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Wirtschaft
Wintershall mit Rekordgewinn - Internationale Aktivitäten ausgebaut
Freitag, der 16.März 2012
Wintershall mit Rekordgewinn - Internationale Aktivitäten ausgebaut
Kassel: Der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall hat erstmals in der über 100-jährigen Geschichte des Unternehmens beim Jahresüberschuss die Milliarden-Euro-Grenze übertroffen. Mit dem Anstieg des Umsatzes um plus zwölf Prozent auf 12,1 (2010: 10,8) Milliarden Euro erhöhte sich der Gewinn nach Steuern der BASF-Tochter um 15 Prozent auf 1,1 (0,9) Milliarden Euro. Aufgrund des geringeren Beitrags aus Libyen ging das EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Steuern und Zinsen) dagegen um 10 Prozent auf 2,1 (2010: 2,3) Milliarden Euro zurück. „Unser Jahresergebnis zeigt, dass wir mit der Ausrichtung unseres Unternehmens auf Schwerpunktregionen in Kombination mit ausgewiesenen Partnerschaften und Technologie richtig liegen“, erklärte Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der Wintershall, anlässlich des Jahrespressegespräches des Unternehmens in Kassel. Mit einem bereits vereinbarten Ausbau der gemeinsam mit dem russischen Gasproduzenten OAO Gazprom betriebenen Förderung in Sibirien sowie der Entwicklung der neu entdeckten Lagerstätten in der Nordsee will das Unternehmen in den nächsten Jahren weiter wachsen. Zudem soll das Engagement im arabischen Raum deutlich ausgebaut werden. Zu dem guten Ergebnis 2011 trugen beide Geschäftsbereiche, sowohl die Exploration und Produktion von Öl und Gas als auch der Erdgashandel, bei.
 
„Der Ölmarkt ist zurzeit einem gewaltigen Stresstest ausgesetzt. Nicht zuletzt die Sanktionen gegen den Iran und die angespannte politische Lage haben den Ölpreis weiter nach oben getrieben“, sagte Seele vor Journalisten in Kassel. Das zeige, dass der Ölpreis weiterhin Gradmesser für die weltpolitische und weltwirtschaftliche Gefühlslage ist. Die Wirtschaft werde noch für lange Zeit auf Erdöl angewiesen sein, betonte Seele. Schon jetzt kompensiere der Energiehunger der Schwellenländer alle Energiesparmaßnahmen im Rest der Welt. „Wir gehen daher davon aus, dass bis 2035 der Ölbedarf weiter steigen wird.“ Generell mache die derzeitige Situation auf den Energiemärkten deutlich, dass sich Europa noch stärker neue Quellen und sichere Transportwege erschließen muss. „Wir Europäer müssen lernen, uns in den großen Förderregionen der Welt besser zu positionieren“, sagte Seele. „Das heißt auch Ausbau bestehender Partnerschaften.“ Wie erfolgreich solche Partnerschaften sein können, zeige das Beispiel Deutschland und Russland – vor allem im Erdgashandel. Russland sei zudem auch seit 20 Jahren Deutschlands wichtigster Öllieferant. Seele: „Mit unseren erfolgreichen Erdgas-Gemeinschaftsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, stellt die Partnerschaft zwischen Gazprom und Wintershall sicherlich eine Blaupause für die länderübergreifende Zusammenarbeit im Energiesektor dar.“  
 
