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Wissenschaft
Bremen: Raumfahrt-Wissenschaft an 16 Theken - „Science goes public!“
Donnerstag, der 12.April 2018
Bremen: Raumfahrt-Wissenschaft an 16 Theken - „Science goes public!“
Bremen: Letzte Runde für den Wissensdurst: Die Veranstaltungsreihe „Science goes public!“ bringt noch einmal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bremer und Bremerhavener Lokale. Zum Abschluss der Reihe im Frühjahr fällt die Wahl schwer –am Donnerstag, 12. April 2018, geht es an gleich 16 Orten rund ums Weltall. Anlass sind das Bremer Raumfahrtjahr „Sternstunden 2018“ und die Yuri’s Night, dem Jahrestag des ersten bemannten Fluges ins All, der an diesem Tag weltweit gefeiert wird.
 
Auf dem Programm steht zum Beispiel „Der Bremer Maulwurf auf dem Mars“ im Tequila in der Bremer Neustadt. Denn Bremen bohrt den Mars an: Am 5. Mai startet die NASA-Mission InSight zum Nachbarplaneten, um mehr über seinen inneren Aufbau zu erfahren. Mit dabei ist dann auch die HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) genannte Wärmeflusssonde des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Eine der Hauptkomponenten ist der „Mole“, eine Art elektromechanischer Maulwurf, der im Bremer Institut für Raumfahrtsysteme entwickelt wurde. Ausgerüstet mit aktiven und passiven Sensoren, wird er helfen den, Aufbau von Gesteinsplaneten und deren Entstehungsgeschichte besser zu verstehen. Systemingenieur Olaf Krömer berichtet in seinem Vortrag von der Mission, dem Instrument, dem Bremer Anteil und welche wissenschaftlichen Fragestellungen dahinter stecken.
 
Vielen Fragen widmet sich auch Ariane Wyen, Ingenieurin für Luft- und Raumfahrttechnik und Strukturanalyse bei der OHB Systems AG, im Wohnzimmer im Viertel. Bei „Mit dem Tesla zum Mars“ dreht sich alles um kommerzielle Raumfahrt und Weltraumtourismus. Welche Visionen gibt es und welche Initiatoren stecken dahinter? Wie sieht die Technik aus und was muss noch entwickelt werden? Was wird ein Ticket ins All kosten? Werden unsere Kinder in den Schulferien auf dem Mond spazieren? Wird es SpaceX zum Mars schaffen? Und vor allem, wieso möchten Menschen überhaupt ins All fliegen? Auch die Frage, ob die Zuhörenden ins All fliegen würden, kann hoffentlich geklärt werden.
 
Um „Raumfahrt gestern – heute – morgen“ geht es im Kukoon. Vor mehr als einem halben Jahrhundert flog der erste Mensch in den Weltraum: am 12. April 1961 umrundete Juri Gagarin einmal die Erde. Heute leben sechs Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt an Bord der Internationalen Raumstation und arbeiten und forschen gemeinsam in der Schwerelosigkeit. Das Morgen wird insbesondere von privaten Unternehmen wie zum Beispiel Space X von Elon Musk vorbereitet. Der ehemalige Astronaut Dr. Gerhard Thiele erklärt am Beispiel der Shuttle Radar Topographie Mission (SRTM), welche Fortschritte in den vergangenen fünfeinhalb Jahrzehnten erreicht worden sind und wie der Blick auf die Erde unser Bild von der Erde verändert. Raumfahrt ist nicht der wichtigste, jedoch ein wesentlicher Schritt auf dem Weg in unsere Zukunft. Wie faszinierend diese sein kann zeigt die Begeisterung, die gerade die Erfolge privater Raumfahrtunternehmen auslösen, wie zum Beispiel der Start der Falcon Heavy von Space X im Februar diesen Jahres. Und so rücken nach mehr als vier Jahrzehnten in der Erdumlaufbahn Mond und Mars zunehmend in den Mittelpunkt der astronautischen Raumfahrt.
 
Man sieht sie nicht, man kann sie nicht riechen oder schmecken, aber trotzdem ist sie da. Man kann dunkle Materie indirekt über die gravitative Anziehung „sehen“. Dies zeigt sich im Verhalten von Galaxien oder Galaxienclustern, im Verhalten von Licht oder überhaupt, wie das Universum heute aussieht. Oder ist die dunkle Materie doch keine Materie, sondern ganz was anderes? Dies stellt eines der größten offenen Probleme der heutigen Physik und Astronomie dar. Davon berichtet Prof. Claus Lämmerzahl, Direktor für Weltraumwissenschaften am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, in seinem Vortrag „Was ist dunkle Materie?“ im Kuß Rosa in der Neustadt.
 
Das komplette Programm mit allen weiteren Veranstaltungen und Informationen gibt es unter www.sciencegoespublic.de. Los geht es jeweils um 20.30 Uhr, bis auf eine Ausnahme: Der Vortrag „60 Jahre Raumfahrt“ im Olbers-Planetarium Bremen beginnt bereits um 18 Uhr. 
 
Das Bremer Raumfahrtjahr „Sternstunden 2018“
 
Die Sterne stehen günstig für den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen. Er gehört mit circa 12.000 Beschäftigten, mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungsinstituten zur Weltspitze. Auch deshalb ist Bremen 2018 Gastgeberstadt des International Astronautical Congress (IAC). Die weltweit wichtigste Raumfahrttagung führt vom 1. bis 5. Oktober etwa 4.000 Teilnehmende aus über 60 Ländern an die Weser. Aus diesem Grund veranstalten mehr als 60 Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft, Vereinen und engagierte Privatpersonen das Raumfahrtjahr Bremen STERNSTUNDEN 2018. Bis Oktober erwartet die Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Gäste der Stadt ein vielfältiges Programm mit über 150 Veranstaltungen und Aktionen. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH koordiniert das Raumfahrtjahr im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. (Pressemeldung vom 12.04.2018)
Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH | Foto: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
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