert werden kann.

Unter der Moderation von David Wortmann (dwr) diskutierten beide Redner im Anschluss zusammen mit Dr. Maria Flachsbarth (MdB, CDU), Dr. Matthias Miersch (MdB, SPD), und Harald Noske (Mitglied des Vorstands der Stadtwerke Hannover AG) aktuelle Fragestellungen. Der Stand der Energiewende, die Stromversorgung in Deutschland (Sind die Strompreise noch bezahlbar?) sowie zukünftige Konzepte für die Erneuerbaren Energien waren nur einige der zum Teil kontrovers diskutierten Themen.

Trotz ihrer gemeinsamen Arbeit im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vertraten die Bundestagsabgeordneten zum Teil sehr unterschiedliche Meinungen. Während Dr. Maria Flachsbarth, die sich als „Bad-Girl“ der Diskussion outete, die aktuell diskutierte Abschottung des Photovoltaikmarktes kritisierte, positionierte sich der SPD-Abgeordnete Dr. Matthias Miersch ganz klar in Richtung einer „Local content“-Regelung, die einheimische Produkte bevorzugt.

Auch in punkto Investitionen im Energiesektor herrschte Uneinigkeit: Wie auch Dr. Matthias Miersch sprach sich Hans-Josef Fell ganz klar gegen (Neu-) Investitionen in Kohlekraftwerke aus. Dr. Maria Flachsbarth und auch Harald Noske halten diese Investitionen im Hinblick auf die Versorgungssicherheit jedoch für unverzichtbar.

In einem Punkt sind sich alle einig: Ein unverzichtbarer Treiber der notwendigen Energiewende ist auch zukünftig das Innovations- und Gütesiegel „Solar Made in Germany“. Jetzt erst recht! (Pressemeldung vom 19.12.2012)

Quelle: alfasolar GmbH | Foto: alfasolar GmbH
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