Weltweit Rohstoffe sichern   
Als Erdöl- und Erdgasunternehmen ist Wintershall neben Europa und Russland auch in Südamerika, Nordafrika, am Kaspischen Meer sowie zunehmend in der Region Middle East aktiv. Trotz der momentanen, politischen Unsicherheiten will Wintershall gerade in dieser Region das Engagement deutlich verstärken. Neben der Steigerung der Produktion in Libyen will das Unternehmen auch neue Erdgasreserven vor der Küste Katars und in den Vereinigten Arabischen Emiraten erschließen. „Der arabische Raum jenseits von Nordafrika ist für deutsche Öl- und Gasfirmen bisher kaum existent. Doch was Reserven angeht, sind die Golfstaaten auf dem Weltmarkt dominant“, erläuterte der Wintershall-Vorstandsvorsitzende vor Journalisten in Kassel. Darum müssten die deutschen Unternehmen ihre Präsenz vor Ort stärken. Seele: „Wir haben das Know-How, die Technologie, um als attraktive Partner dort aufzutreten.“ Als erstes deutsches E&P-Unternehmen eröffnete Wintershall bereits 2010 eine Repräsentanz in Abu Dhabi, einem der wichtigsten Zentren der Öl- und Gasindustrie in der Golfregion.
  
„Gerade das Wintershall-Engagement in Libyen steht beispielhaft für unser Bekenntnis zu Nordafrika und dem Nahen Osten“, führte Seele weiter aus. Infolge der dortigen Unruhen sei die Produktion an Land im Februar 2011 und vor der Küste im März 2011 eingestellt und erst im September bzw. Oktober des letzten Jahres wieder aufgenommen worden. „Gemeinsam mit unseren libyschen Mitarbeitern haben wir im vergangenen Jahr die Unwägbarkeiten gemeistert. Wir haben unsere Anlagen in Libyen gesichert, gewartet und fit gehalten und waren schneller wieder vor Ort als andere, als es die Situation wieder zuließ. Dank des Einsatzes unserer Kollegen vor Ort konnten wir bereits frühzeitig unsere Produktion in den Konzessionen 96 und 97 in der Wüste wieder aufnehmen“, betonte Seele. Am Jahresende 2011 lag die tägliche Förderrate an Land schon bei durchschnittlich 60.000 Barrel pro Tag. Seele: „Wir verfolgen das Ziel, so schnell wie möglich unsere maximale Anlagenkapazität wieder zu nutzen.“  
 
In Südamerika ist Wintershall in Argentinien an 15 Feldern beteiligt. Im Neuquén-Becken wurden drei Technologieprojekte zur Untersuchung des Shale Gas-Potenzials gestartet. Mit der Beteiligung an zwei chilenischen Blöcken baut Wintershall seine Aktivitäten in Südamerika aus - bereits seit 1978 ist Wintershall auf dem Kontinent tätig. Vor der Küste Feuerlands ist das Unternehmen gemeinsam mit Partnern auf der südlichsten Plattform der Welt aktiv.  

Versorgungssicherheit in Europa 
Neben der weltweiten Suche nach und Förderung von Erdöl und Erdgas bleibt Europa und die benachbarten Fördergebiete die Schwerpunktregion für Wintershall. „Unsere größten Investitionsprojekte befinden sich weiterhin in Norwegen und Russland“, erklärte Seele. „Auf dieser Grundlage wollen wir die Öl- und Gasproduktion in den kommenden Jahren weiter deutlich steigern.“ Allein in der nördlichen Nordsee werden in den kommenden Jahren jährlich 150 Millionen Euro für die Suche nach neuen Lagerstätten eingesetzt. Inklusive der Entwicklung der gefundenen Felder plant Wintershall damit bis zu zwei Milliarden Euro in Norwegen und UK zu investieren. In Norwegen verfügen wir über ein Portfolio von über 40 Lizenzen, dabei hält Wintershall bei mehr als 20 Projekten die Betriebsführung“, so der Wintershall-Vorstand. „Wir sind überzeugt von der Qualität unserer Projekte und haben daher ein ehrgeiziges Ziel für Norwegen gesetzt: Unsere Tagesproduktion soll auf dem norwegischen und britischen Kontinentalschelf von derzeit rund 4.000 Barrel auf 50.000 Barrel Öläquivalent (BOE) steigen.“ So stehen die beiden Ölfelder Knarr und Luno bereits in verschiedenen Phasen der Feldesentwicklung, außerdem konnte das Unternehmen die Anteile am Erfolg versprechenden Maria-Fund von 25 Prozent auf 50 Prozent erhöhen. Im Catcher-Feld vor der Ostküste Schottlands wurden 2011 drei Aufschluss- und Erweiterungsbohrungen erfolgreich durchgeführt.  
Im Oktober 2011 hat das Unternehmen mit der Wingate-Plattform die erste eigenoperierte Erdgasproduktion in der südlichen britischen Nordsee aufgenommen. Die Basisproduktion beträgt zunächst täglich 1,5 Millionen Kubikmeter Erdgas. Eine zweite Bohrung soll die Förderrate auf drei Millionen Kubikmeter Erdgas pro Tag verdoppeln. Damit könnten rund 400.000 Haushalte mit Gas versorgt werden. Mit der Investition von mehr als 50 Millionen Euro in das Wingate-Projekt setzt Wintershall auch ein Zeichen für die Zukunft der Exploration in der südlichen Nordsee. Mit einer Jahresproduktion von rund einer Milliarde Kubikmeter ist Wintershall einer der größten Erdgasproduzenten in dieser Region. 

