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Wirtschaft
Bosch eröffnet IT-Campus in Stuttgart-Feuerbach
Donnerstag, der 19.Oktober 2017
Bosch eröffnet IT-Campus in Stuttgart-Feuerbach
Stuttgart: Mit dem neuen IT-Campus hat die Bosch-Gruppe in Stuttgart-Feuerbach ein Kompetenzzentrum eröffnet, in dem die Fäden der weltweiten Bosch-IT zusammenlaufen. Rund 2 000 des 7 500 Mitarbeiter großen Bereichs arbeiten auf dem hochmodernen Campus, der den Transformationsprozess von Bosch hin zu einem IoT-Unternehmen weiter beschleunigt. „Internetfähige Produkte und datenbasierte Dienstleistungen tragen immer stärker zu unserem Wachstum bei. Entsprechend ändert sich auch die Rolle unserer IT. Ging es früher hauptsächlich darum, die weltweite IT-Infrastruktur von Bosch zu erweitern, Anwender zu unterstützen und PCs oder Monitore bereitzustellen, konzentriert sich der Bereich immer stärker darauf, innovative IT- und Softwarelösungen voranzutreiben“, sagt Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und zuständig für IT. „Der Campus ist unser neuer zentraler Hub zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Er vereint das Beste aus zwei Welten. Zu den Produkten und Erfahrungen eines über Jahrzehnte etablierten Technologie-konzerns kommt die Dynamik eines jungen IT-Unternehmens. Zudem ist der Neubau ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort Stuttgart.“
 
„Der Campus ist unser neuer zentraler Hub zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Er vereint das Beste aus zwei Welten. Zu den Produkten und Erfahrungen eines über Jahrzehnte etablierten Technologie-konzerns kommt die Dynamik eines jungen IT-Unternehmens. Zudem ist der Neubau ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort Stuttgart.“  Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch 
 
Wandel der Bosch-IT: schnellere Projekte, kürzere Markteinführungszeiten
„Unsere IT wandelt sich vom Kostenfaktor zu einer Kernkompetenz. Denn sie wird Teil des Produktes und seiner begleitenden Services“, so Dr. Elmar Pritsch, Chief Information Officer und IT-Chef der Robert Bosch GmbH. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 jedes neue elektronische Produkt zu vernetzen und darauf basierende Services zu entwickeln. Damit dies noch besser gelingt, konzentriert künftig jeder Unternehmensbereich seine digitalen Aktivitäten bei einem Business Chief Digital Officer. Dieser startet gemeinsam mit seinem Partner in der Bosch-IT neue Innovationsprojekte. Umgesetzt werden sie anschließend von global vernetzten Teams. Die enge Verzahnung von IT und Fachbereichen trägt dazu bei, dass datenbasierte Geschäftsmodelle noch schneller entwickelt und vermarktet werden können.

Foto: Die lichtdurchflutete Betriebsgastronomie im Innenhof des neuen IT-Campus bietet 650 Sitzplätze auf zwei Etagen. Foto: © Bosch
 
Credo des Campus: Kunden-, Team- und Mitarbeiterfokus
Architektur und Ausstattung des IT-Campus stehen für einen klaren Kunden-, Team- und Mitarbeiterfokus. „Alles ist darauf ausgerichtet, die besten Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Dies setzt voraus, dass die Campus-Mitarbeiter eine inspirierende Arbeitsumgebung, IT-spezifische Bereiche und Methoden sowie modernste Hard- und Software vorfinden“, erklärt Pritsch. „Der Campus bietet auch für neue Mitarbeiter ein hochattraktives Arbeitsumfeld. Allein in meinem Bereich haben wir in den letzten Monaten rund 500 Stellen besetzt, viele davon befinden sich im neuen Kompetenzzentrum“, so Pritsch weiter.
 
Erfolgsbaustein 1: inspirierende Arbeitsumgebung
Der fünfstöckige Campus mit seiner markant geschwungenen, gläsernen Außenfassade wurde nach dem bereits an anderen Bosch-Standorten bewährten Konzept „Inspiring Working Conditions (IWC)“ eingerichtet. Dies bedeutet zum einen offene Büroflächen mit Bereichen für Team- und Einzelarbeit. Dazu zählen kreativ gestaltete Workshopräume (mit Dschungel-, Meeresstrand- oder Bergpanorama-Umgebung), flexible Gruppenarbeitstische oder klassische Besprechungs- und Konferenzzimmer. Für die konzentrierte Arbeit wurden zusätzlich zu den nicht fest zugeordneten Schreibtischplätzen zahlreiche Fokus- und Telefonräume eingerichtet. Zum anderen sieht das IWC-Konzept Bereiche für Austausch und Erholung vor. Lounges, Ruheräume und eine lichtdurchflutete Betriebsgastronomie mit Front-Cooking stehen sinnbildlich dafür.
 

Foto: In einem eigens dafür vorgesehenen Raum des User-Experience-(UX)-Bereichs können Mitarbeiter in einer sehr frühen Projektphase anhand von einfachen Prototypen evaluieren, ob die angedachte Lösung in die richtige Richtung geht. Foto: © Bosch

Erfolgsbaustein 2: IT-spezifische Bereiche und Methoden
Im Foyer des Campus wird sofort deutlich, dass sich hier alles um Bits und Bytes dreht: Ein Großbildschirm mit Zahlen, Daten und Fakten zur Bosch-IT sowie 128 interaktive Minibildschirme und Exponate geben einen Einblick, an welchen innovativen Lösungen die IT- und Softwareexperten zusammen mit Kollegen aus den Bosch-Unternehmensbereichen weltweit arbeiten. Für ihre Projekte steht ihnen ein sogenanntes User-Experience-(UX)-Studio zur Verfügung. Zusammen mit Kunden und Anwendern kann dort in einer sehr frühen Projektphase anhand von einfachen Prototypen evaluiert werden, ob die angedachte Lösung in die richtige Richtung geht. Dahinter steht die besonders in der IT-Welt weit verbreitete Innovationsmethode Design Thinking: Kundenwünsche in kreativen und strukturierten Prozessen verstehen, schnell viele Ideen generieren und Lösungsansätze direkt mit den späteren Nutzern testen.
 
Erfolgsbaustein 3: modernste Hard- und Software
Bosch hat im neuen IT-Campus auch intensiv in die Ausstattung der Arbeitsplätze investiert. Dazu zählt modernstes Equipment wie High-End-Notebooks und Smartphones, Konferenz- und Desk-Sharing-Tools wie Skype for Business sowie die komplette Kommunikations-Infrastruktur für eine anwenderfreundliche Teamarbeit über Länder-, Zeit- und Bereichsgrenzen hinweg. Im sogenannten IT-Space können sich Mitarbeiter einen Überblick über das gesamte Hard- und Software-Angebot verschaffen und sich persönlich beraten lassen. (Pressemeldung vom 19.10.2017)
Quelle: Robert Bosch GmbH | Foto: Robert Bosch GmbH
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