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Wirtschaft
Merck präsentiert auf der ASCO 2018 Update zu Tepotinib bei fortgeschrittenem Lungenkrebs
Dienstag, der 5.Juni 2018
Merck präsentiert auf der ASCO 2018 Update zu Tepotinib bei fortgeschrittenem Lungenkrebs
Darmstadt: Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass die zielgerichtete Prüftherapie Tepotinib* in einer laufenden Phase-II-Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) mit MET-Exon-14-Skipping-Mutation klinische Aktivität gezeigt hat. Daten der VISION-Studie werden auf der Jahrestagung 2018 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vom 1. bis 5. Juni 2018 in Chicago (USA) vorgestellt.
 
„Für Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom, deren Tumoren MET-Exon-14-Skipping als Mutation aufweisen, stehen nur begrenzt Behandlungsoptionen zur Verfügung und die Therapieergebnisse sind bei ihnen in der Regel schlecht“, sagte Prüfärztin Dr. Enriqueta Felip, Onkologin am spanischen Vall d’Hebron Institute of Oncology (VHIO). „Über die Hälfte der Patienten in der Phase-II-Studie VISION wies ein bestätigtes Ansprechen gemäß Prüfarztbewertung auf. Dies verdeutlicht das Potenzial von Tepotinib und die Notwendigkeit einer weitergehenden Prüfung dieser Behandlungsoption für die personalisierte Medizin.”
 
Erste Daten aus der Phase-II-Studie VISION zu Tepotinib bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit MET-Exon-14-Skipping-Mutation werden heute von 11:30 – 12:45 Uhr Ortszeit im Rahmen der Posterdiskussionsrunde „Lung Cancer—Non-Small Cell Metastatic“ auf der ASCO vorgestellt. Die Behandlung mit Tepotinib führte gemäß Prüfarztbewertung bei 53,6 % (15/28) zu einer bestätigten Voll- oder Teilremission sowie stabilem Krankheitszustand bei 17,9 % (5/28) der Patienten. Basierend auf einer unabhängigen Bewertung der aktualisierten Daten von 28 Patienten (Patienten mit wenigstens 2 Bewertungen nach Baseline oder Abbruch aus irgendeinem Grund) hatten 42,9 % (12/28) eine Teilremission und 21.4 % (6/28) eine stabile Erkrankung.
 
In dieser laufenden Studie decken sich die Sicherheitsdaten mit denen aus vorherigen Studien. Bisher wurden keine neuen Sicherheitssignale identifiziert. Bei insgesamt 26 von 38 Patienten mit verfügbaren Daten traten behandlungsbedingte Nebenwirkungen (TRAEs) auf. Hierbei handelte es sich in den meisten Fällen um ein peripheres Ödem vom Schweregrad 1/2 (13 Patienten) und Diarrhö (10 Patienten). Sieben Patienten berichteten TRAEs Grad 3, darunter asymptomatische Amylaseerhöhung (2 Patienten) und je ein Fall von Asthenie, generalisiertem Ödem, erhöhter Aspartataminotransferase, Gamma-Glutamyltransferase oder Lipase, Hyperkaliämie, Schwindel und Pneumonie. Bei vier Patienten kam es zu schwerwiegenden TRAEs mit je einem Fall von Pneumonie, generalisiertem Ödem, Asthenie und Schwindel sowie interstitieller Lungenerkrankung. Die VISION-Studie nimmt weiterhin Patienten mit MET-Exon-14-Skipping-Mutation in Europa, Japan und den USA auf.
 
„Diese Daten unterstützen unsere Pläne, die klinische Entwicklung von Tepotinib bei diesem besonders aggressiven, fortgeschrittenen Lungenkrebs fortzusetzen. Patienten mit dieser Form des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms haben aktuell eine schlechte Prognose und begrenzte Behandlungsoptionen“, sagte Dr. Luciano Rossetti, Executive Vice President und globaler Leiter der Forschung und Entwicklung im Biopharma-Geschäft von Merck. „Tepotinib ist eine wichtige Prüftherapie der Spätphase und ein Hauptelement unseres strategischen Fokusses auf innovative Arzneimittel für die personalisierte Medizin.“
 
Tepotinib aus der unternehmenseigenen Forschung von Merck ist ein in der Prüfung befindlicher Inhibitor der c-Met-Rezeptor-Tyrosinkinase. Veränderungen des c-Met-Signalwegs sind bei verschiedenen Krebsarten zu finden und korrelieren mit aggressivem Tumorverhalten und schlechter klinischer Prognose. Tepotinib wurde mit dem Potenzial konzipiert, die Therapieergebnisse bei aggressiven Tumoren mit schlechter Prognose und diesen spezifischen Mutationen zu verbessern. Im März hat das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MHLW) mit der sogenannten SAKIGAKE-Kennzeichnung für Tepotinib den Status der beschleunigten Prüfung bei Patienten mit NSCLC erteilt, deren Tumoren MET-Exon-14-Skipping als Mutation aufweisen.
 
Neben dem Update zu Tepotinib stellt Merck auf der ASCO 2018 Daten aus seiner Onkologie- und Immunonkologie-Pipeline vor, darunter Daten zur Prüfsubstanz M7824 für die Immuntherapie und aus dem Portfolio zu DNA-Reparatur. Merck will ein breites Spektrum an Zielstrukturen (Targets) untersuchen und verfolgt dabei kreative wissenschaftliche Ansätze zur Entwicklung neuartiger Therapien für schwierig zu behandelnde Krebserkrankungen.
 
*Tepotinib ist vorgeschlagene generische Wirkstoffname (International Nonproprietary Name, INN) für den c-Met-Kinaseinhibitor (MSC 2156119J). Tepotinib befindet sich derzeit in der klinischen Prüfung und ist weltweit in keiner Indikation zugelassen.  (Pressemeldung vom 05.06.2018)
Quelle: Merck KGaA | Foto: Merck KGaA
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