Ohne Russland geht es nicht 
2011 wurde auch die Grundlage für weiteres Wachstum der BASF-Tochter in Russland gelegt: Gemeinsam mit Gazprom wurde eine Rahmenvereinbarung mit der Absicht unterzeichnet, nach der zwei weitere Blöcke der Achimov-Formation des Urengoi-Gasfeldes in Westsibirien gemeinsam erschlossen werden sollen. „Auf dieser Grundlage erhält Wintershall im ersten Schritt eine 25 Prozent-Beteiligung an den beiden Blöcken IV und V mit der Option, zu einem späteren Zeitpunkt auf 50 Prozent zu erhöhen“, sagte Seele. Die Absichtserklärung sieht weiter vor, dass Gazprom im Gegenzug wertgleiche Beteiligungen an Explorations- und Produktionsprojekten von Wintershall in der Nordsee erhalten soll.  Für die Lagerstätte 1A der Formation, aus der das Gemeinschaftsunternehmen Achimgaz (50% Gazprom / 50% Wintershall) seit 2008 produziert, wurde im vergangenen Jahr die kommerzielle Entwicklung gestartet. Seele: „Derzeit fördern wir dort aus sechs Pilotbohrungen mehr als eine Milliarde Kubikmeter pro Jahr. Mittelfristig wollen wir die Produktion auf ein jährliches Niveau von acht Milliarden Kubikmeter steigern.“  
Für die Suche nach neuen Erdöl- und Erdgaslagerstätten wurden 2011 insgesamt 21 (2010: 23) Aufschluss- und Erweiterungsprojekte abgeschlossen. Bei 10 (2010: 12) Bohrungen stieß Wintershall auf neue Ressourcen.
 
Heimische Rohstoffe und Innovationen sichern 
Rund 14 Prozent des Erdgasbedarfs in Deutschland werden derzeit aus heimischen Lagerstätten gedeckt. Die Produktion kommt auch aus Tight-Gas Lagerstätten, die eine geringe Mobilität des Gases im Speichergestein aufweisen. „Daneben verfügt Deutschland über weiteres noch nicht erschlossenes Potenzial, etwa bei Schiefergas, dem sogenannten Shale Gas“, betonte der Wintershall-Vorstandsvorsitzende. „Allerdings bewerten wir dies konservativer als andere. Dennoch gehört es auch zur Verantwortung eines heimischen Produzenten, das heimische Gesamtpotential zu erforschen“, so Seele. „An diesem Erkundungsprozess beteiligt sich daher auch Wintershall.“ Die Wintershall-Konzessionen „Rheinland“ und „Ruhr“ erstrecken sich räumlich über ein Areal von 3900 Quadratkilometern und reichen von der deutsch-niederländischen Grenze im Westen bis in das Sauerland im Osten.
 
