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Wirtschaft
Deutsche Fondsresearch: In Deutschland besteht aktuell keine Gefahr für eine Immobilienblase
Montag, der 17.Dezember 2012
Deutsche Fondsresearch: In Deutschland besteht aktuell keine Gefahr für eine Immobilienblase

Hamburg: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hat – wie in der letzten Ausgabe bereits berichtet – ergeben: In Deutschland besteht aktuell keine Gefahr für eine Immobilienblase. Anlass für das Immobilienteam der Deutschen FondsResearch, auch den Zweitmarkt für geschlossene Immobilienfonds genauer zu betrachten. Ein Indiz, das für eine Entstehung einer Immobilienblase spricht, ist die steigende Anzahl der Fondsanbieter, die auf dem Zweitmarkt investieren. Die entscheidende Frage ist jedoch: Haben sich in Folge dessen auch die Preise – unabhängig vom tatsächlichen Wert des Fonds – erhöht?

Der Wert steht im Vordergrund
Um die Preisentwicklung zu untersuchen, analysierte die Deutsche FondsResearch die Aktivitäten auf den Zweitmarktbörsen und verglich diese mit der jeweiligen Fondsbewertung. Im Jahr 2012 wurden 2.600 Transaktionen und ihre Handelskurse registriert. Die Analyse konzentrierte sich auf die TOP-gehandelten Immobilienfonds. Dabei zeigt sich, dass wirtschaftlich solide Fonds nach wie vor eine gute oder sehr gute Bewertung erhalten und auch auf dem Zweitmarkt entsprechende Kurse erzielen. Es zeichnet sich lediglich eine leicht steigende Tendenz der Kurse ab. Im Gegenzug werden Fonds mit einer weniger guten wirtschaftlichen Prognose entsprechend schlechter bewertet und zu niedrigeren Kursen gehandelt.

Intakte Marktmechanismen
Daran lässt sich ablesen, dass die Marktmechanismen auf dem Zweitmarkt für geschlossene Immobilienfonds gut funktionieren und die Gefahr einer Immobilienblase aktuell nicht besteht. Auch Zweitmarkt-Anleger handeln besonnen und informieren sich vor einer Investitionsentscheidung genau über den Wert einer Anlage. Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, ist allerdings nur schwer abzuschätzen. Ein mögliches Szenario ist, dass mehr Kapital in diese renditestarke Anlageform investiert wird und somit die Preise für solide Beteiligungen ansteigen.

Transparenz für alle Marktteilnehmer
Die Anleger sind stark verunsichert – viele vertrauen weder Banken noch Emissionshäusern. Bei beiden beobachten sie die fehlende
Transparenz und entscheiden sich deshalb oft gegen eine Investition in geschlossene Fonds. Auch Anleger, die bereits einen Fonds gezeichnet haben, fragen sich nach Medienberichten über Sanierungen und Insolvenzen immer häufiger, was ihre unternehmerische Beteiligung noch wert ist und ob es sich lohnt, an ihr festzuhalten. Anlegern fehlt für eine fundierte Entscheidung eine unabhängige Bewertung der Fonds. Diese stellen wir bereits der Industrie und Banken bereit. Ein weiterer Schritt für mehr Transparenz im Markt wird notwendig sein. Verstärkt spüren wir eine Nachfrage von Anlegern nach objektiven Fondsinformationen. Alle Marktteilnehmer werden gefordert sein, diese Bedürfnisse ernst zu nehmen. (Pressemeldung vom 12.12.2012)

Quelle: Deutsche FondsResearch GmbH | Foto: Deutsche FondsResearch
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