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Kultur
Messe Bremen: 9. Leben und Tod - alles um die Zeit am Lebensende, das Sterben und die Trauer.
Mittwoch, der 2.Mai 2018
Messe Bremen: 9. Leben und Tod - alles um die Zeit am Lebensende, das Sterben und die Trauer.
Bremen: Zum neunten Mal dreht sich in der Messe Bremen am Freitag und Samstag, 4. und 5. Mai, alles um die Zeit am Lebensende, das Sterben und die Trauer. Spannende Persönlichkeiten berichten ebenso wie Bremer Studenten über ihre Arbeit mit dem Tod. Den Eröffnungsvortrag hält Nikolaus Schneider, ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland. Bürgermeister Carsten Sieling hat die Schirmherrschaft für die 9. LEBEN UND TOD übernommen. Wir haben uns vorab umgeschaut und einige interessante Themen für Sie zusammengestellt, Messe Bremen:
 
Die Arbeit mit dem Tod: Viele Menschen sind von Berufs wegen eng mit dem Tod verbunden. Doch was treibt sie an, diesen Weg einzuschlagen? In der Podiumsdiskussion „Beruf Tod – Berufung mit Leib und Seele“ geben Tatortreinigerin Antje Große Entrup, Profiler Axel Petermann, Bestatter Eric Wrede, Hospizkoch Ruprecht Schmidt sowie der ehemalige Kriegsjournalist Ralf Finke Einblicke in ihre Arbeit. „Neben klassischen Berufen rund um den Tod gibt es auch jene, die man nur aus dem Fernsehen kennt. Wir wollen Fachbesuchern und Laien Einblicke in diese eher exotischen Tätigkeiten geben“, sagt Projektleiterin Meike Wengler. Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer führt durch die Diskussion. 
(Samstag, 5. Mai, 14.30 bis 16.00 Uhr, Forum)
 
„Was bleibt?“ – Ausstellung der Hochschule für Künste: Von der innovativen und nachhaltigen Gestaltung von Särgen und Urnen bis hin zu einem Datenspendeausweis für soziale Netzwerke: Im Rahmen ihres Studiums beschäftigen sich Studenten der Hochschule für Künste (HfK) in Bremen mit dem Lebensende. Fünf von ihnen präsentieren ihre Projekte in einer Ausstellung unter dem Titel „Was bleibt?“. (Halle 6, Stand 6 A 20)
 
Digitaler Nachlass: Joris Wegner ist Student an der HfK Bremen. Er hat ein elektronisches Ouija-Board entwickelt – traditionell bekannt als Hilfsmittel beim Gläserrücken. Wegners erweitertes Ouija speichert Informationen aus dem Facebook-Gedenkprofil eines Verstorbenen. „Mit einer herkömmlichen Computertastatur kann der Nutzer so in gewisser Weise mit dem Toten kommunizieren: Wird die Antwort auf eine Frage im Profil gefunden, wird sie durch einen Schieber mithilfe einer computergesteuerten magnetischen Konstruktion buchstabiert“, erklärt Wegner. Die Arbeit reflektiert dabei nicht nur den digitalen Umgang der Hinterbliebenen mit dem Tod im Umfeld von sozialen Netzwerken, sondern macht auch die Unsterblichkeit persönlicher Daten im Internet deutlich. 
(Halle 6, Stand 6 A 20)
 
Mit Sport gegen die Trauer: 2013 verlor Katrin Biber ihre jüngere Schwester auf tragische Weise: ermordet vom eigenen Freund. Sie begann, sich mit den körperlichen Folgen der Trauer auseinanderzusetzen und lernte, ihren Verlust mit Hilfe von Sport zu verarbeiten. Heute bietet sie mit ihrem Programm „Seelensport – Trauer in Bewegung“ anderen Betroffenen Hilfe an. In Gruppenkursen, Einzel- und Online-Trainings erhalten Interessierte Bewegungsabläufe, die speziell für Trauernde erstellt wurden und sich an ihren Gefühlen orientieren. (Freitag, 4. Mai, 11.00 bis 11.30 Uhr, Kleines Forum)
 
Individuelle Urnen aus dem 3D-Drucker: Das Bremer Unternehmen OPAL – Postforma© fertigt Urnenunikate mit Hilfe eines 3D-Druckers – nach individuellen Wünschen, ressourcenschonend und ohne die Erzeugung von Abfallprodukten. Die Idee dazu entstand während der Diplomarbeit von Peter Schwartz an der Bauhaus-Universität Weimar. Auf der Messe präsentiert er sein Produkt, das mittlerweile bei führenden Bestattungsunternehmen erhältlich ist. (Halle 6, Stand 6 C 11)
 