„Unsere Aktivitäten beschränken sich ausschließlich auf geologische Vorerkundungen zur Bewertung des Ressourcenpotenzials möglicher unkonventioneller Lagerstätten in den Gebieten“, erläuterte Seele. Tiefbohrungen oder Frac-Operationen seien dabei nicht geplant. „Die Rohstoffförderung in Deutschland ist aufgrund sehr schwieriger geologischer Rahmenbedingungen technologisch anspruchsvoll und oft nur mit erheblichem Mehraufwand und Spezialtechniken überhaupt möglich“, so Seele weiter. Die Kombination modernster Technik und innovativer Fördermethoden zur verbesserten Ausbeute immer komplexerer Lagerstätten ist die Qualität, mit der sich Wintershall am Markt aufstellt. „Das macht Wintershall zu einem begehrten Partner in der Branche.“ Die Tight Gas-Technologie aus Deutschland, wie derzeit mit dem Projekt Düste Z10 in Barnstorf, setzt Wintershall auch in Russland und in Argentinien ein. Die Technologie gehöre zum lange erprobten Standardrepertoire von Wintershall. Seele: „Und sie eröffnet neue Perspektiven auch für Deutschland.“ 
 
Ölproduktion 2011 durch die Ereignisse in Libyen beeinträchtigt 
Die Erdöl- und Erdgasproduktion von Wintershall ging 2011 vor allem auf Grund des mehrmonatigen Produktionsstopps in Libyen um 15 Prozent auf 1131 Millionen BOE zurück, 2010 hatte das Unternehmen 133 Millionen BOE gefördert. Die Erdgasförderung konnte mit rund 88 Millionen BOE weitgehend konstant gehalten werden. 2012 soll die Produktion, auch infolge der sich stabilisierenden Lage in Libyen wieder steigen. Die Ölproduktion konnte bereits wieder auf 60.000 Barrel am Tag stabilisiert werden. Die sicheren Erdöl- und Erdgasreserven des Unternehmens erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2010 um drei Prozent auf 1.156 Millionen BOE. Dieser Anstieg ist hauptsächlich Folge der erstmaligen Einbeziehung der Mengen aus dem Achimgaz-Projekt, bei dem nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase mit der kommerziellen Feldesentwicklung begonnen wurde. Die rechnerische Reichweite, die sich auf den Wintershall-Anteil an der Förderung im Jahr 2011 und auf den Reservenbestand am Jahresende bezieht, beläuft sich auf 11 Jahre (2010: 10 Jahre). Die 2011 geförderten Mengen wurden zu 131 Prozent ersetzt. Für 2012 
1 In dieser Menge sind Anteile Dritter enthalten, die auf die Beteiligung von Gazprom an der deutschen Wintershall-Gesellschaft entfallen, die die libyschen Konzessionen 96 und 97 hält. Produktionsmengen aus dem westsibirischen Achimgaz-Projekt sind durch den Eintritt in die kommerzielle Produktionsphase ab dem 18. November 2011 berücksichtigt. 
 
Erwartet Wintershall, dass ihre Produktionsmengen infolge der sich stabilisierenden Lage in Libyen steigen und rechnet deshalb mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnisverbesserung im Arbeitsbereich Exploration & Produktion.   Erdgasabsatz wächst  
Positive Ergebnisse konnte Wintershall auch im zweiten Geschäftsbereich, dem Erdgashandel, erzielen. „Trotz eines schwierigen Marktumfeldes mit milden Wintertemperaturen und höherem Wettbewerbsdruck waren die Ergebnisse des Jahres 2011 auf dem Niveau des Vorjahres“, erläuterte der Wintershall-Vorstandsvorsitzende. Der Gesamtabsatz aller drei mit Gazprom betriebenen Joint-Venture-Gesellschaften (WINGAS, WIEH und WIEE) lag mit 417 Milliarden Kilowattstunden um ein Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT beim Erdgashandel stieg von 416 im Jahr 2010 auf 425 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Auch 2012 will Wintershall den Absatz im Erdgashandel trotz des weiterhin intensiven Wettbewerbs steigern. Auf Grund des nach wie vor anhaltenden Margendrucks wird jedoch bei deutlich höherem Umsatz von einem rückläufigen Ergebnis ausgegangen.
 
