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Wirtschaft
Greenpeace Energy zieht sich aus Elektrolyseur-Projekt in Suderburg zurück
Montag, der 3.Dezember 2012
Greenpeace Energy zieht sich aus Elektrolyseur-Projekt in Suderburg zurück
Hamburg: Im Zuge einer intensiven Prüfung des Windgas-Konzepts hat die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy entschieden, den geplanten Bau einer eigenen Wasserstofferzeugungsanlage im niedersächsischen Suderburg nicht weiter zu verfolgen. Das hat der Aufsichtsrat von Greenpeace Energy einstimmig beschlossen. Unternehmensziel bleibt jedoch die Einspeisung von Windgas ins Gasnetz, das somit als Speicher für erneuerbare Energien erschlossen werden soll. Die Energie-Genossenschaft wird den Ausbau der Windgas-Technologie weiter vorantreiben. Für Greenpeace Energy ist Windgas ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende.
 
Grundlage der Entscheidung ist eine umfangreiche Analyse und Neubewertung der finanziellen Investitionen und unternehmerischen Risiken, die für Greenpeace Energy aus dem Projekt in Suderburg resultieren würden. Der Bau einer eigenen Windgasanlage ist mit einem hohen Investitionsvolumen verbunden und sollte durch den Förderbeitrag des Gasprodukts proWindgas sowie die Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden. Angesichts der gegenwärtigen Kundenzahlen und der finanziellen Risiken hat Greenpeace Energy das Vorhaben neu bewerten müssen und den Ausstieg aus dem Projekt beschlossen. 
 
Greenpeace Energy hat das Projekt gemeinsam mit dem Kooperationspartner Gasunie geplant. Während Greenpeace Energy die Anlage gebaut und betrieben hätte, wäre Gasunie für die Einspeisung von Windgas in das überregionale Erdgastransportnetz verantwortlich gewesen. Die Energie-Genossenschaft dankt Gasunie ausdrücklich für die geleistete konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 
 
Erklärtes Ziel von Greenpeace Energy ist weiterhin, den Bau von Elektrolyseuren zum Aufbau der Wasserstoffproduktion voranzutreiben. Hierzu wird die Energie-Genossenschaft in den nächsten Monaten verschiedene Alternativen prüfen, bei denen die Kosten und Risiken eines solchen Baus nicht alleine durch Greenpeace Energy getragen werden, sondern auf mehreren Schultern verteilt sind. Mögliche Optionen wären, dass sich Greenpeace Energy an einem bereits in der Planung befindlichen Bauprojekt zur Errichtung eines Elektrolyseurs beteiligt oder einen oder mehrere Partner findet, mit denen sich ein neues Projekt realisieren lässt. (Pressemeldung vom 30.11.2012)
Quelle: Greenpeace Energy eG | Foto: Greenpeace Energy eG
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