Sternenkinder I: Wenn ein Foto das einzige Andenken ist, was von einem Kind bleibt – immer wieder erblicken Babys mit einem Gewicht von 500 Gramm oder weniger viel zu früh das Licht der Erde. Die sogenannten Sternenkinder sterben vor, während oder kurz nach der Geburt. Um den betroffenen Eltern eine Erinnerung zu schaffen, haben sich deutschlandweit Fotografen zusammengeschlossen, um ehrenamtlich Fotos von jenen kleinen Wesen zu machen. Die LEBEN UND TOD bietet in diesem Jahr erstmals einen Workshop, der sich diesem Thema widmet. Im ersten Teil berichtet Birgit Rutz von Hope’s Angel (Stand 6 F 20) den 25 Teilnehmern aus ganz Deutschland von der emotionalen Komponente, die diese Aufgabe birgt. Im zweiten Teil lernen die Amateur- und Profifotografen von Kai Gebel, Gründer des Projekts mein-sternenkind.org (Stand 6 C 41), die Voraussetzungen und Möglichkeiten kennen. (Samstag, 5. Mai, 13.30 bis 17.00 Uhr)
 
Sternenkinder II: Wenn eine Schwangerschaft nicht 40 Wochen dauert, sondern sich das Baby viel zu früh auf die Reise ins Leben begibt, beginnt die ehrenamtliche Arbeit von Sternenzauber & Frühchenwunder. Die Mitglieder nähen, stricken und häkeln passende Kleidung und basteln Andenken für Frühchen und Sternenkinder und stellen diese den Eltern kostenlos zur Verfügung. Sie setzen dort an, wo die handelsübliche Ware versagt. Seine Arbeit stellt der Verein im Rahmen der Messe vor. (täglich in Halle 6, Stand 6 D 53)
Sarggeschichten auf YouTube: Braucht man zum Sterben einen Arzt? Was kann man sagen, wenn jemand gestorben ist? Und was ist eigentlich ein Hospiz? Zwei Berliner, ein Bestatter und eine Seelsorgerin, gehen diesen Fragen in ihren Kurzfilmen nach dem Vorbild der „Sendung mit der Maus“ nach. Im Fokus stehen die Themen Sterben, Tod und Trauer. Immer dabei ist ihr markanter roter Sarg. (Halle 6, Stand 6 E 32)
 
Trauer und Literatur I: Muriel Marondel ist Ende 20 als der Krebs ihren Vater aus dem Leben scheidet. Sein Tod wirft die junge Journalistin vollkommen aus der Bahn. In ihrer Lesung „,Lieber Tod, wir müssen reden‘ – Warum Trauer voll Okay ist“ schildert sie ihre Erlebnisse und macht deutlich: Wir können alles, nur nicht trauern. 
(Freitag, 4. Mai, 13.30 bis 14.15 Uhr, Forum)
 
Trauer und Literatur II: Wie trauert man richtig und wie überlebt man pietätlose Kommentare hilfloser Mitmenschen? Anna Funck steht mit Anfang 30 Mitten im Leben als der Tod ihrer Mutter ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Sie ist nicht spirituell, macht kein Yoga und glaubt nicht an Gott, doch Anna will ihre Trauer anpacken und trifft auf ihrem Weg Bestatter, Pastoren, Ärzte, Seelenverwandte und speziell Erleuchtete. In ihrer Lesung präsentiert sie ihr etwas anderes Trauerbuch mit pragmatischen Tipps. 
(Freitag, 4. Mai, 11.00 bis 11.45 Uhr, Forum)
 
Trauer und Literatur III: In ihrem Buch „Weiter als das Ende“ begibt sich Flor Schmidt nach dem Unfalltod ihres Sohnes auf Spurensuche und sucht nach Wegweisern, die sie zurück ins Leben führen. Schließlich findet sie auf ihrem Weg eine intensive innere Verbindung zu ihrem verstorbenen Sohn, die ihr hilft, das Leben so anzunehmen und zu lieben wie es ist – und das Vertrauen, dass der Tod nicht nur das Ende, sondern auch ein neuer Anfang sein kann. (Samstag, 5. Mai, 13.15 bis 14.00 Uhr, Forum)
 
Tröstende Pfoten: Durch den Einsatz professionell ausgebildeter Therapiehunde möchte der Verein „Tröstende Pfoten“ schwerkranken Menschen mit einer lebensverkürzenden Diagnose Mut machen, Trost und Freude spenden. Auf der LEBEN UND TOD präsentieren sie ihre Arbeit und geben Einblicke in die Ausbildung von Therapiehunden. 
(Halle 6, Stand 6 E 23)
 
(Pressemeldung vom 02.05.2018)
Quelle: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena | M3B GmbH | Foto: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena
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