Auf dem deutschen Heimatmarkt gehört WINGAS, das größte, mit Gazprom betriebene Joint Venture, mit einem Anteil von rund 20 Prozent inzwischen zu den größten Erdgaslieferanten. Daneben ist das Unternehmen noch in Frankreich, Dänemark, der Tschechischen Republik, Österreich, den Niederlanden und vor allem Belgien und Großbritannien in der Erdgasversorgung tätig.  Rund 45 Prozent des gesamten Erdgasabsatzes werden mittlerweile in den europäischen Nachbarländern erzielt. Dieser Wert soll weiter gesteigert werden. Neben den Märkten in Großbritannien und Belgien will das Unternehmen vor allem in den Niederlanden überdurchschnittlich wachsen. 2011 erzielte WINGAS einen Absatz von 305 Milliarden Kilowattstunden (kWh) nach 318 Milliarden im Vorjahr. Der Verringerung von vier Prozent fällt jedoch deutlich kleiner aus als der Rückgang des Gesamtverbrauchs von Erdgas in Europa (EU-27) von minus 10 Prozent. 
 
Einen Beitrag zur sicheren Versorgung mit Erdgas leistet Wintershall unter anderem mit ihrer Beteiligung an der Ostsee-Pipeline Nord Stream, deren erster Strang Ende 2011 in Betrieb genommen werden konnte und dem Bau der beiden deutschen Anbindungsleitungen OPAL (in Betrieb) und NEL (in Bau). Neben der Nord Stream will sich die BASF-Tochter auch an dem Bau des Offshore-Teils der Erdgasleitung South Stream durch das Schwarze Meer beteiligen – eine entsprechende Erklärung wurde mit Gazprom 2011 unterzeichnet. Mit der South Stream soll Ende 2015 eine neue Transportmöglichkeit für russisches Erdgas nach Südost- und Südeuropa geschaffen werden. Seele: „Gerade die Engpass-Situation vor einigen Wochen hat gezeigt, dass wir uns noch stärker für eine neue Qualität der Versorgungssicherheit einsetzen müssen. Darum engagiert sich Wintershall im South Stream-Projekt.“ Mit dem Leitungsprojekt bekommen die südosteuropäischen Länder eine direkte und verlässliche Verbindung mit den Gasquellen in Russland. Für das Milliardenprojekt sei bereits eine Machbarkeitsstudie begonnen worden, auf deren Grundlage bis Ende 2012 die finale Investitionsentscheidung erfolgen solle, erläuterte Seele: „Ich bin zuversichtlich, dass wir wie bei Nord Stream auch bei South Stream den Zeitplan einhalten werden.“ Wintershall wird mit der Beteiligung an South Stream zusätzliche Gasmengen für die Handelstochter Wintershall Erdgashandelshaus WIEE erhalten, die so ihre Position in Bulgarien und Rumänien ausbauen und neue Märkte in Südosteuropa erschließen kann.  
 
Gesamtausblick 
„Für das Jahr 2012 gehen wir davon aus, dass der Ölpreis auf dem Vorjahresniveau liegen wird“, sagte Seele. „Auf dieser Basis und auf Grund der Wiederaufnahme der Erdölförderung in Libyen Ende 2011 erwarten wir einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis“, so der Wintershall-Vorstandsvorsitzende. 
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen 
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. 
 
Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit mehr als 80 Jahren in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas aktiv. Wintershall konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Nordafrika, Südamerika sowie Russland und der Raum am Kaspischen Meer. Ergänzt werden die Aktivitäten zunehmend durch Exploration in der Region Middle East. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2000 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. Mit den gemeinsam mit der russischen Gazprom betriebenen Erdgashandels- und Transportgesellschaften ist die BASF-Tochter auch ein wichtiges Erdgasversorgungsunternehmen auf dem deutschen und europäischen Markt.  (Pressemeldung vom 15.02.2012)
Quelle: Wintershall Holding GmbH | Foto: Wintershall
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