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Wirtschaft
Hamburg: Gemeinschaftsgarten Heimat auf igs 2013 nimmt weiter Gestalt an
Sonntag, der 21.Oktober 2012
Hamburg: Gemeinschaftsgarten Heimat auf igs 2013 nimmt weiter Gestalt an
Hamburg: Das Projekt des Gemeinschaftsgartens „Heimat“ in der „Welt der Kulturen“ auf der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) geht in die nächste Runde. Heute und morgen bepflanzen Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Wilhelmsburger Bonifatiusschule mit Mitgliedern des Interkulturellen Gartens Hamburg-Wilhelmsburg e.V. die frisch angelegten Hochbeete ihres mit Planern des Berliner Landschaftsarchitekturbüros „atelier le balto“ entwickelten Gartens.



Foto: Enorm in Form: Schülerinnen und Schüler der Wilhelmsburger Bonifatiusschule und Mitglieder des Interkulturellen Gartens Hamburg Wilhelmsburg e.V. bepflanzen mit Planern des Berliner Landschaftsarchitekturbüros „atelier le balto“ die Hochbeete ihres Gartens „Heimat“.
 
Im Gartenschaujahr erblühen dann unter dem Motto „Kulturen schlagen Wurzeln“ typische Motive der Gartenkultur und Pflanzen aus ihrer jeweiligen Heimat in insgesamt acht Hochbeeten. Die Pflanzpläne wurden gemeinsam auf den Weg gebracht. Seit April 2011 steht das Thema auf dem Stundenplan der Wilhelmsburger Schüler; alle Beteiligten treffen sich regelmäßig in Workshops und setzen ihre Ideen vor Ort in die Praxis um. Später werden auch ältere Erwachsene mitmachen. Denn es handelt sich um einen Generationen übergreifenden Garten.
 
Ein zweiter Gemeinschaftsgarten entsteht mit „Sit Down“ in unmittelbarer Nachbarschaft. Diesen setze das Berliner Planungsbüro „atelier le balto“ mit Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg und der Bonifatiusschule um. Dieser Garten lädt dann alle Besucher zum Sitzen und damit auch zur Kommunikation ein. Eine aktive Form des interkulturellen Dialogs, so die Idee, werde so initiiert.
 
Ulrike Müller, igs-Projektkoordinatorin Bildung und Astrid Höhne, igs-Projektkoordinatorin Freiraumplanung, zum Ziel der Beteiligungsgärten: „Auf der größten bewohnten Flussinsel Europas leben rund 50.000 Menschen aus über 100 verschiedenen Nationen. Knapp die Hälfte von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Der Anteil der unter 18-Jährigen ist überdurchschnittlich hoch und liegt bei über 22 Prozent. Die Bevölkerungsstruktur des Stadtteils trägt mithin eine außergewöhnliche kulturelle Vielfalt in sich. So ergibt sich eine produktive Mischung interkultureller und internationaler Vernetzungen. Jeder, ob Klein, Groß, Jung, Alt, Frau oder Mann, lernt aus den Erfahrungen und Lebensweisen des anderen, wodurch das Verständnis und die Akzeptanz für verschiedene Lebensformen, Sichtweisen und Kulturen untereinander wachsen.“ (Pressemeldung vom 19.10.2012)
Quelle: Senat Hansestadt Hamburg | Foto: Senat Hansestadt Hamburg,© igs,Andreas Bock
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