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Wirtschaft
DMK: Einstieg in neue Märkte-Repräsentanz in China bis Ende 2011
Sonntag, der 3.Juli 2011
DMK: Einstieg in neue Märkte-Repräsentanz in China bis Ende 2011
Everswinkel | Bremen: Im Vorfeld der Vertreterversammlungen der Muttergesellschaften Humana Milchunion eG und NORDMILCH eG zieht die Geschäftsführung des Deutschen Milchkontors (DMK) am Montag ein erstes Fazit und legt Pläne für das laufende Geschäftsjahr vor. Deutschlands größtes Molkereiunternehmen, hervorgegangen aus den beiden größten genossenschaftlich organisierten Milchverarbeitern, vermeldet einen gelungenen operativen Start, steht auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament mit einer zukunftsgerichteten Strategie. 
DMK verfügt mit einer Eigenkapitalquote von 31 Prozent über eine sehr gesunde Finanzstruktur und eine solide Ausgangsbasis für Wachstum und strategische Investitionen. Positive Synergieeffekte aus dem Zusammenschluss verschaffen weitere Wettbewerbsvorteile: „Unabhängig von den zu erwartenden positiven Markteffekten gehen wir davon aus, dass wir bereits im ersten Jahr Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe erzielen werden“, so Dr. Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung. 
Das Geschäftsjahr 2011 ist entsprechend gut angelaufen: Die Auszahlung an die mehr als 11.000 Landwirte ist mit 32,7 ct/kg (Durchschnitt Jan-Apr 2011) trotz Fusion stabil, die Ergebnisse liegen deutlich über Vorjahr. „Wir liegen voll im Plan und behaupten uns gut im Markt“, kommentiert Volkmar Taucher, Geschäftsführer Finanzen, die Entwicklung. 
 
Zur Sicherung einer Spitzenposition in der zu erwartenden weiteren Konsolidierung der europäischen Molkereilandschaft, will DMK seine Rohstoffbasis durch Kooperationen mit starken Partnern, Fusionen und Zukäufe weiter ausbauen: „Wir könnten uns vorstellen, in zwei bis drei Jahren eine Milchmenge in zweistelliger Milliardenhöhe zu verarbeiten, die Fusion zwischen Humana und NORDMILCH ist hier ein erster Schritt, dem weitere folgen werden“, kündigt Dr. Schwaiger an. Auch über die Milchmengenentwicklung hinaus sieht DMK in Kooperationen mit starken Partnern einen Weg, den eigenen wirtschaftlichen Erfolg auszubauen. Ein Beispiel ist das jüngst gegründete Gemeinschaftsunternehmen zur Molkeverarbeitung und Vermarktung mit dem dänischen Molkereikonzern Arla. 
 
Oberstes Ziel bei der Verwertung des Rohstoffs Milch ist die Erhöhung der Wertschöpfung zur Auszahlung eines wettbewerbsfähigen und überdurchschnittlichen Milchauszahlungspreis für die über 11.000 genossenschaftlichen Eigentümer. Dies soll über ein moderates Wachstum in Deutschland, Ausbau der Marktanteile der weißen Linie innerhalb der EU und der Forcierung des Markengeschäfts sowie dem Verkauf von milchbasierten Inhaltsstoffen für die Ernährungsindustrie erreicht werden. Darüber hinaus werden die Geschäftsfelder Babynahrung, Eis und Gesundheitsprodukte mit gleicher Intensität weitergeführt. Diese Produktsegmente bieten langfristig attraktive zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten milchbasierter Rohstoffe. 
 
Der Fokus liegt jedoch auf dem Ausbau des Geschäfts im Drittland: „Außerhalb von Europa steigt die Nachfrage nach Milchprodukten, während sie in Deutschland und Europa stagniert – bei steigender Milchmenge“, so Rolf Janshen, Geschäftsführer Vertrieb. „Daher ist das internationale Geschäft alternativlos“. Um an der positiven Entwicklung der Märkte teilzuhaben, hat DMK seine Organisation entsprechend ausgerichtet: In neu geschaffenen Bereichen wie Unternehmensentwicklung und Innovationsmanagement werden Wachstumsregionen analysiert, Markteinstiegsstrategien entwickelt und Innovationsprozesse mit gebündeltem Knowhow vorangetrieben. Neben bestehenden Exportmärkten wie beispielsweise Russland, wo DMK bereits seit Jahren insbesondere mit Käse gut im Geschäft ist, wurden ausgewählte asiatische Länder als potenzielle Zielmärkte ausgemacht. Erster Schritt ist die Gründung einer Niederlassung in China bis Ende des Jahres, um den Kontakt zum dortigen Handel oder anderen Vertriebskanälen zu intensiveren. „Viele der Länder sind mittelfristig nicht in der Lage, ihren Bedarf mit eigener Milchproduktion zu decken. Diese Märkte wollen wir, im Sinne unserer Milcherzeuger, nicht unseren Wettbewerbern überlassen“, begründet Dr. Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung, diesen Schritt. (Pressemeldung vom 20.06.2011)
Quelle: DMK| Foto.DMK
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