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Wirtschaft
GE Innovation Barometer: Deutschlands Wirtschaft selbstbewusst
Freitag, der 2.März 2012
GE Innovation Barometer: Deutschlands Wirtschaft selbstbewusst
Frankfurt: Heute hat GE die Ergebnisse des zweiten jährlichen „GE Innovation Barometer“ für Deutschland bekanntgegeben. Laut Studie hat der Standort Deutschland eine ausgezeichnete Reputation wenn es um das Thema Innovation geht. 48 Prozent der knapp 3.000 befragten Führungskräfte aus 22 Ländern sehen Deutschland unter den Top 3 Innovationsführern. Damit liegt Deutschland bei der Frage nach den innovativsten Ländern auf Platz zwei, hinter den USA und vor Japan. Auch die deutschen Führungskräfte bewerten die Reputation der Bundesrepublik besonders positiv: 99 Prozent glauben, dass Deutschland besonderes Ansehen für seine Innovationen genießt. Ein ähnlich gutes Ergebnis wurde nur in Israel und Schweden erreicht.
 
Mehr als 8 von 10 der deutschen Teilnehmer (84%) sind der Meinung, dass sich die Rahmenbedingungen für Innovationen hierzulande in den vergangenen fünf Jahren verbessert haben. Die Weltwirtschaftskrise hatte einen weitaus geringeren Einfluss auf die Innovationsfähigkeit Deutschlands als im internationalen Vergleich. Das lässt auf eine stabilere deutsche Wirtschaft während der Krise schließen. Dennoch glauben über die Hälfte der deutschen Führungskräfte (61 %), dass Unternehmen wegen der Krise weniger Risiko eingehen.
 
„Die Studie bestätigt Deutschlands Stellung als Kernmarkt für Innovationen“, sagt Dr.-Ing. Carlos Härtel, Leiter des GE Global Research Center Europe. „Das Land war schon immer in einer starken Wettbewerbsposition, dank einer langen Tradition in Sachen Produkt- und Prozessinnovationen. Das ist einer der Gründe, warum GE sein europäisches Forschungszentrum in Garching bei München betreibt und kontinuierlich investiert, um seine F&E-Kapazitäten hierzulande weiter auszubauen. Doch um Deutschlands Spitzenposition in der Innovations-Champions League auch über die nächsten Jahre zu sichern, müssen wir gemeinsam mit Politik, anderen großen und mittelständischen Unternehmen sowie der Gesellschaft daran arbeiten, die entsprechenden Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.“
 
Welche Herausforderungen es dabei zu bewältigen gilt geht aus der Studie hervor: Die deutschen Führungskräfte bewerten die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für Innovationen als „ungünstig“. Auf einer 100-Punkte-Skala für die Bewertung des Innovationsumfeldes liegt Deutschland mit 54 Punkten 4 Punkte unter dem Ergebnis des Vorjahres. Angeführt wird der Innovation Environment Index in diesem Jahr von Israel mit 78 Punkten.
 
Die deutschen Teilnehmer der Befragung sind überdurchschnittlich unzufrieden mit der Risikobereitschaft der Gesellschaft als Teil des Innovationsprozesses, der Geschwindigkeit mit der neue Produkte Marktreife erlangen sowie den Handelsvorschriften. Während zudem die Verteilung von Ressourcen und Budgets für das Bildungssystem bemängelt wird, sind die Befragten überdurchschnittlich zufrieden mit der Vorbereitung der Nachwuchsführungskräfte durch Schulen und Universitäten. Außerdem loben sie die F&E-Partnerschaften mit den Hochschulen.
 
Besonders die Automobilbranche könnte von einem verbesserten Innovationsumfeld profitieren und so ihre Gewinne steigern und neue Arbeitsplätze schaffen. Das bestätigt ein Fünftel (21%) der Befragten. Jeweils 16 Prozent schreiben der Energie- und Gesundheitsbranche das größte von Innovation getriebene Wachstumspotenzial zu.
 
Darüber hinaus zeigen sich die deutschen Führungskräfte optimistisch, dass Innovationen auch die Lebensqualität verbessern:
  • 95 Prozent sehen Innovationen als wichtigste Zutat für eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft
  • 94 Prozent erkennen in Innovationen einen wichtigen Jobmotor
  • 76 Prozent sind davon überzeugt, dass Innovationen die Wirtschaft grüner machen
  • 70 Prozent glauben daran, dass die wichtigsten Innovationen des 21. Jahrhunderts gesellschaftliche Bedürfnisse stillen werden

Rund zwei Drittel (65%) der Befragten sind sich einig, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert völlig andere Wege bei ihren Innovationsprozessen gehen müssen als in der Vergangenheit. 82 Prozent sind davon überzeugt, dass es in Zukunft bei dem Thema Innovation vermehrt um Partnerschaften und Kooperationen gehen wird. Zudem sagen 43 Prozent der deutschen Führungskräfte voraus, dass der Mittelstand Innovationsmotor der kommenden Dekade wird. Mit dieser Einschätzung liegt Deutschland 15 Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt.

„Bei GE arbeiten wir bereits daran, dass Innovationsmodell der Zukunft umzusetzen“, hebt Carlos Härtel hervor. „In der näheren Zukunft werden wir an unserem Standort in Garching bei München ein Innovationszentrum für Kunden errichten, in dem unsere Entwickler zusammen mit großen und mittelständischen Kunden an gemeinsamen Projekten arbeiten. Der erste Schritt im Aufbau dieser Forschungs- und Entwicklungseinheit ist eine virtuelle Plattform, auf der sich 500 GE Wissenschaftler und Technologen aus verschiedenen GE Geschäftsbereichen in ganz Deutschland miteinander vernetzen. Ein neues Online-Portal ermöglicht darüber hinaus Kunden und GE Mitarbeitern einen unkomplizierten Austausch von Daten und Informationen, um die gemeinsamen Projekte zügig voranzutreiben.“
 
Weitere Informationen zum GE Innovation Barometer und detaillierte Ergebnisse finden Sie unter: www.GE.com/innovationbarometer.
 
Über das Innovation Barometer:
Das Marktforschungsunternehmen StrategyOne befragte im Auftrag von GE zwischen dem 15. Oktober und dem 15. November 2011 2.800 Führungskräfte von Unternehmen aus 22 Ländern telefonisch. Alle Befragten sind direkt in den Innovationsprozess in ihren Unternehmen eingebunden und üben leitende Managementpositionen aus. In den folgenden Ländern wurde die Befragung durchgeführt: Algerien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Israel, Japan, Mexiko, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Singapur, Schweden, Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die USA. (Pressemeldung vom 29.02.2012)
Quelle: General Electric Deutschland Holding GmbH | Foto: GE
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